Gedanken zur Ruhe bringen

Gedanken zur Ruhe bringen

Schlaflose Nächte gehören für viele von uns fast schon zur Normalität. Nächte, in denen wir nicht schlafen können, weil uns tausende von Gedanken durch den Kopf gehen, die uns einfach nicht mehr einschlafen lassen wollen.

Auch wenn Du sicherlich viele Anregungen und Tipps findest, wie Du mit solchen Schlafproblemen umgehen kannst, will ich Dir hier eine weitere Idee vorstellen, die Du nicht nur in schlaflosen Nächten, sondern in jeder Situation anwenden kannst, wenn Dich Deine Gedanken stören. Um diese Idee – Gedanken zur Ruhe bringen (siehe unten) – zu verstehen, brauchen wir erst noch ein wenig Vorstellungskraft.

 

Ein Aquarium voller Gedanken

Stell Dir vor, Du hast seit dem Tag Deiner Geburt alle Wörter, Sätze, Aussagen und Meinungen, die Du gehört und gelesen hast, in einem großen Glaskasten gesammelt. Und nicht nur die, auch alles was Du in Deinem Leben gesehen und als Bilder abgespeichert hast, ist auch in diesem Glaskasten gelandet. Im Prinzip alle Informationen, die Du mit all Deinen Sinnesorganen von Tag eins aufgenommen hast, sind dort abgelegt. Du bist einfach ein leidenschaftlicher Sammler.

Diese Sammlung ist Dein Verstand.

Der Glaskasten ist ziemlich groß, rappelvoll und man könnte ihn mit einem großen Aquarium vergleichen, in dem tausende von Fischen in verschiedenen Arten und Farben herumschwimmen. Wunderschön. Und jeder Fisch repräsentiert eine gespeicherte Information.

Jedes Mal, wenn Du über etwas nachdenken willst, musst Du erst diesen Glaskasten öffnen, um eine oder mehrere Informationen rauszuholen. Erst dann kann Dein Verstand anfangen zu denken. Er braucht die Informationen als „Denk-Inhalt“.

Dieser Glaskasten bildet sozusagen die Grundlage für Deinen Verstand.

 

Du bist nicht Deine Gedanken | Du bist nur der, der sie denkt

Wenn Du das oben geschriebene überdenkst, merkst Du sicherlich, dass es zwar Du bist, der diese Gedanken gesammelt hat, jedoch gehören sie Dir nicht. Du hast mit ihnen eigentlich gar nichts zu tun. Du hast sie nur aufgenommen und zu Deiner Sammlung in Deinem Glaskasten abgelegt.
Du hast diese Gedanken wie Daten aus dem Internet gezogen und auf Deiner lokalen Computerfestplatte abgelegt.

Da Du keine anderen Daten auf Deinem Computer hast, sondern nur diese, kannst Du (Dein Verstand) auch nur mit diesen Daten arbeiten. Beziehungsweise gibst Du Deinem Verstand durch diese Daten sein „Arbeitsmaterial“.

Anderes Arbeitsmaterial oder mehr Daten stehen Dir nicht zur Verfügung. Außer Du gehst natürlich wieder ins Netzt und ziehst Dir neue Daten runter.

 

Gedanken zur Ruhe bringen

In diesen schlaflosen Nächten ist der Glaskasten sperrangelweit geöffnet. Die Fische springen wild darin umher und die Informationen quellen nur so heraus und laufen über. Es ist unmöglich ihn zu schließen.
Und doch gibt es eine Möglichkeit seine Gedanken zur Ruhe zu bringen.

Genau in diesen schlaflosen Nächten, wenn Dich Dein Verstand nicht schlafen lässt, kannst Du Dir folgendes vorstellen.

Setzt Dich vor Deinen Glaskasten und schaue Deinen Gedanken nur zu. Du beobachtest sie nur. Du beobachtest Deine Gedanken wie Fische in einem Aquarium. Wirklich nur beobachten. Nicht bewerten oder analysieren. Nur anschauen.

