Hart arbeiten. Besser regenerieren

Hart arbeiten. Besser regenerieren

Körperlich hart arbeiten. Besser regenerieren!

Wer körperlich hart arbeitet, braucht mehr als starke Muskeln. Die iga-Arbeitshilfe „Gesundheit im Handwerk“ zeigt: Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachen weiterhin die meisten Arbeitsunfähigkeitstage in der Branche. Gleichzeitig nehmen Fehlzeiten durch psychische Erkrankungen zu. Bewegung, Stressbewältigung und Regeneration gehören deshalb zusammen.

Genau hier setzt mein Buch „Für Menschen mit körperlich anstrengender Arbeit“ an: Sieben alltagstaugliche Maßnahmen zeigen Dir, wie Du Deinen Körper unterstützen, besser regenerieren und bewusster mit Deinen Kräften umgehen kannst – mit kleinen Veränderungen, die in Deinen Alltag passen.

Zur offiziellen Homepage des Buches.

Zur iga-Arbeitshilfe „Gesundheit im Handwerk“

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Gewicht verlieren – Muskelmasse erhalten | Healthy Aging

Gewicht verlieren – Muskelmasse erhalten | Healthy Aging

Gewicht verlieren - Muskelmasse erhalten

Für viele Menschen ist Abnehmen zunächst ganz einfach: Die Zahl auf der Waage soll nach unten.

Aber gerade mit zunehmendem Alter sollten wir uns eine zweite Frage stellen: Was verlieren wir eigentlich?

Denn bei einer deutlichen Gewichtsabnahme verschwindet nicht ausschließlich Körperfett. Auch fettfreie Masse und damit potenziell Muskelmasse können verloren gehen. Aktuelle Untersuchungen zeigen deshalb, wie wichtig es ist, eine Gewichtsreduktion mit Krafttraining und einer ausreichenden Eiweißversorgung zu verbinden.

Und genau hier beginnt für mich Healthy Aging.

Es geht nicht darum, mit 50, 60 oder 70 möglichst wenig zu wiegen. Es geht darum, möglichst lange kräftig, beweglich und leistungsfähig zu bleiben.

Muskelmasse ist dabei weit mehr als eine Frage der Optik. Wir brauchen Kraft, um Treppen zu steigen, Einkäufe zu tragen, vom Boden aufzustehen, zu reisen, zu wandern und unseren Alltag möglichst lange selbstständig bewältigen zu können.

Deshalb sollte das Ziel einer Gewichtsreduktion nicht einfach lauten: Weniger Gewicht.

Sondern: Weniger Körperfett. Muskelmasse erhalten. Kraft aufbauen.

Gerade bei Menschen, die mithilfe moderner Medikamente wie GLP-1-Rezeptoragonisten deutlich Gewicht verlieren, gewinnt dieses Thema zusätzlich an Bedeutung. Auch hier zeigen aktuelle Untersuchungen, dass begleitendes Krafttraining eine wichtige Rolle beim Erhalt der fettfreien Masse spielen kann.

Das ist für mich Healthy Aging:

Nicht möglichst leicht älter werden, sondern möglichst stark bleiben.

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Healthy Aging Training

Healthy Aging Training

Kraft fürs Leben. Gesund älter werden.

Mit 40 oder 50 beginnt nicht der Abstieg.

Aber unser Körper verändert sich. Muskelmasse nimmt langsam ab, die Knochendichte kann sinken, Beweglichkeit und Belastbarkeit lassen nach. Wer nichts dagegen tut, merkt diese Veränderungen irgendwann im Alltag – beim Treppensteigen, beim Tragen, beim Aufstehen oder einfach daran, dass Dinge anstrengender werden, die früher selbstverständlich waren.

Denn die wenigsten Menschen ab 50 wollen „Seniorensport“ machen. Sie wollen stark bleiben. Beweglich bleiben. Reisen. Wandern. Mit den Enkeln spielen. Ihren Alltag selbstständig bewältigen. Sie wollen sich nicht alt fühlen, sondern möglichst lange leistungsfähig bleiben.

Genau darum geht es beim Healthy Aging Training.

Ein zentraler Baustein dabei ist Krafttraining. Denn Krafttraining bedeutet weit mehr als Muskelaufbau oder eine bessere Figur. Es hilft dabei, Muskelmasse und Kraft zu erhalten, stabilisiert den Körper und kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Selbstständigkeit bis ins höhere Alter zu bewahren. Gleichzeitig setzt Krafttraining Reize auf die Knochen und kann damit auch für die Knochengesundheit eine wichtige Rolle spielen.

