Dein Körper – Dein Gefängnis

Dein Körper – Dein Gefängnis

Was wäre das für eine Vorstellung, wenn man zu einer lebenslangen Haft verurteilt wäre. Bis zum Lebensende! Ohne Chance auf Bewährung! Im Knast ein Leben lang!

Die Gefängnismauern sind die Grenzen Deiner Welt, die Zelle ist Deine Heimat. Die Worte und Handlungen der Gefängniswärter sind die Informationen und Behandlungen, die Du bekommst und Deine Welt formen.

Um noch eines drauf zu setzen: Du bist nicht erst vor kurzem verhaftet worden, nein, Du bist mit dem Tag Deiner Geburt dort inhaftiert worden.

Was wäre das für eine Vorstellung?

 

Anmerkung:
Selbst wenn das so wäre, Du wärst immer noch Du. Oder?!? Natürlich wäre aus Dir ein ganz anderer „Mensch“ geworden, aber Du wärst immer noch Du. Oder?!?

 

Das ist eine fürchterliche Vorstellung.

Und genau deswegen addieren wir jetzt zu dieser Vorstellung etwas.

 

Doppelfunktion

Und zwar hast Du in Deinem Gefängnis eine wichtige Doppelfunktion.
Du bist nämlich nicht nur Insasse, Du bist gleichzeitig auch der Gefängnisdirektor. Keiner steht in der Befehlskette über Dir. Du bist der, der immer das letzte Wort hat. Du hast die Macht darüber, was in Deinem Gefängnis passiert.

Nur eines kann der Direktor nicht. Er kann Dir nicht die Freiheit schenken.

 

Wir würdest Du Dich als Insasse von Dir als Gefängnisdirektor behandeln lassen?

Wir würdest Du andere von Dir als Gefängnisdirektor behandeln?

 

Willkommen in Deinem Körper – Dein Gefängnis

Dein Körper ist Dein Gefängnis. Du wirst ihn dein Leben lang nicht verlassen können.
Jedoch hast Du alle Gewalt darüber, wie Du mit ihm umgehen kannst.

Deine Gedanken sind Deine Gefängniswärter, die Dich mit Informationen versorgen.
Du hast die Befehlsgewalt darüber, welche Informationen sie an Dich als Insasse weitergeben sollen.

Wie viele von euch da draußen foltern ihren Körper durch schlechte Ernährung, wenig Bewegung, zu viel Alkohol, Süßigkeiten und Fertigprodukte. Wie viele von euch da draußen kapieren es nicht mal, dass es an ihnen selbst liegt, welche Informationen sie aufnehmen, die ihre Welt formen.

 

Es ist sehr leicht im Gefängnis zu sitzen und sich als Opfer zu fühlen und allen anderen die Schuld für alles zu geben.

Hat das aber was mit Leben zu tun?

 

Freiheit kann man sich nicht schenken lassen. Freiheit muss man sich erarbeiten. Selbst wenn Du als Gefängnisdirektor sagst: „Ich schenke Dir die Freiheit“, welchen Wert hast es? Nichts! Die Freiheit musst Du Dir erarbeiten.

Enjoy the ride.

 

Gerne kannst Du auch diesen Beitrag dazu lesen:

 

Hau mir in die Fresse

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/photos/gef%C3%A4ngnis-zelle-knast-1652879/

 

Dein Coach

Dein Coach

Wenn Du Profisportler wärst, wäre es die normalste Sache der Welt, dass Du für alles Mögliche einen Coach hast. Einen Fitnesscoach, einen Taktikcoach, einen Mentalcoach, einen Regenerationscoach, usw.
Politiker, Fernsehstars und jede Menge andere Leistungsträger haben Coaches, die ihnen helfen, besser zu performen.

Aber was ist mit uns? Uns ganz normale Bürger?

