Über was würden wir uns nur unterhalten?

Über was würden wir uns nur unterhalten?

Fragst Du Dich nicht auch hin und wieder, über was sich die Leute nur unterhalten würden, wenn es keine CoronaCovid19SarsVirus-Pandemie geben würde?

Was ist nur aus den tiefgründigen Gesprächen über Fußball oder was-hast-du-gestern-gemacht geworden? Kaum zu glauben, dass diese Themen einem hätten mal fehlen können.
Man muss auch nicht unbedingt mehr das Wetter ins Spiel einer Konversation bringen wenn man mal nicht mehr weis was man sagen soll.

Mal ehrlich, seine Meinung über eine Pandemie zu äußern ist doch viel wichtiger als über das Wetter. Da kann man zusätzlich dem Gesprächspartner super signalisieren, wie gut informiert und interessiert man daran ist. Todeszahlen klingen doch wesentlich intellektueller als Bundesliga Ergebnisse.

Wie intensiv würden wir uns über die olympischen Spiele, die Fußball EM, den Brexit und andere wichtige Ereignisse auf der Welt unterhalten, die wir momentan, sind wir doch mal ehrlich, total vergessen haben. Oder wie vielen da draußen ist bewusst, dass wir diesen Sommer (2020) eigentlich die olympischen Spiele in Tokio hätten anschauen können oder wie intensiv und dramatisch noch bis vor nicht mal einem Jahr der Brexit öffentlich diskutiert worden ist.

 

Offenbarung

Betrachten wir es doch aber mal anders. Hätten wir weiterhin smalltalk über Fußball geführt, hätte man nie im Leben einen so tiefen Einblick in die charakteristischen Eigenschaften der Leute erhalten können. Egal wie sie sich in dieser aktuellen Situation verhalten, sie offenbaren ihren Charakter, stellen Eigenschaften zur Schau, die sonst nie an die öffentliche Oberfläche gekommen wären. Ist das nicht interessant?!

Gibt diese individuelle Offenbarung dir nicht erst die Möglichkeit die Leute um dich herum noch besser verstehen zu können?!
Carl G. Jung hätte wohl seine größte wissenschaftliche Freude daran, zu sehen, wie stark die Schattenseiten der Menschen ins Licht rücken.

Diese Offenbarung wird sicherlich zum einen Menschen zusammenführen und zum anderen aber auch einen Keil zwischen alte Freundschaften treiben.

 

Weiterentwicklung

Auch das gibt wieder eine Chance an seiner persönlichen Weiterentwicklung zu arbeiten.

Stell Dir doch mal vor, dein wirklich allerbester Freund oder deine allerbeste Freundin oder sogar deine Geschwister, mit denen du schon immer wahnsinnig gut zurechtkommst, verhalten sich in dieser Situation komplett anders als du.

Wie würdest Du ihnen gegenüber reagieren?

Sicherlich mit Verständnis.

Du hättest auch mehr Informationen über deren eigene Geschichte. Haben sie zum Beispiel eine Krankheit von der keiner weiß und sie somit einem solchem Virus eher zum Opfer fallen. Oder ein Bekannter leidet finanziell extrem unter den Folgen. Vielleicht hatten sie noch nie eine gewisse „mentale Stärke“, die aber auch noch nie so wirklich gebraucht wurde. Wenn alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, ist nun mal alles Friede, Freude, Eierkuchen. Oder sagen wir es so: Wer will schon aus seiner Komfortzone freiwillig raus, wenn es keinen Anlass dazu gibt?

 

Also gut, Du würdest ihnen gegenüber sicherlich mit mehr Verständnis reagieren wie zum Beispiel gegenüber einem totalen Fremden. Richtig?

Aber warum?

Könnte der oder die „Fremde“ nicht auch solche Hintergründe haben, von denen du bloß nichts weißt?

Gibt uns genau diese Frage nicht die riesengroße Chance, besser aufeinander zuzugehen?

Du kannst mit dieser Frage anfangen, die Menschen um dich herum besser verstehen zu wollen um auch besser miteinander leben zu können?

 

Egal welche Seite Du vertrittst. Am Ende wollen wir doch alle das Gleiche.

Egal welche Seite Du vertrittst, ich wünsche Dir viel Gesundheit und Verständnis für andere Leute.

 

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/giselafotografie-2364908/

Du willst Dich verändern? So geht´s.

Du willst Dich verändern? So geht´s.