Und es geht noch weiter: Regelmäßiges Krafttraining wirkt sich positiv auf Stoffwechsel, Blutzuckerregulation, Blutdruck und die allgemeine körperliche Belastbarkeit aus. Dafür muss niemand fünfmal pro Woche ins Fitnessstudio. Schon wenige gezielte Trainingseinheiten können sinnvoll sein.

Der entscheidende Punkt ist für mich aber ein anderer: Wir trainieren nicht nur für heute. Wir trainieren für den Menschen, der wir in 10, 20 oder 30 Jahren sein wollen.

Vielleicht sollten wir deshalb beim Training weniger darüber nachdenken, wie wir mit 50 aussehen wollen und viel häufiger darüber, was wir mit 70 oder 80 noch können möchten.

  • Alleine vom Stuhl aufstehen
  • Treppen steigen
  • Einkäufe tragen
  • Reisen
  • Wandern
  • Mit den Enkeln auf dem Boden spielen und anschließend auch wieder aufstehen können

 

Krafttraining ist dafür kein Selbstzweck. Es ist ein Werkzeug.

„Kraft fürs Leben“. Und vielleicht ist genau das eine der sinnvollsten Definitionen von Training überhaupt: Heute etwas dafür tun, dass wir unser Leben auch morgen noch so führen können, wie wir es möchten.

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Ruhe in Frieden

Ruhe in Frieden

Ruhe in Frieden - Ein lebensbejahender Wunsch für mehr Gesundheit

Vor ein paar Tagen bin ich über einen Satz gestolpert und daran hängen geblieben. Einen Satz, den jeder von uns kennt. Wir verwenden ihn eher als „Floskel“. Oft auch als Ersatz, für Worte, die uns in dieser Situation fehlen.
Ruhe in Frieden.
Gut gemeinte Worte.

 

Ruhe

Was bedeutet das Wort „Ruhe“ überhaupt und wann verwende ich es in unserem Sprachgebrauch?

  • Ruhe Dich aus.
  • Ruhe und Gelassenheit.
  • In der Ruhe liegt die Kraft.
  • Bewahre die Ruhe.
  • Und bestimmt viele mehr.

 

Ruhe (in Frieden) kann man sicherlich verwenden, wenn jemand gestorben ist, aber irgendwie passt es für mich nicht zu 100%. Oder?

Aber andererseits würde es – nach unserem Sprachgebrauch – wohl ziemlich schräg ankommen, wenn ich jeden Abend vor dem Zubettgehen sagen würde „Ruhe in Frieden“. Was denkst Du?

Doch abends, vor dem Schlafengehen, passt es meiner Ansicht nach am allerbesten. Ruhe in Frieden.

 

Der Schlaf

Ist die größte und wichtigste „Ruhezeit“, zu der wir evolutionär sogar gezwungen werden, nicht der Schlaf?!
Doch, der Schlaf ist ganz klar die wichtigste Ruhezeit für uns!
Der Schlaf ist das wichtigste Regenerationsmittel überhaupt. Der Schlaf ist ein Wunderheilmittel.
(Du findest viele Tipps und Informationen zum Thema Schlaf in meinem Blog ROBSTR.de/blog. Auch findest Du einen Impulsvortrag vom ROBSTR mit dem Titel „Wundermedikament Schlaf“)

Im Schlaf benötigen und suchen wir die größte Ruhe, um erholt schlafen zu können und somit dem Körper alle Möglichkeiten zu geben, sich zu erholen, zu regenerieren und sich selbst zu heilen.

 

Der Tag hinterlässt Narben

Jeder Tag hinterlässt kleine und große Narben in uns. Manche sind positiver Art, manche hinterlassen schmerzende Narben. Alle jedoch haben ihre Geschichte.
Nehme ich die schmerzenden Geschichten mit in den Schlaf, werde ich sicherlich nicht gut ruhen können. Ich werde nicht im Frieden mit mir sein.
Schon deswegen wäre es doch schön, wenn man jemanden vor dem Zubettgehen „Ruhe in Frieden“ wünscht.

