+++ NEWSFLASH +++ LIVE IMPULSVORTRAG +++ Freitag | 22.01.21 | 11:00 Uhr | kostenfrei | Speakers-Excellence.de

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Lass Dir die Chance nicht entgehen, ROBSTR mal LIVE zu erleben. Im Rahmen der Impulsvortragsreihe von Speakers-Excellence.de wird Robin einen Auszug aus dem ersten Teil einer vierteiligen Vortragsreihe zum Besten geben.

Leg einfach mal für 30 Minuten die Arbeit zur Seite und lass Dich von Robin motivieren und inspirieren. Außer dieser halben Stunde musst Du nichts weiter investieren.

Freitag | 22.01.2021 | 11:00 – 11:30 Uhr

LIVE +++ DIGITAL +++ KOSTENFREI

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Mehr zur kompletten Vortragsreihe findest Du hier.

HEALTH4#

 

 

Die einfachste Art seine Ernährung in den Griff zu bekommen

Die einfachste Art seine Ernährung in den Griff zu bekommen

Ich bin mir ziemlich sicher, dass 95% derjenigen, die sich mal dazu motivieren konnten und es geschafft haben ein paar Fastentage einzulegen, danach zu folgenden Erkenntnissen neigten:

  • Das hat so gut getan
  • Mein ganzer Körper hat sich so leicht und unbeschwert angefühlt
  • Es war überhaupt nicht so schwer
  • Auch hatte ich keinen Energieabfall
  • So etwas sollte ich öfter machen
  • Wenigstens mal einen Tag pro Woche fasten
  • Etwas abgenommen habe ich auch dabei
  • Ich habe mir bewiesen, dass ich es kann, wenn ich will

 

Über das Fasten und die unglaublichen gesundheitlichen Vorteile davon, gibt es mittlerweile so viel Wissen und Beweise, dass es eigentlich jeder mal ausprobieren sollte. Meine Meinung nach ist es nur nicht so populär, da man damit nicht so gut Geld verdienen kann. Ich meine, nix essen kostet auch nicht viel.

Es hinterlässt ja schon ein kleines Lächeln auf dem Gesicht, wenn man hört, wie sich manche Leute sehr teure Einrichtungen buchen, um dann für eine Woche oder so nix zu essen.
Aber keine Frage, die Rahmenbedingungen sind immer wichtig, egal was man macht. Ich würde so etwas auch machen.
Jedoch ist das Fasten keine Art sich zu ernähren. Warum und weshalb man Fasten sollte, könnt ihr bei anderen Experten besser erfahren als bei mir.

 

“Um seine Ernährung zu verbessern, muss man seine Ernährung nicht ändern.”

 – Robin Müller-Schober –

 

Ich will euch heute die einfachste Art vorstellen, wie man seine Ernährung verbessern kann. Und zwar dadurch, dass man die Ernährung gar nicht verbessert beziehungsweise ändert.

Mal ehrlich, wie oft hat es langfristig funktioniert, dass man sich anders ernährt? Die Ernährungsumstellungen, die man bei einem Ernährungsplan/Programm bekommt, hält man meist nur für die geplante Zeit des Programms durch. Dann lässt es ganz schnell wieder nach und die alten Ernährungsgewohnheiten schleichen sich wieder ein.

Wie könnte es also auch anders gehen? Schließlich haben die meisten von uns den Wunsch etwas abzunehmen oder mehr Energie zu haben, etc. Jedoch mit einer Umstellung der Ernährung sind sie mehrmals gescheitert.

 

Es ist Zeit

Wie wäre es, wenn wir nicht die Ernährung umstellen, sondern die Zeit?

Hä?

Ja. Wie wäre es, wenn wir einfach weiterhin genau das essen, was wir immer gegessen haben… NUR zu einer anderen Uhrzeit.
Hier liegt für mich der größte und einflussreichste Unterschied für den Erfolg.

Oft sind unsere Ernährungsgewohnheiten eine „Belohnung für den Tag“. Und wir belohnen uns halt nun mal selten mit Gemüsesticks und Obstsalat. Wir befriedigen damit nicht unsere Wünsche.