Veränderungen in Deinem Leben passieren, ob Du daran teilnimmst oder nicht.

Ich bin in Mutlangen zur Schule gegangen. Mutlangen liegt bei Schwäbisch Gmünd im Süden Deutschlands und ist vielleicht noch unter denen bekannt, die die Zeiten des „Kalten Kriegs“ miterlebt haben.

In Mutlangen gibt es ein Gebiet, welches den schönen Namen „Mutlanger Heide“ trägt. Die Mutlanger Heide kann auf eine ordentliche Geschichte in den letzten Jahrzehnten zurückblicken. Die Mutlanger Heide war nämlich vor noch gar nicht langer Zeit ein „Hot-Spot“ des Kalten Krieges. (Wow, ich sehe gerade, dass die Mutlanger Heide sogar ein Wikipediaeintrag besitzt. Hier.)

Um es kurz zu machen, mein Schulgebäude in Mutlangen war ca. 300 Meter Luftlinie von nicht nur einer, sondern zwei in der Mutlanger Heide stationierten Atomraketen der amerikanischen Streitkräfte entfernt. Die Pershing II Raketen.

Ihr könnt euch also vielleicht vorstellen, wie es dort zugegangen ist. Dort war ein Armeestützpunkt der amerikanischen Streitkräfte mit allem was dazugehört. Großen LKW´s, Hubschrauber, ja sogar solche Bananenhubschrauber wie aus ein „Trio mit vier Fäusten“. Selbstverständlich auch Raketenbunker und es gab sogar eine kleine Landebahn für Flugzeuge. Wie gesagt, dass alles gerade mal 300 Meter Luftlinie von unserem Klassenzimmer entfernt.

 

Du veränderst Dich, ob Du willst oder nicht

Du bist ganz sicher nicht mehr der gleiche Mensch wie vor 10 Jahren. Rein biologisch unmöglich, da sich Dein Körper in einem ständigen Remodellierungs-Stadium“ befindet. Jeden Tag sterben Zellen ab und jeden Tag bildet Dein Körper neue Zellen wieder auf.
Also, rein biologisch schon mal unmöglich.

Aber wie sieht es so mit Deinen Ansichten, Vorlieben, Angewohnheiten und charakteristischen Eigenschaften aus? Auch die haben sich sicherlich verändert.

Aber wann ist das passiert? Warum und wie ist das passiert?

 

Du glaubst nicht, dass Du Dich verändert hast?

Hier ein Beispiel.
(Ersetze „Skateboard“ einfach mit etwas, was Du vor einigen Jahren gerne gehabt hättest. Es spielt keine Rolle ob Du es dann auch bekommen hast oder nicht.)

Wie gerne hättest Du früher ein Skateboard gehabt? Was hättest Du alles dafür gegeben?
Wie gerne hättest Du heute ein Skateboard? Was würdest Du heute dafür alles geben?

Blödes Beispiel?
OK, another one.

Erinnerst Du Dich noch an Deine erste (Jugend-)Liebe? Oder an die Kennenlernzeit mit Deiner Ex-Partnerin/Partner?
Wie gerne hast Du damals Zeit mit ihr/ihm verbracht?
Wir gerne würdest Du heute Zeit mit ihr/ihm verbringen?

Wir verändern uns. Ob Du es willst oder nicht. Die Frage ist aber vor allem, wie funktionieren diese Veränderungen und wie kann ich in diesen Veränderungsprozess eingreifen?

 

Veränderungsprozesse sind wie eine Baugebiet

Zurück zur Mutlanger Heide. Wer heute jedoch nach Mutlanger Heide googelt, wird alles andere als ein Armeestützpunkt dort vorfinden. Du wirst einen Solarpark und vor allem ein großes Wohngebiet dort entdecken. Und das schon seit vielen Jahren.

Wow, alle die noch den Armeestützpunkt dort gekannt haben denken sich wohl, wann ist das eigentlich alles passiert. Das sah hier doch mal ganz anders aus.
Und diese Gefühl kennen wir alle.

Die Einkaufsstraße in der Stadt, der Bahnhof, der Stadtgarten, irgendwas gibt es immer, dass sich in den letzten Jahren einfach total verändert hat, ohne dass man es wirklich wahrgenommen hat.

Am Rande zwar irgendwie schon, aber so wirklich habe ich erst das Ergebnis wahrgenommen. Nicht den Veränderungsprozess.