 

Un-Ruhe im Kopf

Oft hält uns eine Un-Ruhe im Kopf vom Schlaf ab. Wir können nicht loslassen was uns beschäftigt. Es gibt sicherlich keine Pauschallösung, die man in dieser Situation anwendet und daraufhin sofort einschläft. Aber es gibt verschiedene „Werkzeuge“, die man anwenden kann, um in solch einer Situation wieder Ruhe im Kopf zu finden.

Darauf werde ich in einem meiner nächsten Blogbeiträge eingehen.

 

Heute stand einfach nur der Gedanke über den Satz „Ruhe in Frieden“ im Vordergrund.
Ruhe in Frieden ist in meinen Augen ein Wunsch, den man anderen auf den Weg zu mehr Gesundheit mitgeben kann. Denn wer in Ruhe schläft, wird sicherlich gesünder sein.

Vielleicht ist er ab sofort auch ein schönes „Mantra“ für Dich, wenn Du abends im Bett liegst.

Von mir bekommst Du zur Verabschiedung heute auf alle Fälle ein voll und ganz lebensbejahendes

RUHE IN FRIEDEN

Schrei nach Bewegung

Schrei nach Bewegung

Ein Schrei nach Bewegung

Auslöser für den folgenden Text war ein Gedanke:

Warum darf ich jemanden nicht schlagen, aber Worte und Verhalten einsetzen, die einen Menschen vielleicht noch viel stärker und länger verletzen können?

Ich schlage niemanden. Nicht, weil ich mich jeden Tag bewusst dafür entscheiden muss, sondern weil ich so erzogen worden bin. Und weil der allergrößte Teil unserer Gesellschaft ähnlich erzogen wurde, ist körperliche Gewalt gegen andere Menschen heute nicht nur gesellschaftlich geächtet, sondern auch gesetzlich verboten.

Bei Worten ist das anders.

Es ist nicht grundsätzlich verboten, Dinge zu sagen oder sich so zu verhalten, dass ein anderer Mensch psychisch verletzt wird – manchmal sogar sehr stark und über einen sehr langen Zeitraum.

Und genau hier beginnt mein Gedanke.

Dabei möchte ich auf keinen Fall dafür plädieren, Sprache zu verbieten. Ebenso wenig möchte ich in eine Welt zurück, in der man Konflikte auf der Straße mit den Fäusten austrägt.
Ich möchte vielmehr verstehen, was hinter solchen Situationen steckt.

Stell Dir vor, Du bist gerade so emotional aufgeladen, dass Du am liebsten der Person gegenüber eine reinhauen würdest.
Du tust es nicht. Du hast gelernt, diesen körperlichen Impuls zu kontrollieren. Stattdessen kommen heftige Worte. Beleidigungen. Vorwürfe. Vielleicht ein Verhalten, von dem Du später selbst denkst: Das war eigentlich nicht ich.
Und dafür muss die andere Person nicht einmal vor Dir stehen.
Vielleicht sitzt Du gerade auf dem Sofa. Vielleicht bist Du bei der Arbeit. Vielleicht denkst Du nur an jemanden, der Dich so sehr auf die Palme bringt, dass in Deinem Kopf bereits ein heftiger Streit stattfindet.
Die Worte, die Du normalerweise laut aussprechen würdest, finden dann eben in Deinem Kopf statt.

(Anmerkung: Achte genau auf Deine Gedanken, vor allem die, die Du häufig in Deinem Kopf hin und her bewegst. Sie machen Dich zu dem, der Du bist. Sie formen Dich, sie bilden Dein Ego und werden Dein Verhalten steuern.)

 

Meine Idee:

Sind solche heftigen Worte vielleicht ein Ausdruck eines körperlichen Spannungszustandes?

Ein „Schrei nach Bewegung“?

Versuchen wir mit Worten vielleicht zumindest teilweise etwas abzubauen, was eigentlich körperlich vorhanden ist – Anspannung, Stress, Erregung, Wut?

Und wenn das so ist:

Könnte Bewegung dabei helfen, mit solchen emotionalen Zuständen besser umzugehen?

Wären Menschen, die sich häufig in starken emotionalen Erregungszuständen befinden, vielleicht gut beraten, mehr Bewegung in ihren Alltag einzubauen?

Nicht als einfache Lösung für komplexe psychische oder zwischenmenschliche Probleme.
Aber vielleicht als einen Baustein emotional und mental gelassener zu werden.