 

Falls Du also zu den Menschen gehörst, die öfter mal nachts wach liegen und mit ihren Gedanken zu kämpfen haben,
merke Dir einfach nur AQUARIUM.

Ich würde mich freuen, wenn Dir das hilft.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

 

Weitere Gedankenwerkzeuge in diese Richtung findet ihr hier:

Du wirst geboren

Ich bin was ich nicht bin

 

Artikelbilder von:
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Warum schlafen wir überhaupt schlecht?

Warum schlafen wir überhaupt schlecht?

Vor ein paar Tagen habe ich mich mit meiner Schwester unterhalten, die seit vielen Jahren als Heilpraktikerin vor allem ihre Patienten über Ernährung berät (Mehr Infos hier).
Hunderte von Gesprächen mit teilweise verzweifelten Menschen, die eine Lösung für ihr Gewichtsproblem suchen. Da sammelt man schon eine ganzen Menge Erfahrung, indem was die Leute so bewegt.

 

Wir kamen auf das Thema, weil sie meinen Beitrag „Runter von der Bremse“ gelesen hat, der anscheinend sehr viel Erinnerungen aus diesen Patientengesprächen ausgelöst hat.

Der Beitrag runter von der Bremse ist sehr „universell“. Man kann die Essenz daraus auf sehr vieles übertragen.

 

Vor allem auch auf das Thema „Schlaf“.

 

„Schlechter Schlaf ist nur ein Resultat unseres Lebenswandels“
Robin Müller-Schober

 

Dein Schlaf, falls er schlecht sein sollte, kann nichts dafür das er schlecht ist. Schlechter Schlaf resultiert da heraus, wie wir uns den Tag über verhalten. Mal ehrlich, im Schlaf selbst kann ich ihn ja weder verschlechtern noch verbessern… Also muss die Qualität von meinem Schlaf ja damit zu tun haben, wie ich mich verhalte, wenn ich wach bin.

Was das mit dem Gespräch mit meiner Schwester zu tun hat ist folgendes. Sie hat mir auch erzählt wie eine Vielzahl ihrer Patienten die Lösung immer nur dort sehen, indem was sie noch nicht machen. Sie können sich überhaupt nicht vorstellen, dass die kleinen schlechten Ernährungsangewohnheiten (die in deren Augen natürlich nicht schlecht sind) einen großen Beitrag dazu geleistet haben, in so einer Situation jetzt zu stecken.

Und das ist auch sehr oft die Ansichtsweise von Menschen die schlecht schlafen:

  • Das Glas Wein oder das Bier am Abend kann es nicht sein.
  • Die wenigen Medikamente, die ich einnehme, können es nicht sein.
  • Meine Ernährung kann es nicht sein.
  • Meine körperliche (In-)Aktivität kann es nicht sein.
  • Den ganzen Tag und abends noch in Bildschirme schauen, kann es nicht sein.
  • Meine fünf Kaffee am Tag können es nicht sein.
  • Ich schlafe doch regelmäßig sechs Stunden, dass reicht doch aus. Das kann es doch nicht sein.
  • The list goes on and on and on…

 

Ein schönes Zitat von Henry Ford passt ganz genau:

“If you always do, what you have always done, you will always get, what you have always gotten.”

 

Der Schlaf ist ein “Industriealisierungs-Opfer”

Im Endeffekt haben wir unseren Schlaf industrialisiert. Wir haben unsere Tagesabläufe so extrem (zu was wir denken: unserem Vorteil) optimiert, dass wir überhaupt kein Gefühl mehr dafür haben, was guter Schlaf ist und wie er geht. Wir haben unsere innere 24 Stunden Uhr total durcheinandergebracht. Alles zu Lasten des Schlafs. Unserem allerwichtigstem Erholungs- und Regenerationsmittel!

 

Natürlich haben wir heute viele Möglichkeiten Symptome eines schlechten Schlafes zu bekämpfen. Biohacking ist in diesem Bereich … very trendy… Und ich finde, dass kann ein Start sein seinen schlechten Schlaf in den Griff zu bekommen.