Wird unser Alltag nicht von Jahr zu Jahr komplexer? Haben wir es nicht ständig mit mehr Herausforderungen zu tun? Von allen Seiten zerren sie an einem. Manchmal habe ich einen Job, in dem ich kurz vor einem Burn-Out stehe, manchmal kurz vor einem Bored-Out. Beides verursacht Stress. Ich bin oft unglücklich, verunsichert und ängstlich. Ich finde mich oft in Situationen, in denen ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll.
Mein Gott, im Moment muss ich sogar mit einer Pandemiesituation umgehen können.

Haben wir nicht alle einen Coach nötig? Wäre es nicht fair, wenn man hin und wieder mal mit den Fragen des Alltags einen Coach konsultieren könnte?

Würden wir so besser oder schlechter mit unserem schnellen Lebenswandel zurechtkommen?

 

Warum bist Du nicht Dein eigener Coach?!

 

Mehr zu diesen Gedanken findest Du in den folgenden zwei Beiträgen:

Dein persönlicher Coach (VLog)

 

Rehabilitation taugt nicht viel

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/raphid-4739122/

Schule fertig! Und jetzt?

Schule fertig! Und jetzt?

Immer häufiger höre ich von allen Seiten, dass sich viele Jugendliche sehr schwer tun irgendetwas auf die Reihe zu bekommen.

Sie sind mit der Schule fertig.
Aber was jetzt?

Für die meisten die erste wirkliche Konfrontation mit dem Leben.

Studieren? Eine Ausbildung? Ins Ausland? Keine Ahnung!

Erstmal würde ich Dir gerne eine meiner Lieblingszeilen aus dem Lied „Sunscreen“ vorspielen. Hier klicken.

 

Was soll ich jetzt nur machen?

Ganz sicherlich gibt es „Vorbilder“ in Deinem Leben.

Es können Deine Eltern sein, Freunde, Musikstars oder Sportler, Schauspieler oder auch eine Person aus der Geschichte. Ganz egal wer es ist. Es ist eine Person, zu der Du hinaufschaust. Die Du bewunderst indem was sie tut, bzw. was sie erreicht hat.

Wenn es so jemanden gibt, dann lohnt es sich auch kurz mal nachzuforschen, was diese Person zu dem gemacht hat, was Dir so an ihr oder ihm gefällt.

  • Gute Musiker werden nicht zu guten Musikern, indem sie ihr Leben lang nur Shows gespielt und Backstageparties gefeiert haben. Ihre Leidenschaft ist das Musikinstrument, in das sie Jahre ihres Lebens investiert haben und es immer noch tun.
  • Profisportler wurden nicht zu Profisportler, indem sie die Pokale in die Höhe recken. Diese sind nur das Ergebnis von harter und täglicher Trainingsarbeit.
  • Schauspieler laufen erst über den roten Teppich zur Oskarverleihung, nachdem sie jahrzehntelang Texte auswendig gelernt haben und tausende von Szenen immer wieder übten und übten.
  • Kein erfolgreicher Buchautor hat mit seinem ersten Text einen Bestseller geschrieben.

 

Ich glaube Du weißt, was ich meine.
Sie sind durch ihre Taten zu Vorbildern für andere, für Dich geworden!

Siehe auch:

Fange einen Ball und Du bist glücklich

 

Aufgabe:
Alles was Du bis jetzt denkst erreicht zu haben:
War das aufgrund Deiner harten Arbeit oder aufgrund von Privilegien, die Du z.B. von Deinen Eltern erhalten hast.

Beispiele:
Wer zahlt die Miete für Deine Wohnung oder Dein Zimmer? Wer bezahlt für das Essen in Deinem Kühlschrank?
Wer bezahlt für die Parties am Wochenende? Wer füllt Deinen Geldbeutel?
Wer kümmert sich um Deine Wäsche? Wer putzt und räumt Deine Wohnung/Zimmer auf?
Wer kümmert sich darum, dass Du pünktlich zu wichtigen Terminen erscheinst? Wer ist interessiert und hilft Dir Deine Zukunft zu gestalten?

 

Träumst Du davon der Ritter zu sein, der das schützende Elternhaus verlässt um seine Abenteuer zu erleben und Drachen zu töten?
Dann sei der Ritter! Den Platz an der Tafelrunde erhältst Du nur durch Taten.

 

Wer ist Dein Vorbild

OK, es gibt also ein Vorbild in Deinem Leben. Aber auf das, was er oder sie für deren Erfolg gemacht hat, hast Du immer noch keinen Bock darauf es selbst zu tun.

Gut, dann lass es uns noch etwas mehr runterbrechen.

 

Deine Wahl

Wenn Du wählen könntest, ob Du eine gute Tat oder eine schlechte Tat vollbringen sollst, für welche würdest Du Dich spontan entscheiden?

Jetzt kann man natürlich streiten, was ist gut und was ist schlecht!

 

OK, dann brechen wir es noch weiter runter.

Wenn jemand anderes Dir etwas antun will und Du hättest die Wahl. Was für eine Tat sollte das sein?

A)
Sollte man Dich verletzen? Sollte man Dich beschimpfen? Sollte man Dich mobben? Sollte man Dich einsperren? Sollte man Dich hassen? Sollte man Dich erniedrigen?

B)
Oder hättest Du gerne, dass Dir geholfen wird? Dass Du unterstützt wirst? Das Dir jemand unter die Arme greift? Das Dich jemand liebt? Das Dich jemand fördert?

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du Dich für B) entscheiden würdest.

Exkurs:
Wenn Du wie A) behandelt werden willst, dann hebe jetzt Deine Hand.
Wenn Du Deine Hand nicht hebst, besteht kein Zweifel daran, dass Du genau weißt was zu tun ist!

 

Wenn Dir immer noch nicht klar ist, was Du im Moment mit Deinem Leben machen sollst, dann sage ich es Dir jetzt:

Geh raus und helfe anderen Menschen.

Sei B) für andere.

Ab diesem Entschluss wirst auch Du zu einem Vorbild für andere. Zu jemanden, den man für seine Taten bewundert, jemanden, zu dem man aufschaut.

Mach ein Freiwilliges Soziales Jahr, engagiere Dich in einem Verein, geh zur ansässigen Tafel und verteile Essen an hilfsbedürftige.
Oder noch näher. Helfe Deinen Eltern im Haushalt. Tue das für sie, was sie die letzten Jahre für Dich getan haben.

 

Dein Platz an der Tafelrunde

Wenn Dich diese Zeilen zwar ansprechen, Du aber immer noch nicht in Aktion trittst, liegt das daran, dass es Dir im Moment einfach zu gut geht. Darüber kannst Du Dich natürlich freuen. Jedoch deswegen bist Du genau da, wo Du gerade bist.

Es liegt an Dir, ob Du in Deinem Leben noch einen Pokal in die Höhe recken willst und an der Tafelrunde Platz nehmen.

 

Hau mir in die Fresse

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/peggy_marco-1553824/

Rehabilitation taugt nicht viel

Rehabilitation taugt nicht viel

… ohne vorherige Prävention!

 

Prävention is King!

 

Der Körper

Therapie- und Trainingsexperten sind sich einig. Ein gutes Kreuzbandriss-Rehabilitationstraining ist auch ein gutes Kreuzbandriss-Präventionstraining. Das bedeutet, dass die Übungen, welche in der der Rehabilitation eines Kreuzbandrisses durchgeführt werden, auch optimal zur Vorbeugung eines Kreuzbandrisses dienen.

Ein schlauer Sportler, der den ganzen Tag seine Knie stark beansprucht und gut funktionierende Kreuzbänder einen wesentlichen Teil zum Erfolg in seinem Beruf beitragen, wird diese Übungen sicherlich in seinen täglichen Trainingsplan einbauen.