Wie wäre es, wenn Du weiterhin Deine Wünsche mit dem befriedigen dürftest, auf was Du am meisten Lust hast, nur halt zu einer bestimmten Uhrzeit am Tag, beziehungsweise in einem bestimmtem Zeitfenster am Tag?
Die Belohnung wäre die gleiche, nur die Zeit eine andere.

Meinst Du nicht auch, dass das funktionieren könnte?

 

Intervallfasten

Ich will nicht zu lange um den heißen Brei reden. Die meisten haben sowieso schon kapiert auf was ich hinaus will. Das Intervallfasten. Oder wie Du es auch immer nennen willst, wenn Du nur für einen bestimmten Zeitraum an Tag etwas essen darfst und sonst die feste Nahrungsaufnahme einstellst.

Einfacher geht es nicht!
Probiere es doch einfach mal aus. (Vor allem, wenn alle anderen vorherigen Versuche gescheitert sind!)
Und bitte mache es Dir nicht zu kompliziert.

Nimm Dir einfach eine Anzahl von Stunden vor, in denen Du nichts essen willst.
Zum Beispiel nachts, wenn Du sowieso schläfst. Da isst Du nichts. Perfekt, dann hätten wir schon acht Stunden ohne feste Nahrungsaufnahme geschafft.

Wie könnten wir jetzt aus den acht Stunden auf zum Beispiel 12 Stunden ohne Nahrungsaufnahme machen?
Eine Möglichkeit wäre es, dass Du zwei Stunden bevor Du ins Bett gehst nichts mehr isst und auch erst das erste Mal wieder etwas zu Dir nimmst, zwei Stunden nachdem Du aufgestanden bist. Und Schwupps, hast Du 12 Stunden ohne Nahrungsaufnahme geschafft. Easy!

 

Die optimale Zeit

Wenn man etwas über das Intervallfasten recherchiert, wird man ziemlich schnell zu dem Schluss kommen, dass die optimale Stundenanzahl, seinen Körper keine feste Nahrung zuzuführen, so zwischen 14 und 16 Stunden liegt. Du bist also mit den 12 Stunden gar nicht so weit vom Ziel entfernt. Deswegen heißt es auch oft 16:8. Das soll nur bedeuten, 16 Stunden nichts essen, 8 Stunden essen. Aber ob bei Dir 12:12 oder 14:10 oder 16:8 am besten funktioniert, musst Du ausprobieren.

Für mich kann ich nur sagen, dass ich mir einfach so oft wie möglich unter der Woche vornehme, vor 12 Uhr nachmittags nichts zu essen und spätestens um 20/21 Uhr das letzte Mal feste Nahrung zu mir zu nehmen.

 

Warum tue ich das?

Weil man genau diese ganz oben genannten Erkenntnisse mit jedem Tag Intervallfasten auch hat. Man kann spüren, dass man seinem Magen- und gesamten Verdauungstrakt eine Pause gibt. Urlaub gibt. Das fühlt sich einfach gut an. Das fühlt sich unbeschwert an.

Lass Dir nicht einreden, dass „Nichts essen“ mit „Schlecht fühlen“ zu tun hat. Ganz im Gegenteil, wenn man das „Nichts essen“ gut in seinem Alltag integriert, ist die Chance sehr groß, dass man sich in vielen Bereichen besser fühlt.

 

Fazit

Wenn Du also schon oft versucht hast, durch eine Ernährungsumstellung gesünder zu leben, jedoch auch oft gescheitert bist, dann versuche doch mal die Zeitumstellung.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und gute Gefühle.

 

 

Artikelbild von
https://pixabay.com/de/users/ryanmcguire-123690/

Fragen zu Angst und Unsicherheit

Fragen zu Angst und Unsicherheit

Welche Strapazen, Ängste, Sorgen, Schmerzen, Depressionen und vieles mehr nehmen wir auf uns, bevor wir eine Situation ändern?

Stellen wir uns doch mal einen Job vor, der einen total fertig macht. Alles leidet darunter. Die Familie, die eigene Gesundheit, das Umfeld und so weiter.

Wie viele von solchen Beispielen kennst Du? Wie lange geht diese Situation schon? Jahre?

 

Stellen wir uns eine Beziehung vor, die total zerrissen ist. Auch hier leidet alles und jeder darunter.