Jedoch, geht es bei einer langfristigen Lösung nicht um Symptombekämpfung. Wir müssen an unserem Lebenswandel ansetzen.

Mehr Informationen zum Thema Schlaf millionenfach im www. Aber natürlich auch gerne in meinem Blog www.ROBSTR.de/blog unter dem Filter „Erholung“.

In diesem Sinne… Guads Nächtle

 

Bauchatmung

Bauchatmung

 

„Warum etwas einfach machen, wenn es auch kompliziert geht?“

Diese Herangehensweise kennen wir alle ziemlich gut. Oft werden die Dinge einfach zu komplex dargestellt, dass man danach überhaupt nichts mehr kapiert. Was draus folgt, dass die Hemmschwelle, dieses Thema anzugehen, enorm steigt und man es dann wahrscheinlich ganz bleiben lässt.

So sehe ich das auch mit dem Thema „Atmung“. Wer meinen Blog ein bisschen kennt, stolpert immer wieder über das Thema „Atmung“ oder „zur Ruhe finden“. Jedoch habe ich noch nicht direkt über die Atmung geschrieben. Das wird hiermit erledigt. Jedenfalls ein kleiner Anfang dazu.

 

Letzter Gedanke – zu Anfang

Ich wollte diesen Absatz eigentlich ganz zum Schluss des Artikels bringen, jedoch fand ich ihn dann doch so wichtig, dass ich ihn jetzt gleich zu Anfang bringe.

Du kannst nur mit Deiner Lunge das einatmen, was die Bäume ausgeatmet haben. Das bedeutet knallhart: Ohne Bäume kann die Lunge nicht funktionieren. Das Du atmen kannst (auch wenn alle Funktionen in Deinem Körper perfekt funktionieren), hängt also nur zu 50% von Dir ab. Die anderen 50% kommen von den Bäumen.
Wenn Du also das nächste Mal einen Baum siehst, siehst Du ihn vielleicht mit anderen Augen.

 

Wichtigkeit Atmung

Überlege Dir mal, wie lange Du ohne Nahrung überleben könntest. Dann überlege Dir bitte, wie lange Du ohne Wasser überleben könntest. Und als letztes überlege Dir bitte mal, wie lange Du ohne Atmung überleben könntest.

Wir sind uns also einig. Atmung ist extrem wichtig.
Wird sie Dir irgendwo in der Schule oder Uni beigebracht? Nein, wir sehen das als selbstverständlich, da sie ja ganz ohne drüber nachzudenken auch funktioniert.
Du kannst Dir die Atmung auch als eine Bewegung im Körper vorstellen. Und sobald ich mir sie als Bewegung vorstelle, kann ich mir auch vorstellen, dass es Menschen gibt, die können sich ästhetisch, effizient, geschmeidig, athletisch, kontrolliert und einfach schön bewegen, und dann gibt es Menschen, die bekommen kein Schritt vor den anderen.
So ist es auch mit der Atmung. Eine optimale Atmung kann man trainieren.

 

Warum?

Gegenfrage… schau nochmal nach oben, wie wichtig für Dich die Atmung ist.

Ich muss aufpassen, dass ich hier nicht in einen Schreibfluss gerate und der Beitrag dann irgendwann aus mehreren Seiten besteht. Denn wir könnten uns sehr lange über das Thema unterhalten. Jedoch würde es sich am Ende des Tages auf ein paar wenige, jedoch sehr effektive Atemtechniken runterbrechen. Deswegen würde ich sagen, wir steigen direkt ein.
(Im Video zum Blog gehe ich noch auf ein paar weitere Aspekte ein)

 

Die Bauchatmung

Keine Angst, Du kannst Atmen so viel wie Du willst, Du wirst nie die Luft in Deinen Darm oder Magen einziehen.
„Bauchatmung“ ist nur die Bezeichnung für diese Atemtechnik, weil Du das Gefühl bekommst, als ob Du in den Bauch einatmest.

Hier nur mal ein paar Punkte, was die Bauchatmung in Deinem Körper auslösen kann. Natürlich lösen diese Funktionen dann wiederum positive Prozesse in Deinem Körper aus.

Die Bauchatmung…:

  • Aktiviert das parasympathische Nervensystem, was soviel bedeutet, dass der Körper sich entspannt.
  • Führt zu mehr Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Kreativität, Übersicht, etc.
  • Reduziert das „Gedankenkarussell“
  • Wirkt sich positiv auf die Stimmung aus
  • Wirkt Blutdruckreduzierend
  • Reduziert Nackenverspannungen
  • Ist Massage für die inneren Organe
  • Hat eine entspannende Wirkung auf die oft verkürzten Hüftmuskulatur
  • Mobilisiert die Gelenke im Rippen-Wirbelsäulenbereich
  • Ist Training für das Zwerchfell
  • Ist Training für die Lunge
  • Erhöht die Sauerstoffaufnahme
  • Gibt mehr Energie
  • Etc.

 

Wie geht die Bauchatmung

Recherchierst Du im Internet zum Thema Bauchatmung, findest Du sicherlich tausende von Ergebnissen.

Eine sehr einfache Variante sie zu lernen geht wie folgt:

  1. Lege Dich auf den Rücken.
  2. Lege Dir eine Hand auf den Bauch, leicht unterhalb des Bauchnabels und die andere Hand auf den Brustkorb (Die Hände dienen nur als Rückmeldung, damit Du besser spüren kannst, was passiert. Grundsätzlich brauchst Du sie nicht zur Bauchatmung)
  3. Atme einfach ganz normal durch die Nase ein und durch Mund und/oder Nase wieder aus
  4. Bei der Einatmung spürst Du wie sich die Hand auf dem Bauch anhebt, jedoch die Hand auf dem Brustkorb ruhig bleibt
  5. Bei der Ausatmung senkt sich dann die Hand auf dem Bauch wieder etwas ab. Die Hand auf dem Brustkorb bleibt immer noch ruhig.
  6. Das wars!

(Im Video gehe ich noch auf ein paar weitere Punkte ein)

 

Wann und wie oft soll ich die Bauchatmung über oder einnehmen?

Immer, den ganzen Tag, so oft Du willst, im Auto, bei der Arbeit, beim Mittagessen, im Meeting, beim Fernsehschauen, beim Kaffeetrinken, in der Schule, vor dem PC, beim Whatz App schreiben, beim Emaillesen…

 

 

 

Ein weiteres Video zum Thema findet ihr unter den SportCodex TrainingsImpulsen hier:

Die beste Schlafposition

Die beste Schlafposition

Warum "Schlafe gut" - Schlafhygiene

Schlaf ist das wichtigste Regenerationsmittel und ein absolutes "Wundermedikament".  Er ist kostenlos und überall zu erhalten.

Wer keinen guten und ausreichenden Schlaf hat, wird gesundheitliche Probleme bekommen. Schlafprobleme sind jedoch weit verbreitet und von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Epidemie eingestuft.

Das Thema "Schlaf" sollte für Dich so wichtig sein, dass wenn Du feststellen solltest in den Anfängen von Schlafproblemen zu stecken, Du diese zu Deiner ersten Prioriät machen solltest.

In dieser Rubrik „Schlafe gut - Schlafhygiene“ werdet ihr immer wieder neue Tipps, Tricks und Fakten für einen besseren Schlaf erhalten.

Guads Nächtle.

Der Schlaf kann gar nichts dafür, dass er schlecht ist.
Es ist unser Lebenswandel den wir an den Tag legen wenn wir wach sind
unter dem der Schlaf leidet.