 

Der Geist

Das heutige Leben in unserer Gesellschaft bringt viele Menschen an den Rand ihrer mentalen Stärke. Ganz egal welche Faktoren dazu führen. Viele Menschen werden depressiv, ängstlich, unsicher, pessimistisch, ja sogar krank und tun sich schwer ihren Alltag zu gestalten, bzw. in der Gesellschaft weiterzuleben, die diese Beschwerden mit hervorgerufen hat.

Das wird unter anderem dadurch bestätigt, dass Anti-Depressiva Medikamente unter die absoluten Top 5 der weltweit am meisten verschriebenen Medikamente gehören. Es besteht anscheinend ein sehr hoher Bedarf.

Wenn wir es mit dem Sportler und dem Kreuzbandriss vergleichen, ist die Chance für uns ganz normale Bürger sehr hoch, dass wir uns früher oder später mit unseren Gedanken, mit unserer Psyche, also mit unserer mentalen Stärke (oder auch Schwäche) beschäftigen müssen. Anscheinend stellt das Spielfeld des heutigen Alltags in unserer Gesellschaft eine hohe Anforderung an unsere Psyche.

 

Der Körper

Dem schlauen Sportler ist bewusst, dass ein Kreuzbandriss sehr wahrscheinlich ist und wird deswegen präventiv jeden Tag Übungen einbauen, die den Kreuzbandriss verhindern sollen.

Und selbst wenn er den Kreuzbandriss trotz aller Präventionsmaßnahmen doch bekommen sollte, ist er bis unter alle Zähne mit Trainingsmaßnahmen ausgestattet, die ihn schnell zurück aufs Spielfeld bringen werden. Nicht nur ist sein Maßnahmenkoffer voll, er weiß auch, wie damit umzugehen und wie er sie anwenden soll. Er ist durch seine Prävention also perfekt für die Rehabilitation vorbereitet.

 

Rehabilitation taugt nicht viel ohne Prävention

Deswegen wird Prävention immer wichtiger sein als Rehabilitation. Denn selbst die Rehabilitation kann nur von der Prävention profitieren. Andersherum ist es schwerer.

Wird man ohne vorhergehende Präventionsmaßnahmen mit einem Kreuzbandriss konfrontiert, wird die Rehabilitation immer wesentlich schwieriger, langfristiger und teilweise auch erfolgloser ablaufen.

 

Ich glaubt mir nicht?

Schaut einfach mal in die Fitnessstudios, Reha- und Präventionssportgruppen rein. Dort findet ihr Menschen, die haben ein kaputtes Knie, einen schmerzenden Rücken, eine neue Hüftprothese, ein schlechtes Gefäßsystem und so weiter und so weiter.

 

Eines kann ich euch aus meiner 20 jährigen Karriere als Fitnesstrainer schwarz auf weiß bestätigen:

Diejenigen, die schon immer etwas für sich, ihren Körper und ihre Gesundheit getan haben, kommen wesentlich (das Wort wesentlich ist wesentlich zu schwach dafür …) besser mit der Problematik zurecht als diejenigen, die sich ihr Leben lang haben gehen lassen und somit durch ihren präventionsarmen „Lifestyle“:

1. sich zwangsläufig ein solches Problem erarbeiten und
2. dann extrem schwer damit zurecht kommen, bzw. sogar nie wieder schmerz-/beschwerdefrei leben werden.

 

Daraus kann ich schließen, dass wenn ich nichts für mich tue (auch wenn es mir im Moment gut geht), mich gehen lasse und meinen Geist und Körper vernachlässige, genau dieses Verhalten die Garantie ist, dass ich früher oder später definitiv Probleme bekommen werde.

 

Anmerkung:
Es geht sogar einen Schritt weiter. Man kann nicht nur nichts für sich tun, man kann sich auch offensiv Schaden zufügen, der die Problematik noch viel schneller und intensiver hervorrufen wird. Z.B. vieles Sitzen, Rauchen, Bildzeitung lesen, etc.

 

 

Somit ist eine Rehabilitation unausweichlich.