Wie viele von solchen Beispielen kennst Du? Wie lange geht diese Beziehung schon so? Jahre?

 

Stellen wir uns eine Krankheit vor, eine schlechter Freundeskreis, einen stark gesundheitsschädigenden Lebensstil und so weiter und so weiter.

Nennen wir es eine „Beziehung mit einer schlechten Situation“.

 

Nochmal.
Welche Strapazen, Ängste, Sorgen, Schmerzen, Depressionen und vieles mehr nehmen wir auf uns, bevor wir eine Situation ändern?

 

Leiden wir gerne?

Ist es nicht interessant, dass wir Menschen dazu neigen, eine Situation, durch die wir körperlich, mental und auch emotional leiden (und das manchmal sehr stark), trotzdem nicht ändern?!

Was hält uns nur fest – alles so zu belassen und weiter zu leiden?
Was hält uns auf – diesen Beziehungsstatus zu ändern?

Haben wir Angst davor, dass die Änderung der Situation alles nur noch schlimmer machen könnte?

 

Ist das Unsicherheit?

Schieben wir alle nicht gerne ein Ich bin mir nicht sicher, ob… vor eine Änderung der Situation?

Bestimmt. Aber glaubst Du, die nächste Minute, die nächste Stunde oder der nächste Tag in Deiner aktuellen Situation ist sicher? Und wenn sie das wären, ist vor allem eines sicher: Weiterer Schmerz, Leid, Angst, Sorgen Strapazen, etc.

 

Die dunkle Seite?

Ups, vielleicht ist es ja gerade dieses Leiden, diese Opfersituation, die Du denkst zu brauchen. So etwas wie die dunkle Seite der Macht. Etwas, was Dich magisch an diesem Ort des Leidens hält. Etwas das Du besitzt, etwas was Dir gehört, etwas was Du nicht hergeben willst. Etwas, das so tief in Dich eingefressen hat, dass Du es gar nicht mehr loswerden kannst. Etwas, das Du unterbewusst mit Dir selbst identifizierst?

Ist es das? Brauchst Du das?

Bitte, bevor Du die obige Frage verneinst, denke genau nach. Lass Dich auf diese Frage ein und frage weiter.
Zum Beispiel: Kennst Du Dich denn anders? Gesund, fröhlich, ausgeglichen, aktiv und energievoll. Ist so ein Verhalten noch ein Teil von Dir? Kannst Du Dich so  vorstellen? Wie weit ist es weg?

Und je weiter es weg ist, desto wichtiger ist es sich auf die Reise dorthin zu machen. Dazu muss man meist den Ort verlassen, an dem man gerade ist.

Ich würde es nicht auf die Unsicherheit schieben. Unsicherheit existiert fast immer. Unsicherheit kannst Du durch das Ändern einer Situation nicht auflösen.

 

Ist es also doch Angst?

Wenn Du ganz tief in Dich hineinhörst. Hast Du da nicht eher Angst, dass zu verlieren was Du besitzt?
Obwohl das was Du besitzt, Dich leiden lässt?
Hast Du nicht eher Angst die jetzige Situation loszulassen, weil Du durch das Loslassen das verlieren könntest, was Du im Moment besitzt?
Obwohl es Leid, Schmerz, Krankheit, Depressionen, etc. sind.

Du brauchst keine Angst vor der „Angst vor Auflösung“ einer solchen Beziehung haben. Denn die „Angst vor Auflösung“ einer Beziehung wird durch die Auflösung der Beziehung verschwinden.

 

Angst vor dem Loslassen?

Du hängst an der Sache, die Du loslassen solltest, obwohl die Sache, die Du loslassen solltest, an Dir hängt. Sieh zieht an Dir und bremst Dich.

 

 – Robin Müller-Schober –

 

Und trotzdem ist es schwer loszulassen. Warum?

Du hängst an ihr, da sie ein großer Teil davon ist, was Du bis jetzt aufgebaut hast. Wo Du viel Zeit und Energie hineininvestiert hast. Das, was Du mit viel Mühe zu Dir selbst gemacht hast. Das, mit dem Du Dich identifizierst.