 

Wir nehmen am Veränderungsprozess nicht teil, wir lassen ihn einfach passieren

Wir nehmen an solchen Veränderungsprozessen selten aktiv teil. Deswegen bekommen wir sie auch nicht mit.
Und genauso funktioniert es auch mit Veränderungsprozessen in uns selbst.

Entweder ohne Deine aktive Teilnahme oder mit.

Nimmst Du nicht daran teil, wirst Du Dich so verändern, wie es sich auch Dein nächstes Umfeld tut. Du passt Dich an, ohne es groß zu merken.

  • Fahren alle Deine Kumpels Motorrad, ist die Chance ziemlich groß, dass Du mal Motorrad fährst.
  • Sind die meisten Deiner Bekannten politisch extrem eingestellt, ist die Chance ziemlich groß, dass Du es dann auch bist.
  • usw.

 

Nimmst Du jedoch aktiv daran teil, kannst Du Dich verändern wie Du willst. Du kannst aus Deiner eigenen Mutlanger Heide das machen, was Du Dir wünschst.

Hier lohnt es sich (vor allem für junge Eltern) einen kleinen Ausflug zu Bruce H. Lipton zu machen. Herr Lipton erklärt Dir genau, wie wichtig vor allem die ersten sieben Lebensjahre für bis zu 95% Deines Lebens sind. Denn 95% unseres Lebens steuern wir unbewusst, also mit unserem Unterbewusstsein. Und genau dieses Unterbewusstsein wird in den ersten sieben Lebensjahren programmiert.
Du kannst nach Deinem siebten Lebensjahr schon noch versuchen Dein Unterbewusstsein etwas umzuprogrammieren, jedoch hauptsächlich durch Hypnosearbeit oder WIEDERHOLUNG, WIEDERHOLUNG, WIEDERHOLUNG!

Und hier liegt der Schlüssel zum Erfolg für eigene Veränderungen.

1. Wir alle bestehen aus Angewohnheiten, die unbewusst ablaufen.
2. Das muss Dir klar sein. Dann kannst Du versuchen rauszufiltern, welche Angewohnheiten Dir eigentlich gar nicht guttun. Welche Du gerne ablegen würdest.
3. Dann heißt es den Moment, in dem diese Angewohnheit gerade abläuft, zu erkennen. Wahrzunehmen.
4. Und hier geht die Arbeit dann los.

 

Veränderungen in Deinem Leben passieren, ob Du daran teilnimmst oder nicht.

Es gibt immer wieder Situationen wo Dir Menschen begegnen, die grummelig, negativ, teilweise vielleicht sogar böse und aggressiv sind.

Dann stelle ich mir vor, dass das bestimmt doch auch mal lustige und fröhliche Kinder waren. Die gespielt haben und Spaß am Leben hatten. Diese Menschen waren doch bestimmt auch mal verliebt und konnten positive Emotionen genießen.

Was ist aus diesen Menschen geworden?

Wann haben deren Veränderungen stattgefunden?

Wollten sie diese auch wirklich?

Oder haben sie eines Tages nach draußen geschaut und alles hat sich verändert, ohne dass sie es mitbekommen haben.

 

 

 

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Gedanken zur Ruhe bringen

Gedanken zur Ruhe bringen

Schlaflose Nächte gehören für viele von uns fast schon zur Normalität. Nächte, in denen wir nicht schlafen können, weil uns tausende von Gedanken durch den Kopf gehen, die uns einfach nicht mehr einschlafen lassen wollen.

Auch wenn Du sicherlich viele Anregungen und Tipps findest, wie Du mit solchen Schlafproblemen umgehen kannst, will ich Dir hier eine weitere Idee vorstellen, die Du nicht nur in schlaflosen Nächten, sondern in jeder Situation anwenden kannst, wenn Dich Deine Gedanken stören. Um diese Idee – Gedanken zur Ruhe bringen (siehe unten) – zu verstehen, brauchen wir erst noch ein wenig Vorstellungskraft.

 

Ein Aquarium voller Gedanken

Stell Dir vor, Du hast seit dem Tag Deiner Geburt alle Wörter, Sätze, Aussagen und Meinungen, die Du gehört und gelesen hast, in einem großen Glaskasten gesammelt. Und nicht nur die, auch alles was Du in Deinem Leben gesehen und als Bilder abgespeichert hast, ist auch in diesem Glaskasten gelandet. Im Prinzip alle Informationen, die Du mit all Deinen Sinnesorganen von Tag eins aufgenommen hast, sind dort abgelegt. Du bist einfach ein leidenschaftlicher Sammler.