 

Der Geist

Wenn ich also auf dem Spielfeld unserer heutigen Gesellschaft mitspielen will/muss, bin ich gut beraten, mich mit Literatur, Informationen, Gesprächen, Fortbildungen, Dokumentationen und was es sonst noch alles dazu gibt zu versorgen, die mich über mentale Krankheiten, Stärken und Schwächen, sowie Vorgehensweisen wie mit ihnen umzugehen, aufklären.

Somit hole ich mir nicht nur gute Informationen in meinen Kopf (siehe auch “Brainfood”), sondern verhalte mich sehr schlau, arbeite präventiv und bin auf eine eventuelle Rehabilitation sehr gut vorbereitet.

Brainfood

 

Das ist eines meiner Hauptanliegen im ROBSTR.de Blog.

Es ist mir die größte Freunde, die Menschen zu inspirieren und motivieren, um die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und loszulegen. Ich will nur den Funken entzünden. Anschüren und brennen müsst ihr selbst!

Prävention is KING!

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/gellinger-201217/

 

(Blut-)Drucksenker für Gedanken

(Blut-)Drucksenker für Gedanken

Ein zu hoher Blutdruck ist nicht gut für unser Gefäßsystem und kann dauerhaft zu einer großen Gefahr für unsere Gesundheit werden. Blutdruckmedikamente gehören unter die Top 10 der meistverschriebenen Medikamente weltweit.

 

Wie kann ich den Blutdruck verstehen

Der Blutdruck ist der Druck, der auf die Innenwand Deiner Gefäße ausgeübt wird, wenn das Blut durch sie durchfließt.
Du kannst Dir das vorstellen wie einen Gartenschlauch. Ist der Wasserhahn nur ein bisschen aufgedreht und das Wasser tröpfelt nur aus dem Schlauch heraus, ist der Druck des Wassers auf die Innenwand des Gartenschlauches niedrig. Ist der Wasserhahn jedoch volle Kanne aufgedreht und das Wasser kommt wie eine Fontäne aus dem Schlauch herausgesprudelt, ist auch der Wasserschlauch unter hohem Druck.

Ich will Dir noch ein Bild geben, damit Du weißt, dass der Blutdruck auch durch andere Maßnahmen gesenkt werden kann.

 

Ein Staudamm

Er umschließt eine Wassermenge von 5.000.000 Millionen Liter in einem Wasserbecken, welches genau 5.000 Kubikmeter groß ist. Die 5 Mio Liter Wasser, passen also gerade so rein. Der Staudamm ist bis zum Rand voll.

Was meinst Du was für ein hoher Druck auf der Staudammmauer herrscht? Enorm hoch!

Um den Druck auf die Staudammmauer etwas zu senken, öffnest Du einfach zwei Nebenbecken á 1.000 Kubikmeter. Das bedeutet, Du lässt etwas Wasser aus dem Staudamm in die Nebenbecken ablaufen. Somit kann der Druck auf die Staudammmauer gesenkt werden.

Warum ist das so?

Die 5 Mio Liter Wasser sind jetzt nicht mehr nur auf 5.000 Kubikmeter verteilt, sondern auf 7.000 Kubikmeter. Du hast den Raum für das Wasser vergrößert und somit den Gesamtdruck auf die Staudammmauer gesenkt.

 

Dein Blutdruck

Dein Blut in Deinem Körper (sagen wir mal 5 Liter gesamt) ist auf den Raum verteilt, in dem das Blut fließen kann.
Die Zu- und Abfuhr des Blutes zu den Organen passiert durch ein schlauchartiges Gefäßsystem. Dieses System kann ganz nach Bedarf die Zufuhr zu einem Organ (z.B. Muskel) erhöhen oder reduzieren.
Bewege ich mich, öffnet natürlich das Gefäßsystem die Zufuhr zu dem Muskel mehr, da der Muskel Blut anfordert.
Bewege ich mich nicht, benötigt der Muskel auch nicht so viel Blut und wird auch nicht so stark damit versorgt.

Das bedeutet also, dass Du durch Bewegung den Raum für die gesamte Blutmenge in Deinem Körper erhöhen kannst und somit den Gesamtdruck senken.

 

Achtung

Hier aber noch ein Tipp für alle Bluthochdruck´ler da draußen. Bitte spreche das mit Deinem Arzt ab, bevor Du jetzt anfängst Sport zu treiben ohne Ende. Ein guter Arzt wird Dir immer etwas Bewegung verschreiben. Wenn nicht, denke darüber nach, den Arzt zu wechseln.

 

Bis hierher habe ich Dir jetzt aber nur erklärt, wie das mit dem Blutdruck so aussieht. Ich wollte, dass Du das Bild in Deinem Kopf erhältst, dass wenn Du den Raum für das Blut vergrößerst, der Druck sinkt.

 

Gedankendruck-Senker

Auf einem Vortrag wurde folgende Frage gestellt „Welches Medikament wird weltweit am meisten verkauft?“. Ich dachte in meinem jugendlichen Leichtsinn natürlich an Aspirin oder so etwas. Nein, der Vortragende meinte „Antidepressiva“. WOW! Damit habe ich damals nicht gerechnet.
Ob das jetzt zu 100% stimmt oder nicht, ist völlig egal.
Was es uns sagt ist, dass anscheinend sehr viele Menschen mit depressiven Zuständen zu tun haben und Hilfe suchen.
Depressionen haben sicherlich viele Ursachen, eine jedoch ist die Gedankenwelt im Kopf. Also ob der Kopf zu voll (aber manchmal auch zu leer) mit Gedanken ist. Der Druck der Gedanken ist hoch. Sehr hoch.

Es wäre doch eine schöne Vorstellung, wenn ich auch mehr Raum in meinem Kopf für meine Gedanken zu schaffen, um deren Gedankendruck zu senken.

 

Geht das?

Ja, das geht!

Wie?

Durch Atemübungen, Meditation und Fortbildung!

 

Alle drei Maßnahmen schaffen es mehr Raum für Deine Gedanken zu schaffen.

Stell Dir so einen schweren Gedanken wie eine große, mächtige Wolke am Himmel vor. Betrachtet man die Wolke alleine, mag sie groß und mächtig sein, betrachte ich sie jedoch im Vergleich zum kompletten blauen Himmel, ist sie absolut unwichtig.

Alle drei Maßnahmen verschaffen Dir mehr blauen, klaren Himmel.

Atemübungen und Meditation können Dir sehr schnell helfen. Aber um herauszufinden wie das am besten geht, musst Du Dich fortbilden. Dementsprechende Literatur lesen, Vorträge besuchen oder Kurse belegen.

 

Was soll den der Scheiß

Was soll den der Scheiß… könntest Du Dir jetzt denken. Vor allem, wenn Du gerade in so einer Situation steckst. Gestresst, zu viele Gedanken, durcheinander, etc…. 
In so einer Situation will man solche Ratschläge nicht hören.

Ruhig hinsetzen und Atemübungen machen, no freaking way, das geht gerade wirklich nicht! Und dann soll ich mir auch noch Bücher zu diesem Thema reinziehen. Ich habe doch sowieso schon genug mit mir zu tun. Da kann ich mich nicht zusätzlich noch solcher durchgeknallten Literatur widmen. Die sind doch alle weltfremd. 

Tja, da fallen mir schon wieder so viele Dinge ein, die ich Dir dazu sagen könnte. Aber am Ende des Tages wird es darauf herauslaufen, dass Du es einfach mal ausprobieren solltest. Ich meine, wo ist das Problem? Hast Du keine 3 Minuten Zeit, dich ruhig hinzusetzen und Dich nur auf Deinen Atem zu konzentrieren? Nein? Vielleicht eine Minute? OK? Gut! Super, dann startest Du mit einer Minute ruhig sitzen und nur auf die Atmung konzentrieren. Jeden Tag, für 30 Tage. 