Doch sie zieht an Dir und bremst Dich neu zu beginnen, anders weiterzumachen, neue Horizonte zu öffnen, Deine Zukunft neu zu gestalten, Deine Gesundheit und gute Familienverhältnisse wiederaufzubauen.
Loslassen bedeutet dazugewinnen, nicht verlieren.

 

Angst vor dem Tod?

Es gibt Leute, die haben Angst vor dem Tod und es gibt Leute, die haben keine Angst vor dem Tod. Wenn Du zu denen gehörst, die Angst vor dem Tod haben, weil Du denkst dann alles zu verlieren was Du besitzt, überlege mal folgendes.
Wenn Du alles, wirklich alles mit dem Tod verlierst, wirst Du auch die Angst vor dem Tod verlieren!

Das sollen keine ermutigenden Worte zum Selbstmord sein, das soll nur in stoisch angehauchter Manier vorschlagen, dass wenn Du in einer schwierigen Situation steckst, keine Angst vor dem Auflösen und Loslassen haben solltest. Diese Angst löst sich mit dem Ändern der Situation nämlich selbst auf.

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/fotorech-5554393/

 

Tipps für den Weihnachtstisch

Tipps für den Weihnachtstisch

Wenn in der Vergangenheit der Streit an Weihnachten innerhalb der Familie schon vorprogrammiert war, fängt er in diesem Quarantänejahr jetzt schon an. Vier Wochen vor Weihnachten.

Wir kennen doch alle die Streitereien, die in dieser gemeinsamen Familienzeit immer wieder aufkommen und dann regelrecht einen Keil in die Beziehungen zueinander schlagen.

Dieses Jahr geht es damit schon früher los. Wir müssen strategisch im Vorfeld planen, wer wann wen besuchen darf. Dürfen wir zur Oma ins Altersheim, wie sieht es mit den eigenen Eltern aus oder gehen wir zu den Schwiegereltern? Dürfen wir beide Seiten überhaupt besuchen? Wie sieht es mit den Geschwistern, Onkel und Tanten aus? Darf ich die in den Feiertagen sehen oder nicht?

Und an Silvester geht das im engen Freundeskreis gerade mal so weiter.

Diese Fragen stellen uns vor eine sehr heikle Differenzierungs-Aufgabe. Ich muss mich also entscheiden, wen aus meiner Verwandtschaft ich besuche. Das heißt, dass da definitiv einige hinten runterfallen werden.

So wie damals in der Schule im Sportunterricht. Da gab es auch immer die, die als letztes ins Team gewählt worden sind. Das sind jetzt also die, die wir an Weihnachten nicht besuchen.

 

Familienzeit ist…

Wie auch immer diese Entscheidungen gefällt werden, es wird sich dieses Jahr auf den engsten Kreis reduzieren. Hoffentlich auf die Leute, die euch in eurem Leben am wichtigsten und wertvollsten sind.

Jedoch auch in diesem Kreis gehen in unserer Coronazeit die Meinungen dazu weit auseinander. Das bedeutet, dass auch hier großes Potential für Streitgespräche liegt. Streitgespräche, die so eskalieren können, dass sie zu dem oben genannten Keil werden können. Wer will das im engsten und wertvollsten Familienkreis?

Und selbst wenn die Meinungen gleich sind, ist das Thema sehr negativ behaftet und wird auch dementsprechend die Stimmung im Familienkreise aufbauen. Wer will das an Weihnachten?

Kurz:
Wir treffen uns also dieses Jahr an Weihnachten nicht nur auf einem Pulverfass für Familienbeziehungen wie sonst,
nein, dieses Jahr brennt schon die Zündschnur.

 

Wer sich dessen bewusst ist, kann steuern. Ein guter Kapitän erkennt den Eisberg lange bevor er damit kollidieren könnte und umfährt ihn. Das ist zwar unspektakulär, rettet aber Leben.
Oder für unser Zündschnurbeispiel. Ein scharfer Verstand ist immer fähig die brennende Zündschnur zu kappen.

 

In zwei Minuten Lesezeit könnt ihr zu diesem Thema auf folgenden Artikel noch lesen:

Über was würden wir uns nur unterhalten?

 

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/inoehren-13950881/

Danke liebe Bundesregierung

Danke liebe Bundesregierung

Die aktuellen (November 2020) Werbespots der Bundesregierung zu ihrer #besonderehelden Kampagne haben, kaum das sie veröffentlicht waren, viel Aufregung vor allem in der Gesundheitsbranche ausgelöst. (LINK zu Videos)

Bitte macht euch eure eigene Meinung. Hier ist meine.

Fangen wir mal mit ein paar „positiven“ Aspekten an.

Der Inhalt der Werbespots ist auf alle Fälle so gut, dass er extrem kontrovers diskutiert wird. Fitness- und Gesundheitsexperten regen sich im großen Maße darüber auf und verbreiten und teilen sie auf ihren Kanälen. Dadurch werden die Spots automatisch von mehr Leuten gesehen und haben eine wesentlich höhere Reichweite. Etwas Besseres kann einer Werbekampagne nicht passieren.

Wären die Spots in ihrem Inhalt durchschnittlich und uninteressant, würden sie ohne große Aufmerksamkeit verebben. Deswegen sind die Spots gut. Viele Leute fühlen sich herausgefordert darüber zu reden oder, wie ich es hier tue, zu schreiben.

Dadurch ist auch ein großflächiger „Umbruch im Denken“ der Bevölkerung eher möglich. In welche Richtung dieser Umbruch auch immer geht. Zum Bespiel könnten es gerade auch die Leute zum Anlass nehmen sich mehr zu bewegen und gesünder zu ernähren, die sonst sehr wenig in diesem Bereich für sich tun. Eben weil sie sich durch die Werbespots ertappt und angegriffen fühlen und zum Gegenangriff übergehen wollen. Somit haben die Werbespots als Motiv gedient. Das finde ich positiv.

 

Die Zielgruppe

Erfolgreiche Werbeagenturen und in diesem Fall bestimmt auch irgendwelche Ministerien, bzw. Verantwortliche aus den Ministerien, machen sich im Vorfeld zu solchen Spots reichlich Gedanken dazu, welcher Inhalt am besten bei der Zielgruppe einschlägt. Denn schließlich sollen die Spots ja erfolgreich sein. Also muss man dafür auch umfangreiche Recherchearbeit betreiben und Hintergrundwissen zur Zielgruppe, deren Verhaltensmuster, Vorlieben, Motive und ganz bestimmt vieles mehr sammeln.

Ich bin kein Marketingexperte, kann mir aber gut vorstellen, dass wenn ich als Marketingagentur von der Bundesregierung beauftragt werde, schon ein dementsprechendes „Standing“ in der Werbebranche haben muss. Es müssen also absolute Profis am Werk gewesen sein.

 

Die Message

Stellen wir uns mal vor, die Message der Spots kommt bei der Zielgruppe erfolgreich an.

Ich kürze die Message mal kurz ab:

Gesundheit und ein starkes Immunsystem kommt durch
fettiges Essen, Faulenzen und Zocken am Computer.

 

Was müssen die Macher der Spots dann bitteschön von der Zielgruppe gedacht haben, beziehungsweise denken sie von ihr? Was haben sie nur bei ihrer professionellen Recherchearbeit über die Zielgruppe herausbekommen?

Ich kürze auch hier mal kurz ab:

Die Zielgruppe hat absolut kein bisschen Ahnung vom Erhalt der
eigenen Gesundheit. Die sind wirklich komplett verblödet und glauben das.

 

Und wenn das jetzt auch noch eintreffen sollte, dann haben die auch noch Recht!

Wenn ich also als Macher der Werbespots und als Verantwortlicher der Bundesregierung davon ausgehe, dass die Spots erfolgreich sein werden, kann ich mir auch sehr gut ausmalen, was sie von der Zielgruppe denken.

Das ist ja schon fast eine kleine Offenbarung. Auf alle Fälle macht es mir Sorgen.

 

Totale Unsicherheit

Was wird die Zielgruppe nur denken, wenn sie mal wegen irgendwelchen gesundheitlichen Beschwerden in Kur oder Reha müssen. Die werden komplett durch den Wind sein, wenn sie sich dort auf einmal bewegen, Sport treiben und gesund ernähren müssen. Die werden die Welt nicht mehr verstehen.
Erst heißt es nix tun, Scheißdreck essen und zocken fördert die Gesundheit und dann, wenn man in eine Rehaeinrichtung kommt um gesund zu werden, muss man genau das Gegenteil tun. Das wird hart. An was soll man denn da noch glauben?

Wenn die Macher der Spots und die Verantwortlichen auf Seiten der Regierung also wirklich schlaue Experten auf ihrem Gebiet sind und erfolgreich damit sein werden, dann gute Nacht.

 

Wer kann heute auf die Vergangenheit zurückblicken

Ich frage mich auch, was sollen unsere Eltern, Opas und Omas davon denken?

Die Leute, die heute alt sind und auf vergangene Jahre zurückblicken können. Sie sind doch der Grund, warum es uns heute in diesem Land so gut geht. Ich stelle mir das fast schon wie ein Schlag ins Gesicht vor. Die müssen sich doch total verarscht vorkommen.

„Och, wäre ich doch damals auch nur zu Hause geblieben und hätte mir schön die Plauze gekrault“ ist die Message der Werbespots an die alten Leute. Wo wäre dieses Land heute, wenn die das damals gemacht hätten?

Natürlich kann man jetzt sagen, dass eine Nachkriegsgeneration ja auch keinen Virus bekämpfen musste. Solche Maßnahmen hätten damals nicht zum Ziel geführt. Aber mir geht es da um das „Darüberschwingende“. Nämlich die Verallgemeinerung, dass untätig sein zu Erfolg führt. Das Ausruhen auf dem Erfolg anderer Leute zukünftigen eigenen Erfolg bringt. Das nichts tun besser ist als tätig zu sein und so weiter.

 

Da man sich mit einem solchen Artikel ja schnell in die Nesseln setzen kann will ich das noch sagen.

Wenn Du der Meinung bist, dass Du Dich vor dem Virus besser schützen kannst, indem Du der Message der Werbespots folgst, darfst Du das natürlich gerne tun.
Jedoch mit dem Aufbau von Gesundheit und einem starken Immunsystem hat das aber überhaupt gar nichts zu tun. Schlimmer, es bewirkt das Gegenteil. Du wirst durch ein solches Verhalten immer anfälliger und anfälliger gegenüber Viren und Bakterien.

Wer so eine Einstellung zur Gesundheit seinem eigenen Körper entgegenbringt, braucht sich nicht wundern, wenn er überhaupt nicht so alt wird um sich zurückerinnern zu können.

Wenn Du also stärker und gesünder aus dieser schwierigen Zeit herauskommen willst, dann liegt es an Dir, wie Du diese Zeit nutzt. Auch zu Hause.

 

Dankeschön

Und damit noch ein herzliches Dankeschön an die Bundesregierung, die mit dieser Message uns in der Gesundheitsbranche eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Zukunft ins Leben gerufen hat, wie sie noch nie dagewesen ist. Für dann, wenn wir unsere Arbeit wieder ausführen dürfen.

 

 

Artikelbild von:
https://pixabay.com/de/users/tookapic-1386459/

FUCK – Wie kann der mir nur 9 Punkte geben

FUCK – Wie kann der mir nur 9 Punkte geben

Man kann sich schon mal richtig aufregen, wenn man seine Klassenarbeit zurückbekommt und sieht da die Note 3 oder 4 oder jedenfalls nicht die Punktzahl, die man gerne erreicht hätte.

Die blöde Sau von Lehrer ist schuld, die miese und heimtückische Fragestellung in der Arbeit hat mir alles versaut, den Stoff haben wir gar nicht drangenommen, im Unterricht hat er es noch anders erklärt, mein Klassenkamerad, der viel schlechter ist als ich, hat eine besser Note, im Unterricht bin ich der Klassenbeste, und so weiter und so weiter…

Na, hattet ihr auch schon mal solche Gedanken?

 

Wenn ja, gehört ihr wahrscheinlich zu einer Altersgruppe, die gerade eine Schule oder eine Ausbildung macht oder die Uni besucht.

Und wenn ihr gerade über solche Gedanken lächelt, gehört ihr zu der Altersgruppe, die das schon mal durchgemacht hat, sich gut daran erinnern kann und jetzt darüber deswegen lächelt, da all die Aufregung drüber für das weitere Leben total unwichtig war.
Im Rückblick war es nur verschwendete Energie. Unnötiges Aufregen. Negative Gedanken. Innerer Widerstand. Absolut nicht weiterbringend.

 

Nur leider ist das Problem, das man diejenigen, die gerade mit solchen Problemen beschäftigt sind, nicht einfach so in eine Zeitmaschine setzen kann. Man könnte ihnen damit zeigen, dass auch sie in der Zukunft über ihre momentane Situation genauso “Lächeln” würden.

Das geht also nicht und ist für diese Personen im Moment unbefriedigend.
Auch ist ihnen mit solchen gut gemeinten Sprüchen selten geholfen.

Ich meine wer von euch hat sich schon mal tierisch aufgeregt und nur weil sein Gesprächspartner gesagt hat „Wenn Du mal so alt bist wie ich, juckt Dich das nicht mehr“, warst Du wieder total happy und gut drauf und hast alles vergessen und konntest bei der nächsten Konfrontation mit so einem Problem besser umgehen?!?

 

Wie könnte man also ohne Zeitmaschine und gut gemeinten Sprüchen soviel Überzeugungsarbeit leisten, damit jeder kapiert, dass sich unnötiges Aufregen absolut nicht lohnt?

 

Wie wäre es hiermit

Die ganze Zeit, die Du damit verbringst Dich aufzuregen, ist mehrfach verschwendetet Zeit.

Zum Beispiel ist es Zeit, die Du nutzen könntest,
das zu reflektieren was falsch gelaufen ist.

Zeit, die Du nutzen könntest,
dich körperlich zu bewegen, da Bewegung immer gut für „Dampfablassen“ ist und Dich gleichzeitig fitter macht.

Zeit, Dich hinzusetzen, um das besser zu machen, was schiefgelaufen ist.

Zeit, seinen „inneren Coach“ einzuschalten und mit ihm zu üben. Er kann Dich nämlich vor allem in solchen Situationen besser machen.

Dazu gibt’s sogar ein Vortragsmodul von ROBSTR:

HEALTH4#

 

Die Zeit ist nicht nur verschwendet, sie ist auch absolut kontraproduktiv genutzt. Denn je mehr und je länger Du Dich darüber aufregst, anderen die Schuld gibst, Dich selbst als Opfer fühlst und so weiter, desto tiefer manifestierst Du diese Denkweise in Deinem Verstand und Deinem Charakter. Das bedeutet, dass Deine Reaktion in zukünftigen ähnlichen Situationen schon vorprogrammiert ist und Du ziemlich sicher gleich reagieren wirst.

Du bist gefangen in Deiner Vergangenheit! Ich gehe sogar weiter. Deine Zukunft ist gefangen in Deiner Vergangenheit!

 

Gefangene der Vergangenheit

 

Und nicht nur das. Deine eigene mentale Beurteilung der Situation beschert Dir zusätzlich noch negative Gefühle. Du denkst nicht nur negativ darüber, Du fühlst Dich auch sche*$e. Also so etwas wie eine mentale und emotionale Negativität!

Glaubst Du in so einem Zustand löst Du Probleme? Glaubst Du in so einem Zustand gibt Raum für Lösungen?

 

Dein eigener Verstand gibt Dir diesen Widerstand gegen Dich selbst. Das ist so, als ob Du Dir mit Deiner eigenen Faust ins Gesicht haust.
Damit ist Dir dann also auch nicht geholfen.

 

Coach John Wooden

Eine wunderbare Definition zum Thema „Erfolgreich sein“ gibt es vom großen Coach John Wooden:

„Success is peace of mind which is a direct result of self-satisfaction in knowing
you did your best to become the best you are capable of becoming.”

 

Für alle die Coach John Wooden nicht kennen. Er war einer der absolut erfolgreichsten (wenn nicht der erfolgreichste) Basketballcoach der NBA Geschichte.