Diese Sammlung ist Dein Verstand.

Der Glaskasten ist ziemlich groß, rappelvoll und man könnte ihn mit einem großen Aquarium vergleichen, in dem tausende von Fischen in verschiedenen Arten und Farben herumschwimmen. Wunderschön. Und jeder Fisch repräsentiert eine gespeicherte Information.

Jedes Mal, wenn Du über etwas nachdenken willst, musst Du erst diesen Glaskasten öffnen, um eine oder mehrere Informationen rauszuholen. Erst dann kann Dein Verstand anfangen zu denken. Er braucht die Informationen als „Denk-Inhalt“.

Dieser Glaskasten bildet sozusagen die Grundlage für Deinen Verstand.

 

Du bist nicht Deine Gedanken | Du bist nur der, der sie denkt

Wenn Du das oben geschriebene überdenkst, merkst Du sicherlich, dass es zwar Du bist, der diese Gedanken gesammelt hat, jedoch gehören sie Dir nicht. Du hast mit ihnen eigentlich gar nichts zu tun. Du hast sie nur aufgenommen und zu Deiner Sammlung in Deinem Glaskasten abgelegt.
Du hast diese Gedanken wie Daten aus dem Internet gezogen und auf Deiner lokalen Computerfestplatte abgelegt.

Da Du keine anderen Daten auf Deinem Computer hast, sondern nur diese, kannst Du (Dein Verstand) auch nur mit diesen Daten arbeiten. Beziehungsweise gibst Du Deinem Verstand durch diese Daten sein „Arbeitsmaterial“.

Anderes Arbeitsmaterial oder mehr Daten stehen Dir nicht zur Verfügung. Außer Du gehst natürlich wieder ins Netzt und ziehst Dir neue Daten runter.

 

Gedanken zur Ruhe bringen

In diesen schlaflosen Nächten ist der Glaskasten sperrangelweit geöffnet. Die Fische springen wild darin umher und die Informationen quellen nur so heraus und laufen über. Es ist unmöglich ihn zu schließen.
Und doch gibt es eine Möglichkeit seine Gedanken zur Ruhe zu bringen.

Genau in diesen schlaflosen Nächten, wenn Dich Dein Verstand nicht schlafen lässt, kannst Du Dir folgendes vorstellen.

Setzt Dich vor Deinen Glaskasten und schaue Deinen Gedanken nur zu. Du beobachtest sie nur. Du beobachtest Deine Gedanken wie Fische in einem Aquarium. Wirklich nur beobachten. Nicht bewerten oder analysieren. Nur anschauen.

 

Falls Du also zu den Menschen gehörst, die öfter mal nachts wach liegen und mit ihren Gedanken zu kämpfen haben,
merke Dir einfach nur AQUARIUM.

Ich würde mich freuen, wenn Dir das hilft.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

 

Weitere Gedankenwerkzeuge in diese Richtung findet ihr hier:

Du wirst geboren

Ich bin was ich nicht bin

 

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Warum schlafen wir überhaupt schlecht?

Warum schlafen wir überhaupt schlecht?

Vor ein paar Tagen habe ich mich mit meiner Schwester unterhalten, die seit vielen Jahren als Heilpraktikerin vor allem ihre Patienten über Ernährung berät (Mehr Infos hier).
Hunderte von Gesprächen mit teilweise verzweifelten Menschen, die eine Lösung für ihr Gewichtsproblem suchen. Da sammelt man schon eine ganzen Menge Erfahrung, indem was die Leute so bewegt.

 

Wir kamen auf das Thema, weil sie meinen Beitrag „Runter von der Bremse“ gelesen hat, der anscheinend sehr viel Erinnerungen aus diesen Patientengesprächen ausgelöst hat.

Der Beitrag runter von der Bremse ist sehr „universell“. Man kann die Essenz daraus auf sehr vieles übertragen.

 

Vor allem auch auf das Thema „Schlaf“.

 

„Schlechter Schlaf ist nur ein Resultat unseres Lebenswandels“
Robin Müller-Schober

 

Dein Schlaf, falls er schlecht sein sollte, kann nichts dafür das er schlecht ist. Schlechter Schlaf resultiert da heraus, wie wir uns den Tag über verhalten. Mal ehrlich, im Schlaf selbst kann ich ihn ja weder verschlechtern noch verbessern… Also muss die Qualität von meinem Schlaf ja damit zu tun haben, wie ich mich verhalte, wenn ich wach bin.