Denn natürlich ist das Thema wesentlich komplexer. Wut, Aggression, verletzende Sprache und destruktives Verhalten haben viele Ursachen. Bewegung allein wird diese Probleme nicht lösen.

Aber ich finde, es ist eine spannende Perspektive, sich selbst einmal zu fragen:

  • Was passiert gerade eigentlich in mir?
  • Was fehlt mir?
  • Was würde mir helfen, diesen Zustand anders zu regulieren?
  • Vielleicht ist es ein Gespräch. Vielleicht Abstand. Vielleicht Schlaf. Vielleicht professionelle Unterstützung.
  • Oder vielleicht tatsächlich: Bewegung.

 

Damit schließt sich für mich auch ein Stück weit der Kreis zu meinem Vortrag:

„Körperliche Gesundheit vs. mentale Gesundheit – was ist wichtiger?“

Die Antwort wird am Ende sicherlich nicht „entweder oder“ sein. Es ist nie nur schwarz oder weiß. Aber Körper und Geist beeinflussen sich viel stärker, als wir manchmal denken. Nein, sie sind sogar eine Einheit!

P.S. Du regst Dich gerade über diesen Text auf und denkst: Was für ein Schwachsinn!
Dann komm doch einfach mal runter und mach 40–50 Liegestütze.

Gern geschehen. 😉

Erleben sie den ROBSTR als Speaker auf Ihrem Event.

⇐ Hier finden Sie einen Auszug aus seinen Vorträgen und Workshops.

 

TSV Großdeinbach Jugend Fußballcamp 2026

TSV Großdeinbach Jugend Fußballcamp 2026

Informationen zu den Testergebnissen

- Im Rahmen vom Jugend Fußballcamp 2026 -

Vielen Dank für Dein Interesse daran, wie Dein Kind bei den Leistungstests im Fußballcamp 2026 abgeschnitten hat.

An erster Stelle sollte für Kinder in diesem Alter immer der Spaß an der Bewegung und am Sport stehen. Je vielfältiger sie sich bewegen und je mehr verschiedene Sportarten sie ausprobieren, desto besser entwickeln sie ihre koordinativen und athletischen Fähigkeiten. Davon profitieren sie später auch in ihrer Hauptsportart.

Meiner Meinung nach sollten Kinder bis etwa zum Alter von 10 bis 12 Jahren vor allem den Sport ausüben, der ihnen Freude bereitet. Ab diesem Alter wird es sinnvoll, die fußballspezifische Entwicklung durch ergänzende athletische Trainingsformen zu unterstützen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Kraft- und Schnellkrafttraining
  • Agility- und Koordinationstraining
  • Mobilisations- und Beweglichkeitstraining

Kinder können in diesem Alter spielerisch und altersgerecht an diese Trainingsformen herangeführt werden und dadurch wichtige Grundlagen für ihre weitere sportliche Entwicklung schaffen.

Die im Fußballcamp durchgeführten Übungen können durchaus als Leistungstests bezeichnet werden. In dieser Altersgruppe dienen die Ergebnisse jedoch in erster Linie dazu, die eigene Entwicklung über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Da sich Kinder in diesem Alter körperlich und mental sehr unterschiedlich entwickeln, sind Vergleiche mit anderen Kindern nur eingeschränkt aussagekräftig. Anders als im Erwachsenen- oder Profisport lassen sich deshalb nur bedingt allgemeingültige Vergleichswerte heranziehen.
Dennoch habe ich im Anschluss einige Orientierungswerte zusammengestellt, die ich anhand verschiedener Quellen recherchiert habe. Sie können helfen, die Ergebnisse besser einzuordnen, sollten jedoch immer mit der nötigen Vorsicht betrachtet werden.

Die Tests im Fußballcamp verfolgen außerdem ein weiteres Ziel: Sie machen auf spielerische Weise deutlich, welche athletischen Fähigkeiten im Fußball besonders wichtig sind und wie sich diese im Laufe der Zeit gezielt verbessern lassen.

Ist Dein Kind noch unter 10 bis 12 Jahre alt, gilt deshalb vor allem eines: Freude an der Bewegung, viele unterschiedliche Sportarten ausprobieren und den Spaß am Sport bewahren.
Ist Dein Kind bereits älter und möchte gezielt daran arbeiten, stärker, schneller und leistungsfähiger zu werden, stehe ich Dir jederzeit gerne für ein unverbindliches Informationsgespräch zur Verfügung.

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