 

Man könnte das Zitat wie folgt interpretieren:

Erfolg ist, wenn Du vom Platz runtergehst und ganz genau weißt und absolut ehrlich zu Dir selbst sagen kannst, dass Du nicht weniger als Dein Bestes gegeben hast. Dann ist es völlig egal, ob das Spiel verloren oder gewonnen wurde. Ob es die Note 1 oder 6 ist, die Punktzahl 15 oder 5.

Dieses Zitat sollte jedoch aber auch nicht als Ausrede dienen! Es ist immer leicht gesagt, dass man sein Bestes gegeben hat. Aber hast Du Dich auch perfekt vorbereitet, hast Du schon im Vorfeld alle möglichen Hürden aus dem Weg geräumt? Und so weiter…

Eines ist sicher: Erfolg kommt nie über Nacht!

 

Ich habe mein Ziel verfehlt

„Aber verdammt nochmal, ich habe mein vor mir selbst gestecktes Ziel verfehlt. Das demotiviert mich, schwächt mein Selbstwertgefühl und reduziert mein Selbstvertrauen. Das bringt mich in eine Abwärtsspirale.“ Höre ich sagen.

Jetzt muss ich mal kurz überlegen, wie ich das erklären soll. Ich bin nämlich ein großer Fan von Zieldefinitionen. Aber auf der anderen Seite ist das eigentlich gesteckte Ziel eher unwichtig!

Zieldefinition kann ein wichtiges Mittel zur persönlichen Weiterentwicklung sein. Zum Beispiel eine „Ich-Bin-Visualisierung (IBV)“ aufstellen. So eine IBV besteht aus verschiedenen Zielen, die Dein Weg bestimmen sollen.

IBV Beispiel:

„Ich bin ausgeruht und energievoll“

Das ist also wie ich gerne sein will. Mein Ziel. Gut so!

 

Wenn wir aber ganz ehrlich sind, ist es bei den meisten (nicht allen) doch so, dass sie sich dieses Ziel definieren, weil sie es im Moment noch nicht erreicht haben.

Also geht es bei der Zielsetzung doch in erster Linie nicht darum, das Ziel zu erreichen, sondern alles zu tun um das Ziel zu erreichen, Dinge in die Gänge zu setzen. Den Arsch hochkriegen.

 

Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Zielsetzung bedeutet Freiheit! Warum Freiheit?

Weil wir unsere Ziele meistens nur nicht erreichen können, da wir im „Trott“ gefangen sind.

Mehr dazu hier:

Ziel = Freiheit

 

Der Weg ist das Ziel – NEIN – Dein Weg bist Du

Der nächste schlaue Spruch „Der Weg ist das Ziel“. Aber da steckt sehr viel Wahrheit drin.

Ich versuch ihn mal anders zu beleuchten.

Ich behaupte Du bist der Weg zum Ziel.
Du bist weder Dein gestecktes Ziel noch das Ergebnis.
Du bist der Weg.

Je näher Dein gestecktes Ziel und das Ergebnis oder die Tatsache beieinander sind, desto besser. Richtig? Das ist Erfolg.

Das ist aber eher selten der Fall. So funktioniert das Leben nicht. Dein Ziel und das Ergebnis liegen oft etwas auseinander. Es entsteht also Raum zwischen Ziel und Ergebnis.

Da das Ziel und das Ergebnis noch nicht übereinstimmen und somit Raum dazwischen entsteht, fängst Du den dazwischen freigewordenen Raum zu füllen.

Das Füllmaterial darfst Du aussuchen.

Du kannst den Raum zum Beispiel mit Ärger, Wut, Opferhaltung, Beschuldigungen und so weiter füllen, Du kannst den Raum aber auch mit Selbstreflektion, Fehlerbehebung, Kurskorrektur füllen.

Du kannst ihn zum Raum für Wachstum und Verbesserung ernennen.

Denn Du bist die Person im Raum zwischen Ziel und Ergebnis. Du bist der Weg vom Ziel zum Ergebnis.
So wie Du wählst den Weg zum Ziel zu gehen, macht Dich zu dem der Du bist. Wer und wie willst Du sein?

 

Fazit:
Wer Ziele setzt muss wissen, er öffnet damit eine Türe. Zu welchem Raum die Türe führt entscheidest Du.

 

 

Artikelbild:
https://pixabay.com/de/users/ryanmcguire-123690/