 

“Leiden entsteht, weil der Verstand etwas festhalten möchte”
– Buddha – 

 

Sobald Du mal in das Thema eintauchst, wirst Du viele andere Quellen finden, die Dir helfen können, den Gedankendruck zu senken.

Gerne darfst Du dazu auch in meinem Blog www.ROBSTR.de/blog rumstöbern.

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/pcdazero-2615/

 

 

Geburt + Leben + Tod = Kinobesuch

Geburt + Leben + Tod = Kinobesuch

Geburt, Leben und Tod – ist wie ein Kinobesuch

 

Der Kinobesuch:

Du löst die Deine Eintrittskarte und betrittst das Kinotheater.
Du schaust den Film an und im besten Falle, genießt Du den Film auch.
Der Film ist zu Ende und Du verlässt das Kinotheater.

 

Das Leben:

Der Eintritt in das Kinotheater entspricht Deiner Geburt
Der Film entspricht Deinem Leben
Das Verlassen des Kinotheaters entspricht Deinem Tod.

 

Angst vor dem Tod

Doch wer oder was hat das Kinotheater überhaupt betreten? Wer hat das Ticket für den Film gelöst? Den das alles ist ja vor Deinem Leben passiert.

Der Film ist wieder klar. Das bist Du. Das ist Dein Leben. Alles was Du verkörperst und für was Du stehst. Was Du erreicht hast und welchen Status Du hast. Alles was Du angesammelt hast. Gegenstände, Gedanken, Konzepte, Glaube, Familie, einfach alles.
Das alles geht verloren, wenn man das Kinotheater verlässt. Man kann es nicht mitnehmen. Du hast Angst das Kino zu verlassen und zu sterben.

 

Doch vor einem Kinobesuch haben wir ja auch keine Angst, warum sollten wir es dann vor dem Tod haben?

 

Den „Der/Die/Das“, was das Kino auch immer betreten hat, wird das Kino auch wieder verlassen.

 

Was bist Du?

Der/Die/Das, bist Du!

 

Was bist Du nicht?

Du bist nicht Dein Haus, nicht Dein Auto, nicht Deine Familie, nicht Deine Taten, nicht Dein Status, nicht Dein Kontostand, einfach nichts, was Du in dieser Zeit auf diesem Planeten in der Gestalt eines Menschen erreicht hast.

Das ist ein schwieriger Gedanke, gell?!

Wenn man sich zu sehr mit diesen, in seinem Leben angehäuften Dingen identifiziert, hat man Angst vor dem Tod. Doch es sind nur diese Dinge, die mit dem Verlassen des Kinotheaters sterben. Das wars dann auch schon.

 

Du denkst bestimmt

Aber natürlich macht mich doch meine Familie aus, natürlich bestimmt mein Kontostand meine Lebensqualität, natürlich bin ich für meine Taten verantwortlich, etc…

Du kannst Dir das alles aber auch als Software vorstellen. Das Betriebssystem betritt das Kino. Der Film entspricht die Programmierung Deiner individuellen Software, die auf dem Betriebssystem läuft. Sie wird ständig während des gesamten Films weiterentwickelt. Es kommen Applikationen wie Familienmitglieder, Geld, Glaubenssysteme, Beruf, usw. hinzu und verlassen Dich wieder.

Alle Besitztümer hast Du nur aufgrund Deiner Reaktion auf Deine Umwelt erreicht. Der eine macht Dreck zu Geld, der andere Wasser zu Wein. Welche Taten sie dazu vollbringen müssen, liegt in ihrer Programmierung der Software. Nicht an ihrem Betriebssystem.

Komischerweise sprechen wir von Hunden ganz normal in dieser Art und Weise.
Ist ein Hund aggressiv, so heißt es, dass es nicht der Hund ist, der aggressiv ist. Es ist der Mensch, der den Hund so erzogen hat.

Wie und was der Mensch aus seinem Leben macht, hat damit zu tun, wie er auf seine Umwelt reagiert. Wer seine Software programmiert.

Ich schlage vor:

Werde zum Softwareprogrammierer!

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