Oh oh, mit diesem Thema macht man wirklich ein Fass auf. Das ist ein ganz heikles Thema, da man sich mit der Umgewöhnung an eine andere, neue Schlafposition immer schwer tut. Jedoch eine der meistgestellten Fragen ist:

„In welcher Position soll ich schlafen?“

Grundsätzlich könnte man sagen, dass die Rückenlage mit keinem oder einem sehr flachen Kopfkissen, die beste und gesündeste Schlafposition ist.
In dieser Position kann der Köper sehr gut regenerieren, da er in dieser Position für alle Systeme eine Entlastung möglich macht und freie Bahn für die Nervenbahnen, das Gefäßsystem und das Lymphsystem (etc.) gibt. Energie kann also optimal fließen.

Wie gesagt, das gilt grundsätzlich, ist aber ganz und gar nicht die Realität!

 

Ich kann nicht auf dem Rücken schlafen

Die meisten Menschen können aus einer Vielzahl von Gründen überhaupt nicht auf dem Rücken schlafen.
Manchmal schmerzt dabei der Rücken, oder man fängt an zu schnarchen, oder die Rückenlage ist einfach so ungewohnt, dass man schnell aufgibt diese Schlafposition zu „üben“. Auch in der Schwangerschaft, kann man irgendwann nicht mehr auf dem Rücken liegen.

Ich weiß gar nicht, was ich hier zuerst schreiben soll, weil mir so viele Dinge dazu einfallen und irgendwann hat man ja als Leser auch keine Lust mehr zu lesen. Deswegen hier nur noch ein paar Bulletpoints zur Schlafposition. Bei Fragen dazu, könnt ihr mich gerne anschreiben oder einfach weitere Artikel in meinem Blog lesen. www.ROBSTR.de/blog

  • Dir schmerzt der Rücken in Rückenlage
    • Das hat vor allem damit was zu tun, wie Du tagsüber mit Deinem Körper umgehst. Bist Du ein vielsitzender Mensch, ist es fast schon logisch, dass der Rücken in Rückenlage schmerzt.
  • Du hast Schulterprobleme
    • Meist werden diese dadurch verstärkt, dass man in der Seitenlage auf der schmerzenden Schulter schläft.
  • Du schnarchst in Rückenlage
    • Versuche mit der Höhe Deines Kopfkissens zu experimentieren. Der Kopf sollte nicht zu tief, aber auch auf gar keinen Fall zu hoch liegen.
  • Dein Kopf ist überstreckt in Rückenlage
    • Bist Du jemand, der zu einem Rundrücken neigt („Buckel“) solltest Du in der Rückenlage auf alle Fälle ein Kopfkissen verwenden, welches die Position des Kopfes ausgleicht.
  • Du schläfst auf dem Bauch
    • Vor allem wird Dir die Atmung schwerer fallen und auch Deine Kopfposition wird ziemlich „verdreht“ sein.
  • Doch in Seitenlage
    • Bitte passe sie Dir so an, dass Du trotzdem die Beine relativ lang und gestreckt lässt. Vermeide das „Zusammenrollen“ in Embryonalstellung. Verwende auch hier ein Kopfkissen, dass eine ausgeglichene Position Deines Kopfes zur Wirbelsäule unterstützen kann.
    • Du kannst hier auch mit Kissen zwischen den Beinen experimentieren, damit die Hüfte nicht zu sehr verdreht wird.

 

Fazit:
Im Endeffekt geht da darum, im Schlaf den Körper zu entlasten, damit er sich optimal erholen kann. D.h. die Gelenke sollten nicht „verdreht“ oder belastet werden.
Oft jedoch bringen wir solche körperlichen Voraussetzungen mit, dass die Rückenlage einfach unangenehm ist.
Auch hier ist die beste Devise, sich langsam heranzutasten.
Versuche einfach mal in Rückenlage einzuschlafen. Auch wenn Du Dich dann im Schlaf drehen und wenden solltest, hast Du wenigstens eine gewisse Zeit in Rückenlage verbracht.

Guads Nächtle.