Was das mit dem Gespräch mit meiner Schwester zu tun hat ist folgendes. Sie hat mir auch erzählt wie eine Vielzahl ihrer Patienten die Lösung immer nur dort sehen, indem was sie noch nicht machen. Sie können sich überhaupt nicht vorstellen, dass die kleinen schlechten Ernährungsangewohnheiten (die in deren Augen natürlich nicht schlecht sind) einen großen Beitrag dazu geleistet haben, in so einer Situation jetzt zu stecken.

Und das ist auch sehr oft die Ansichtsweise von Menschen die schlecht schlafen:

  • Das Glas Wein oder das Bier am Abend kann es nicht sein.
  • Die wenigen Medikamente, die ich einnehme, können es nicht sein.
  • Meine Ernährung kann es nicht sein.
  • Meine körperliche (In-)Aktivität kann es nicht sein.
  • Den ganzen Tag und abends noch in Bildschirme schauen, kann es nicht sein.
  • Meine fünf Kaffee am Tag können es nicht sein.
  • Ich schlafe doch regelmäßig sechs Stunden, dass reicht doch aus. Das kann es doch nicht sein.
  • The list goes on and on and on…

 

Ein schönes Zitat von Henry Ford passt ganz genau:

“If you always do, what you have always done, you will always get, what you have always gotten.”

 

Der Schlaf ist ein “Industriealisierungs-Opfer”

Im Endeffekt haben wir unseren Schlaf industrialisiert. Wir haben unsere Tagesabläufe so extrem (zu was wir denken: unserem Vorteil) optimiert, dass wir überhaupt kein Gefühl mehr dafür haben, was guter Schlaf ist und wie er geht. Wir haben unsere innere 24 Stunden Uhr total durcheinandergebracht. Alles zu Lasten des Schlafs. Unserem allerwichtigstem Erholungs- und Regenerationsmittel!

 

Natürlich haben wir heute viele Möglichkeiten Symptome eines schlechten Schlafes zu bekämpfen. Biohacking ist in diesem Bereich … very trendy… Und ich finde, dass kann ein Start sein seinen schlechten Schlaf in den Griff zu bekommen.

Jedoch, geht es bei einer langfristigen Lösung nicht um Symptombekämpfung. Wir müssen an unserem Lebenswandel ansetzen.

Mehr Informationen zum Thema Schlaf millionenfach im www. Aber natürlich auch gerne in meinem Blog www.ROBSTR.de/blog unter dem Filter „Erholung“.

In diesem Sinne… Guads Nächtle

 

Bauchatmung

Bauchatmung

 

„Warum etwas einfach machen, wenn es auch kompliziert geht?“

Diese Herangehensweise kennen wir alle ziemlich gut. Oft werden die Dinge einfach zu komplex dargestellt, dass man danach überhaupt nichts mehr kapiert. Was draus folgt, dass die Hemmschwelle, dieses Thema anzugehen, enorm steigt und man es dann wahrscheinlich ganz bleiben lässt.

So sehe ich das auch mit dem Thema „Atmung“. Wer meinen Blog ein bisschen kennt, stolpert immer wieder über das Thema „Atmung“ oder „zur Ruhe finden“. Jedoch habe ich noch nicht direkt über die Atmung geschrieben. Das wird hiermit erledigt. Jedenfalls ein kleiner Anfang dazu.

 

Letzter Gedanke – zu Anfang

Ich wollte diesen Absatz eigentlich ganz zum Schluss des Artikels bringen, jedoch fand ich ihn dann doch so wichtig, dass ich ihn jetzt gleich zu Anfang bringe.

Du kannst nur mit Deiner Lunge das einatmen, was die Bäume ausgeatmet haben. Das bedeutet knallhart: Ohne Bäume kann die Lunge nicht funktionieren. Das Du atmen kannst (auch wenn alle Funktionen in Deinem Körper perfekt funktionieren), hängt also nur zu 50% von Dir ab. Die anderen 50% kommen von den Bäumen.
Wenn Du also das nächste Mal einen Baum siehst, siehst Du ihn vielleicht mit anderen Augen.

 

Wichtigkeit Atmung

Überlege Dir mal, wie lange Du ohne Nahrung überleben könntest. Dann überlege Dir bitte, wie lange Du ohne Wasser überleben könntest. Und als letztes überlege Dir bitte mal, wie lange Du ohne Atmung überleben könntest.