Erholung als PitStop

Erholung als PitStop

In meiner Ausbildung zum Bürokaufmann in den Jahren 1993 – 1996 ist mir eines immer wieder aufgefallen.
Eines der wichtigsten Gesprächsthemen im Büro ist der Jahresurlaub. Monate davor und natürlich auch Wochen und Monate danach.
Man unterhält sich darüber, in welche exotischen Länder man reisen könnte, mit was für einem Aufwand und wie lange, teilweise auch, um den anderen Kollegen seinen „Status“ zu verdeutlichen.
Wer danach nicht bruzelbraungebrannt zurückkam, war nicht im Urlaub! Also musste man solange wie möglich so braungebrannt wie möglich bleiben, um auch Jedem solange wie möglich zu zeigen, dass man im Urlaub war.

Auch die Redewendung „Ich brauche Urlaub“ (meist mit einem Seufzer abgeschlossen), weist nur darauf hin, dass man im Moment wohl etwas zu sehr unter Strom steht und nach Erholung sehnt.

 

Das Licht am Ende des Tunnels

Viele gehen zur Arbeit nur mit dem Feierabend im Kopf. Unglaublich Viele haben ab Sonntagabend nur noch ein einziges Ziel: Freitagabend und somit Wochenende.
Dann stehen auch noch die Brückentage und verlängerten Wochenenden hoch im Kurs, aber am meisten zählen die großen, langen Jahresurlaube. Zwei bis drei oder vier Wochen weg.

Wer mit dieser Denkweise zur Arbeit geht, sollte sich grundsätzlich mal Gedanken machen, ob das nicht schon tote Lebenszeit ist.
Hier ein kleiner Beitrag dazu:

Zombie

 

Think PitStop

In diesem Beitrag hier, will ich Dir aber grundsätzlich eine andere, nein, eine weitere Perspektive auf Erholung geben. Nie im Leben würde ich sagen, dass der Feierabend, das Wochenende oder der Jahresurlaub nicht zur Erholung zählt. Natürlich tun sie das! Aber ist das alles?

Erholt bedeutet, dass ich energievoll bin in dem was ich tue. Dann macht das was ich tue auch wesentlich mehr Spaß. Und nicht nur das, ich werde auch in dem was ich tue wesentlich besser sein.

Oder wie läuft bei Dir ein Tag besser: Ausgeschlafen oder übermüdet?

 

Formel 1

Sodedle, jetzt schmeiß ich Dich mal in ein anderes Umfeld.

Stell Dir vor, Du wärst professioneller Tennisspieler, Fußballerin, Rennfahrer oder Fitnessathletin.
Warum bekommen Tennisspieler während ihres Matches nach jedem zweiten Spiel eine Pause? Sie dürfen sich auf die Bank setzen und dann die Seite wechseln.

Warum gibt es im Fußball eine Halbzeitpause? Warum im Handball?

Warum bekommen diese Sportler während ihrer HighPerformance eine kurze Pause?

 

Können die mit der Pause nicht bis zum Feierabend warten, wie jeder „normale“ Mensch auch?

 

Hey, warum machst Du im Krafttraining zwischen den Sätzen Pausen? Warum machst Du nicht alle Wiederholungen nacheinander und gehst dann nach Hause?

Wenn Du also Deine Perspektive auf den Beruf eines Sportlers legst, ist es die normalste Sache der Welt, sogar während seiner HighPerformance, mal kurz eine Pause zu machen.

 

Ich komme Dir noch mit einem viel besseren Beispiel.

 

PitStop

Ein Formel 1 Rennen dauert vielleicht irgendwo zwischen 60 und 90 Minuten. Ganz egal. Mensch und Maschine sind für diese Zeit auf absoluter Höchstleistung. Sie fahren wie die Wilden für diese Zeit über die Rennstrecke.

ABER, kein einziger Fahrer hätte nur den Hauch einer Chance das Rennen zu gewinnen, wenn er nicht seine PitStops machen würde. Diese PitStops, teilweise nur für wenige Sekunden, entscheiden über Sieg oder Niederlage. Eines ist klar, ohne PitStop wäre der Sieg des Rennens absolut unmöglich.

 

Was auch immer in den PitStops, Satz- oder Halbzeitpausen gemacht wird. Sie sind dazu da, dass der Sportler seine High Performance / seine Leistung beibehalten, bzw. sogar justieren und verbessern kann. Sich noch besser auf das Spiel, den Gegner, die Strecke, die Verhältnisse, die Taktik und sonst noch alles Spielbestimmende, einzustellen.

Was für eine geniale Idee so ein PitStop.

 

Leistungssportler in Deinem Beruf

Für mich ist jeder ein Leistungssportler. Du bist vielleicht Leistungssportler als Werkzeugmechaniker oder Du bist Leistungssportlerin als Kommunikationsexpertin oder als Programmierer, IT´ler, Sachbearbeiter, usw.

Acht bis Zehn Stunden am Tag bei der Arbeit sind keine Seltenheit.
Vollgestopft mit Meetings, Gesprächen, Telefonaten, Deadlines, usw…. Wir laufen teilweise für diese acht bis zehn Stunden auf Hochtouren.

Warum solltest also Du nicht auch auf PitStops zurückgreifen dürfen?!

Kurz mal die Gedanken sortieren, bevor es ins nächste Gespräch geht. Kurz mal etwas bewegen, bevor es ins nächste Meeting geht. Kurz mal whatthefuckever, bevor es in den nächsten Teil des Spiels – äh… Entschuldigung „Arbeit“ – geht.

Würde das nicht auch total Sinn machen?

Würde das nicht auch Deine Performance wesentlich beeinflussen und über Sieg oder Niederlage mitentscheiden?

Was sind Deine PitStops?

 

 

P.S. Was meinst Du, wie wichtig ist es, dass jeder im Mechaniker-Team absolut bei der Sache ist? Dürfte er sich es leisten, unkonzentriert, übermüdet, energielos und schlaff auf das Formel 1 Auto zu warten? Du darfst entscheiden.

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/ben_faist-3239028/

 

Handyakku halbvoll – was tun?

Handyakku halbvoll – was tun?

Es ist kurz nach halb 9 Uhr am Vormittag und ich will das Haus verlassen. Ich schnappe mir mein Handy und sehe, dass es nur noch zu 42% aufgeladen ist. Mist! Sofort bekomme ich mehrere Gedanken, wozu ich mein Handy heute noch brauchen werde – denn der Tag ist noch lang – und fühle mich nicht gut, da ich es vergessen habe, das Handy den Vormittag über aufzuladen und jetzt vielleicht nicht alles damit erledigen kann, was heute noch auf mich zukommen wird.
Scheißgefühl!

Ihr alle kennt das sicherlich. Man fühlt sich einfach nicht gut, wenn man mit halbvollem Akku das Haus verlässt.

Also nehme ich mir mein Ladekabel mit und versuche einfach immer wieder mein Handy an der nächsten Stromquelle aufzuladen.

 

Wie sieht es mit Deinem Akku aus?

Wie oft hast Du schon darüber nachgedacht, selbst nicht zu 100% aufgeladen zu sein, bevor Du das Haus verlässt?
Wie energiegeladen bist Du? Wird Dir die Energie bis zum Feierabend reichen?
Und soll das überhaupt das Ziel sein? Nur bis zum Feierabend?! Geht da das Leben nicht erst richtig los?

Wo sind also Deine Stromquellen während des Tages, wo Du kurz mal wieder Energie tanken kannst?
Oder hast Du Dir da überhaupt schon mal Gedanken darüber gemacht?

Erholung ist nicht nur der Jahresurlaub. Erholung ist nicht nur das Wochenende. Erholung ist nicht nur der Feierabend.
Erholung kann auch als kurze „Pit Stops“ angesehen werden. Einfach mal kurz das Ladekabel an eine Energiequelle anschließen.

Das Thema “Erholung” ist für uns alle sehr wichitg. Wir alle wollen erholt und energiegeladen sein. Wäre es dann nicht auch mal sinnvoll, darüber nachzudenken, was man für seine Erholung sonst noch so machen kann außer den Jahresurlaub planen?!

Warum “Erholungs-PitStops” so wichtig sind, … erzähle ich euch in einem anderen Blogbeitrag.