Wir sind uns also einig. Atmung ist extrem wichtig.
Wird sie Dir irgendwo in der Schule oder Uni beigebracht? Nein, wir sehen das als selbstverständlich, da sie ja ganz ohne drüber nachzudenken auch funktioniert.
Du kannst Dir die Atmung auch als eine Bewegung im Körper vorstellen. Und sobald ich mir sie als Bewegung vorstelle, kann ich mir auch vorstellen, dass es Menschen gibt, die können sich ästhetisch, effizient, geschmeidig, athletisch, kontrolliert und einfach schön bewegen, und dann gibt es Menschen, die bekommen kein Schritt vor den anderen.
So ist es auch mit der Atmung. Eine optimale Atmung kann man trainieren.

 

Warum?

Gegenfrage… schau nochmal nach oben, wie wichtig für Dich die Atmung ist.

Ich muss aufpassen, dass ich hier nicht in einen Schreibfluss gerate und der Beitrag dann irgendwann aus mehreren Seiten besteht. Denn wir könnten uns sehr lange über das Thema unterhalten. Jedoch würde es sich am Ende des Tages auf ein paar wenige, jedoch sehr effektive Atemtechniken runterbrechen. Deswegen würde ich sagen, wir steigen direkt ein.
(Im Video zum Blog gehe ich noch auf ein paar weitere Aspekte ein)

 

Die Bauchatmung

Keine Angst, Du kannst Atmen so viel wie Du willst, Du wirst nie die Luft in Deinen Darm oder Magen einziehen.
„Bauchatmung“ ist nur die Bezeichnung für diese Atemtechnik, weil Du das Gefühl bekommst, als ob Du in den Bauch einatmest.

Hier nur mal ein paar Punkte, was die Bauchatmung in Deinem Körper auslösen kann. Natürlich lösen diese Funktionen dann wiederum positive Prozesse in Deinem Körper aus.

Die Bauchatmung…:

  • Aktiviert das parasympathische Nervensystem, was soviel bedeutet, dass der Körper sich entspannt.
  • Führt zu mehr Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Kreativität, Übersicht, etc.
  • Reduziert das „Gedankenkarussell“
  • Wirkt sich positiv auf die Stimmung aus
  • Wirkt Blutdruckreduzierend
  • Reduziert Nackenverspannungen
  • Ist Massage für die inneren Organe
  • Hat eine entspannende Wirkung auf die oft verkürzten Hüftmuskulatur
  • Mobilisiert die Gelenke im Rippen-Wirbelsäulenbereich
  • Ist Training für das Zwerchfell
  • Ist Training für die Lunge
  • Erhöht die Sauerstoffaufnahme
  • Gibt mehr Energie
  • Etc.

 

Wie geht die Bauchatmung

Recherchierst Du im Internet zum Thema Bauchatmung, findest Du sicherlich tausende von Ergebnissen.

Eine sehr einfache Variante sie zu lernen geht wie folgt:

  1. Lege Dich auf den Rücken.
  2. Lege Dir eine Hand auf den Bauch, leicht unterhalb des Bauchnabels und die andere Hand auf den Brustkorb (Die Hände dienen nur als Rückmeldung, damit Du besser spüren kannst, was passiert. Grundsätzlich brauchst Du sie nicht zur Bauchatmung)
  3. Atme einfach ganz normal durch die Nase ein und durch Mund und/oder Nase wieder aus
  4. Bei der Einatmung spürst Du wie sich die Hand auf dem Bauch anhebt, jedoch die Hand auf dem Brustkorb ruhig bleibt
  5. Bei der Ausatmung senkt sich dann die Hand auf dem Bauch wieder etwas ab. Die Hand auf dem Brustkorb bleibt immer noch ruhig.
  6. Das wars!

(Im Video gehe ich noch auf ein paar weitere Punkte ein)

 

Wann und wie oft soll ich die Bauchatmung über oder einnehmen?

Immer, den ganzen Tag, so oft Du willst, im Auto, bei der Arbeit, beim Mittagessen, im Meeting, beim Fernsehschauen, beim Kaffeetrinken, in der Schule, vor dem PC, beim Whatz App schreiben, beim Emaillesen…

 

 

 

Ein weiteres Video zum Thema findet ihr unter den SportCodex TrainingsImpulsen hier: