Rehabilitation taugt nicht viel

Rehabilitation taugt nicht viel

… ohne vorherige Prävention!

 

Prävention is King!

 

„An ounce of prevention is worth a pound of cure“

 – Benjamin Franklin –

 

Der Körper

Therapie- und Trainingsexperten sind sich einig. Ein gutes Kreuzbandriss-Rehabilitationstraining ist auch ein gutes Kreuzbandriss-Präventionstraining. Das bedeutet, dass die Übungen, welche in der der Rehabilitation eines Kreuzbandrisses durchgeführt werden, auch optimal zur Vorbeugung eines Kreuzbandrisses dienen.

Ein schlauer Sportler, der den ganzen Tag seine Knie stark beansprucht und gut funktionierende Kreuzbänder einen wesentlichen Teil zum Erfolg in seinem Beruf beitragen, wird diese Übungen sicherlich in seinen täglichen Trainingsplan einbauen.

 

Der Geist

Das heutige Leben in unserer Gesellschaft bringt viele Menschen an den Rand ihrer mentalen Stärke. Ganz egal welche Faktoren dazu führen. Viele Menschen werden depressiv, ängstlich, unsicher, pessimistisch, ja sogar krank und tun sich schwer ihren Alltag zu gestalten, bzw. in der Gesellschaft weiterzuleben, die diese Beschwerden mit hervorgerufen hat.

Das wird unter anderem dadurch bestätigt, dass Anti-Depressiva Medikamente unter die absoluten Top 5 der weltweit am meisten verschriebenen Medikamente gehören. Es besteht anscheinend ein sehr hoher Bedarf.

Wenn wir es mit dem Sportler und dem Kreuzbandriss vergleichen, ist die Chance für uns ganz normale Bürger sehr hoch, dass wir uns früher oder später mit unseren Gedanken, mit unserer Psyche, also mit unserer mentalen Stärke (oder auch Schwäche) beschäftigen müssen. Anscheinend stellt das Spielfeld des heutigen Alltags in unserer Gesellschaft eine hohe Anforderung an unsere Psyche.

 

Der Körper

Dem schlauen Sportler ist bewusst, dass ein Kreuzbandriss sehr wahrscheinlich ist und wird deswegen präventiv jeden Tag Übungen einbauen, die den Kreuzbandriss verhindern sollen.

Und selbst wenn er den Kreuzbandriss trotz aller Präventionsmaßnahmen doch bekommen sollte, ist er bis unter alle Zähne mit Trainingsmaßnahmen ausgestattet, die ihn schnell zurück aufs Spielfeld bringen werden. Nicht nur ist sein Maßnahmenkoffer voll, er weiß auch, wie damit umzugehen und wie er sie anwenden soll. Er ist durch seine Prävention also perfekt für die Rehabilitation vorbereitet.

 

Rehabilitation taugt nicht viel ohne Prävention

Deswegen wird Prävention immer wichtiger sein als Rehabilitation. Denn selbst die Rehabilitation kann nur von der Prävention profitieren. Andersherum ist es schwerer.

Wird man ohne vorhergehende Präventionsmaßnahmen mit einem Kreuzbandriss konfrontiert, wird die Rehabilitation immer wesentlich schwieriger, langfristiger und teilweise auch erfolgloser ablaufen.

 

Ich glaubt mir nicht?

Schaut einfach mal in die Fitnessstudios, Reha- und Präventionssportgruppen rein. Dort findet ihr Menschen, die haben ein kaputtes Knie, einen schmerzenden Rücken, eine neue Hüftprothese, ein schlechtes Gefäßsystem und so weiter und so weiter.

 

Eines kann ich euch aus meiner 20 jährigen Karriere als Fitnesstrainer schwarz auf weiß bestätigen:

Diejenigen, die schon immer etwas für sich, ihren Körper und ihre Gesundheit getan haben, kommen wesentlich (das Wort wesentlich ist wesentlich zu schwach dafür …) besser mit der Problematik zurecht als diejenigen, die sich ihr Leben lang haben gehen lassen und somit durch ihren präventionsarmen „Lifestyle“:

1. sich zwangsläufig ein solches Problem erarbeiten und
2. dann extrem schwer damit zurecht kommen, bzw. sogar nie wieder schmerz-/beschwerdefrei leben werden.

 

Daraus kann ich schließen, dass wenn ich nichts für mich tue (auch wenn es mir im Moment gut geht), mich gehen lasse und meinen Geist und Körper vernachlässige, genau dieses Verhalten die Garantie ist, dass ich früher oder später definitiv Probleme bekommen werde.

 

Anmerkung:
Es geht sogar einen Schritt weiter. Man kann nicht nur nichts für sich tun, man kann sich auch offensiv Schaden zufügen, der die Problematik noch viel schneller und intensiver hervorrufen wird. Z.B. vieles Sitzen, Rauchen, Bildzeitung lesen, etc.

 

 

Somit ist eine Rehabilitation unausweichlich.

 

Der Geist

Wenn ich also auf dem Spielfeld unserer heutigen Gesellschaft mitspielen will/muss, bin ich gut beraten, mich mit Literatur, Informationen, Gesprächen, Fortbildungen, Dokumentationen und was es sonst noch alles dazu gibt zu versorgen, die mich über mentale Krankheiten, Stärken und Schwächen, sowie Vorgehensweisen wie mit ihnen umzugehen, aufklären.

Somit hole ich mir nicht nur gute Informationen in meinen Kopf (siehe auch „Brainfood“), sondern verhalte mich sehr schlau, arbeite präventiv und bin auf eine eventuelle Rehabilitation sehr gut vorbereitet.

Brainfood

 

Das ist eines meiner Hauptanliegen im ROBSTR.de Blog.

Es ist mir die größte Freunde, die Menschen zu inspirieren und motivieren, um die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und loszulegen. Ich will nur den Funken entzünden. Anschüren und brennen müsst ihr selbst!

Prävention is KING!

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/gellinger-201217/

 

(Blut-)Drucksenker für Gedanken

(Blut-)Drucksenker für Gedanken

Ein zu hoher Blutdruck ist nicht gut für unser Gefäßsystem und kann dauerhaft zu einer großen Gefahr für unsere Gesundheit werden. Blutdruckmedikamente gehören unter die Top 10 der meistverschriebenen Medikamente weltweit.

 

Wie kann ich den Blutdruck verstehen

Der Blutdruck ist der Druck, der auf die Innenwand Deiner Gefäße ausgeübt wird, wenn das Blut durch sie durchfließt.
Du kannst Dir das vorstellen wie einen Gartenschlauch. Ist der Wasserhahn nur ein bisschen aufgedreht und das Wasser tröpfelt nur aus dem Schlauch heraus, ist der Druck des Wassers auf die Innenwand des Gartenschlauches niedrig. Ist der Wasserhahn jedoch volle Kanne aufgedreht und das Wasser kommt wie eine Fontäne aus dem Schlauch herausgesprudelt, ist auch der Wasserschlauch unter hohem Druck.

Ich will Dir noch ein Bild geben, damit Du weißt, dass der Blutdruck auch durch andere Maßnahmen gesenkt werden kann.

 

Ein Staudamm

Er umschließt eine Wassermenge von 5.000.000 Millionen Liter in einem Wasserbecken, welches genau 5.000 Kubikmeter groß ist. Die 5 Mio Liter Wasser, passen also gerade so rein. Der Staudamm ist bis zum Rand voll.

Was meinst Du was für ein hoher Druck auf der Staudammmauer herrscht? Enorm hoch!

Um den Druck auf die Staudammmauer etwas zu senken, öffnest Du einfach zwei Nebenbecken á 1.000 Kubikmeter. Das bedeutet, Du lässt etwas Wasser aus dem Staudamm in die Nebenbecken ablaufen. Somit kann der Druck auf die Staudammmauer gesenkt werden.

Warum ist das so?

Die 5 Mio Liter Wasser sind jetzt nicht mehr nur auf 5.000 Kubikmeter verteilt, sondern auf 7.000 Kubikmeter. Du hast den Raum für das Wasser vergrößert und somit den Gesamtdruck auf die Staudammmauer gesenkt.

 

Dein Blutdruck

Dein Blut in Deinem Körper (sagen wir mal 5 Liter gesamt) ist auf den Raum verteilt, in dem das Blut fließen kann.
Die Zu- und Abfuhr des Blutes zu den Organen passiert durch ein schlauchartiges Gefäßsystem. Dieses System kann ganz nach Bedarf die Zufuhr zu einem Organ (z.B. Muskel) erhöhen oder reduzieren.
Bewege ich mich, öffnet natürlich das Gefäßsystem die Zufuhr zu dem Muskel mehr, da der Muskel Blut anfordert.
Bewege ich mich nicht, benötigt der Muskel auch nicht so viel Blut und wird auch nicht so stark damit versorgt.

Das bedeutet also, dass Du durch Bewegung den Raum für die gesamte Blutmenge in Deinem Körper erhöhen kannst und somit den Gesamtdruck senken.

 

Achtung

Hier aber noch ein Tipp für alle Bluthochdruck´ler da draußen. Bitte spreche das mit Deinem Arzt ab, bevor Du jetzt anfängst Sport zu treiben ohne Ende. Ein guter Arzt wird Dir immer etwas Bewegung verschreiben. Wenn nicht, denke darüber nach, den Arzt zu wechseln.

 

Bis hierher habe ich Dir jetzt aber nur erklärt, wie das mit dem Blutdruck so aussieht. Ich wollte, dass Du das Bild in Deinem Kopf erhältst, dass wenn Du den Raum für das Blut vergrößerst, der Druck sinkt.

 

Gedankendruck-Senker

Auf einem Vortrag wurde folgende Frage gestellt „Welches Medikament wird weltweit am meisten verkauft?“. Ich dachte in meinem jugendlichen Leichtsinn natürlich an Aspirin oder so etwas. Nein, der Vortragende meinte „Antidepressiva“. WOW! Damit habe ich damals nicht gerechnet.
Ob das jetzt zu 100% stimmt oder nicht, ist völlig egal.
Was es uns sagt ist, dass anscheinend sehr viele Menschen mit depressiven Zuständen zu tun haben und Hilfe suchen.
Depressionen haben sicherlich viele Ursachen, eine jedoch ist die Gedankenwelt im Kopf. Also ob der Kopf zu voll (aber manchmal auch zu leer) mit Gedanken ist. Der Druck der Gedanken ist hoch. Sehr hoch.

Es wäre doch eine schöne Vorstellung, wenn ich auch mehr Raum in meinem Kopf für meine Gedanken zu schaffen, um deren Gedankendruck zu senken.

 

Geht das?

Ja, das geht!

Wie?

Durch Atemübungen, Meditation und Fortbildung!

 

Alle drei Maßnahmen schaffen es mehr Raum für Deine Gedanken zu schaffen.

Stell Dir so einen schweren Gedanken wie eine große, mächtige Wolke am Himmel vor. Betrachtet man die Wolke alleine, mag sie groß und mächtig sein, betrachte ich sie jedoch im Vergleich zum kompletten blauen Himmel, ist sie absolut unwichtig.

Alle drei Maßnahmen verschaffen Dir mehr blauen, klaren Himmel.

Atemübungen und Meditation können Dir sehr schnell helfen. Aber um herauszufinden wie das am besten geht, musst Du Dich fortbilden. Dementsprechende Literatur lesen, Vorträge besuchen oder Kurse belegen.

 

Was soll den der Scheiß

Was soll den der Scheiß… könntest Du Dir jetzt denken. Vor allem, wenn Du gerade in so einer Situation steckst. Gestresst, zu viele Gedanken, durcheinander, etc…. 
In so einer Situation will man solche Ratschläge nicht hören.

Ruhig hinsetzen und Atemübungen machen, no freaking way, das geht gerade wirklich nicht! Und dann soll ich mir auch noch Bücher zu diesem Thema reinziehen. Ich habe doch sowieso schon genug mit mir zu tun. Da kann ich mich nicht zusätzlich noch solcher durchgeknallten Literatur widmen. Die sind doch alle weltfremd. 

Tja, da fallen mir schon wieder so viele Dinge ein, die ich Dir dazu sagen könnte. Aber am Ende des Tages wird es darauf herauslaufen, dass Du es einfach mal ausprobieren solltest. Ich meine, wo ist das Problem? Hast Du keine 3 Minuten Zeit, dich ruhig hinzusetzen und Dich nur auf Deinen Atem zu konzentrieren? Nein? Vielleicht eine Minute? OK? Gut! Super, dann startest Du mit einer Minute ruhig sitzen und nur auf die Atmung konzentrieren. Jeden Tag, für 30 Tage. 

 

„Leiden entsteht, weil der Verstand etwas festhalten möchte“
– Buddha – 

 

Sobald Du mal in das Thema eintauchst, wirst Du viele andere Quellen finden, die Dir helfen können, den Gedankendruck zu senken.

Gerne darfst Du dazu auch in meinem Blog www.ROBSTR.de/blog rumstöbern.

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/pcdazero-2615/

 

 

Geburt + Leben + Tod = Kinobesuch

Geburt + Leben + Tod = Kinobesuch

Geburt, Leben und Tod – ist wie ein Kinobesuch

 

Der Kinobesuch:

Du löst die Deine Eintrittskarte und betrittst das Kinotheater.
Du schaust den Film an und im besten Falle, genießt Du den Film auch.
Der Film ist zu Ende und Du verlässt das Kinotheater.

 

Das Leben:

Der Eintritt in das Kinotheater entspricht Deiner Geburt
Der Film entspricht Deinem Leben
Das Verlassen des Kinotheaters entspricht Deinem Tod.

 

Angst vor dem Tod

Doch wer oder was hat das Kinotheater überhaupt betreten? Wer hat das Ticket für den Film gelöst? Den das alles ist ja vor Deinem Leben passiert.

Der Film ist wieder klar. Das bist Du. Das ist Dein Leben. Alles was Du verkörperst und für was Du stehst. Was Du erreicht hast und welchen Status Du hast. Alles was Du angesammelt hast. Gegenstände, Gedanken, Konzepte, Glaube, Familie, einfach alles.
Das alles geht verloren, wenn man das Kinotheater verlässt. Man kann es nicht mitnehmen. Du hast Angst das Kino zu verlassen und zu sterben.

 

Doch vor einem Kinobesuch haben wir ja auch keine Angst, warum sollten wir es dann vor dem Tod haben?

 

Den „Der/Die/Das“, was das Kino auch immer betreten hat, wird das Kino auch wieder verlassen.

 

Was bist Du?

Der/Die/Das, bist Du!

 

Was bist Du nicht?

Du bist nicht Dein Haus, nicht Dein Auto, nicht Deine Familie, nicht Deine Taten, nicht Dein Status, nicht Dein Kontostand, einfach nichts, was Du in dieser Zeit auf diesem Planeten in der Gestalt eines Menschen erreicht hast.

Das ist ein schwieriger Gedanke, gell?!

Wenn man sich zu sehr mit diesen, in seinem Leben angehäuften Dingen identifiziert, hat man Angst vor dem Tod. Doch es sind nur diese Dinge, die mit dem Verlassen des Kinotheaters sterben. Das wars dann auch schon.

 

Du denkst bestimmt

Aber natürlich macht mich doch meine Familie aus, natürlich bestimmt mein Kontostand meine Lebensqualität, natürlich bin ich für meine Taten verantwortlich, etc…

Du kannst Dir das alles aber auch als Software vorstellen. Das Betriebssystem betritt das Kino. Der Film entspricht die Programmierung Deiner individuellen Software, die auf dem Betriebssystem läuft. Sie wird ständig während des gesamten Films weiterentwickelt. Es kommen Applikationen wie Familienmitglieder, Geld, Glaubenssysteme, Beruf, usw. hinzu und verlassen Dich wieder.

Alle Besitztümer hast Du nur aufgrund Deiner Reaktion auf Deine Umwelt erreicht. Der eine macht Dreck zu Geld, der andere Wasser zu Wein. Welche Taten sie dazu vollbringen müssen, liegt in ihrer Programmierung der Software. Nicht an ihrem Betriebssystem.

Komischerweise sprechen wir von Hunden ganz normal in dieser Art und Weise.
Ist ein Hund aggressiv, so heißt es, dass es nicht der Hund ist, der aggressiv ist. Es ist der Mensch, der den Hund so erzogen hat.

Wie und was der Mensch aus seinem Leben macht, hat damit zu tun, wie er auf seine Umwelt reagiert. Wer seine Software programmiert.

Ich schlage vor:

Werde zum Softwareprogrammierer!

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Fange einen Ball und Du bist glücklich

Fange einen Ball und Du bist glücklich

Du fängst einen Ball und fühlst Dich glücklich darüber!

Wie glücklich Du darüber bist, hängt davon ab, wann Du den Ball fängst.

Fängst Du ihn zum ersten Mal in Deinem Leben, ist Dein Glücksgefühl auf einer Skala von 1 bis 10 wohl bei 10+.
Fängst Du ihn zum 100.000 Mal in Deinem Leben, ist Dein Glücksgefühl wohl eher nur noch bei einer 1 oder 2 auf der Skala, jedoch definitiv auch nicht im Minusbereich.

Du bist jedenfalls immer noch glücklich darüber ihn gefangen zu haben, nicht unglücklich. Das mag zwar nur ein klitzekleines Miniglücksgefühl sein, dennoch ist es eines.

Wären wir Menschen grundsätzlich genauso glücklich darüber, wenn wir das Ballfangen angeboren bekommen hätten. Ich meine damit, dass das Ballfangen für uns überhaupt nicht der Rede wert wäre. Du fängst einfach jeden Ball, als ob es das Normalste der Welt wäre.

Ich denke nicht.

 

Keine Freude am Leben

Vergleiche es doch zum Beispiel mit einem Atemzug. Fühlst Du Dich glücklich über jeden einzelnen Atemzug? Freust Du Dich über jeden einzelnen Herzschlag, über Dein Augenlicht oder Dein Gehör?

Nein, tun wir nicht.

Diese Fähigkeiten sind für uns absolut selbstverständlich und normal. Ich finde, alleine der Gedanke daran, dass wir uns über eine Lebenswichtige Funktion nicht freuen oder nicht glücklich darüber sind, im Vergleich über das Glücksgefühl einen Ball gefangen zu haben, ist verrückt.

 

Anmerkung:
Wahrscheinlich fällt es deswegen auch so vielen Menschen schwer, etwas glücklicher zu sein. Denn eigentlich sollten wir ja schon über jeden einzelnen Herzschlag enorm glücklich sein. Sind wir aber nicht. Ist keine Herausforderung. Wie traurig ist das denn?!

 

Schatztruhe voll mit Fähigkeiten

Einen Ball fangen zu können, hat auch nicht nur damit etwas zu tun, dass Du den Ball in diesem Moment gefangen hast, nein, Du hast Dir eine Fähigkeit antrainiert. Etwas das Du nicht hattest, hast Du Dir durch eigene Anstrengung erarbeitet. Eine Fähigkeit, die auch nicht so schnell wieder verloren gehen wird. Du kannst dadurch etwas, was andere vielleicht nicht können.

Du hast Deine Schatztruhe an eigenen Fähigkeiten, mit einer weiteren aufgefüllt. Du bist mehr wert!

 

Fazit

Ich bin also nur glücklich darüber den Ball gefangen zu haben, weil es eine Herausforderung war/ist.

Es ist nicht selbstverständlich, dass ich das kann. Ich muss es mir erarbeiten.

Somit können nur Herausforderungen einen mit Gefühlen, wie zum Beispiel Glück, Mut, Selbstvertrauen und Bestätigung, belohnen.

 

Nur durch Belohnung belohnen funktioniert nicht

Deswegen wird „Shoppen“ auch nie langfristig zu einem Glücksgefühl führen. Shoppen ist keine Herausforderung. Es ist nur die Belohnung einer nicht stattgefundenen Herausforderung. Da die Herausforderung aber nicht stattgefunden hat, kann die Belohnung auch nicht wirklich etwas wert sein.

Warum tun es die Menschen dennoch wie gestört? Shoppen, shoppen, shoppen?

Da sie denken, sie können sich ohne Anstrengung belohnen.

Und auch so tickt der Mensch. Immer schön den Weg des geringsten Widerstands gehen. Warum anstrengen, wenn ich mich auch gleich belohnen kann?!

 

Die Münze ohne zweite Seite

Doch die Belohnung ist somit nix wert.
Das kannst Du Dir vorstellen wie eine Geldmünze.
Auf der einen Seite ist eine Zahl abgebildet, auf der anderen Seite eine Zeichnung. Nur dann ist die Münze komplett und kann genutzt werden.

Hätte die Münze auch einen Wert, wenn eine der beiden Seiten leer wäre?

Nein, die Münze hat so absolut keinen Wert mehr.

Genau gleich ist es mit der Herausforderung und der Belohnung. Eine Seite der Münze ist die Herausforderung, die andere Seite der Münze ist die Belohnung. Fehlt nur eine Seite, ist die komplette Münze nichts wert.

 

Wer denkt, dass man sich auch nur durch Belohnung belohnen kann, lebt in einer Illusion. So funktioniert es leider nicht. Die Welt um Dich herum tickt anders. Hat man das verstanden, kann man auch glücklich sein, ohne einen Ball fangen zu müssen.

Danke für eure Zeit.

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/myriams-fotos-1627417/

Ziel = Freiheit

Ziel = Freiheit

Wir Menschen handeln doch in den meisten Fällen aus Gewohnheit. Wir erledigen die Dinge so, wie wir sie gestern und die Woche/Monat davor auch schon gemacht haben.
Immer der alte Trott. Manchmal haben wir uns „gute“ Angewohnheiten angewöhnt, manchmal aber auch „schlechte“.

Diese Angewohnheiten halten uns fest im Griff und werden im Laufe der Zeit zu einem Gefängnis. Wir sind regelrecht gefangen in unserem Trott.

 

Der Trott

Dieser Trott schränkt uns in unserer Kreativität ein, er nimmt uns den Glaube an unsere Träume, er raubt uns die Zeit, in der wir hätten wachsen können, er hält unseren „Mut zu Neuem“ klein und schwach, er macht uns Angst etwas zu riskieren aber vor allem sperrt er unsere Gedanken in eine kleine, dunkle Zelle ohne Bewegungsspielraum ein.

 

Wie gesagt, nicht alle Angewohnheiten sind schlecht. Aber wer kann schon entscheiden, was gut und was schlecht ist?
Ich behaupte mal, dass Angewohnheiten, die Deiner körperlichen und geistigen Gesundheit schaden, definitiv in die Kategorie „Schlecht“ gesteckt werden können.

 

Wie kann ich aus diesem Gefängnis ausbrechen?

Eine Möglichkeit ist es, sich Ziele zu setzen. Kleine und große Ziele.
Sich ein Lebens(Abschnitts-)Mantra geben. Eine „Ich-Bin-Visualisierung“ erstellen. Was auch immer.

 

Warum?

Eine solche Zielsetzung fordert einen heraus, Dinge mal anders anzugehen als sonst. Ein solche Zielsetzung holt Dich aus Deiner Komfortzone heraus (and this is where the magic happens).
Ein solche Zielsetzung aktiviert das, was die Angewohnheiten eingesperrt haben.
Deine Kreativität, Deine Träume, Deinen Mut und Deine Gedanken.
Ziele können also auch Freiheit bedeuten.

 

LEBENSzeit in Freiheit

Man könnte behaupten, dass Deine Lebenszeit das einzige auf der Welt ist, dass Dir gehört. Das wirklich Dir gehört und Dir von niemand anderem genommen werden kann. Alles andere kann man Dir wegnehmen. Auto, Haus, Familie, Arbeit, etc. Nur Deine Lebenszeit kann man Dir nicht wegnehmen. (Dazu wurde ich inspiriert von Robert Greene).

„Schlechten“ Angewohnheiten kann man somit also auch als verschwendete Lebenszeit ansehen.
Wie viel eigene LEBENSzeit hast Du wohl schon verschwendet? Wie viel habe ich verschwendet?
Egal, das kann ich sowieso nicht mehr zurückholen. Jedoch kann ich mir ab sofort immer überlegen, ob ich gerade Lebenszeit verschwende oder nicht. Lebe ich in Freiheit oder werde ich versklavt. Die Entscheidung liegt bei Dir.

Da bekommt die Rede von Braveheart eine ganz andere Perspektive: FREEEEEIHEEEEEIT!

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/jillwellington-334088/

Angst ist ein Geschenk

Angst ist ein Geschenk

Bitte lese Dir erst folgenden Blogbeitrag durch. Dann wird für Dich dieser Beitrag hier wesentlich mehr Sinn ergeben.

Eine Geschichte aus der Zukunft

 

Gewinner oder Verlierer

Egal ob Du in einer Krise steckst, in einer schwierigen beruflichen oder privaten Situation oder vielleicht sogar gesundheitlich angeschlagen bist.
Es wird immer Menschen geben, die aus solchen Situationen entweder als Gewinner oder als Verlierer herausgehen werden.

 

Wo ist der Unterschied zwischen den Gewinnern und Verlierern?

Glaubst Du, dass diejenigen, die als Gewinner aus einer Krise herausgehen, WÄHREND der Krise

  • negativ gedacht haben,
  • sich pessimistisch verhalten haben,
  • runterdrücken haben lassen,
  • defensiv waren und
  • sich als Opfer fühlten?

 

Nein, sie haben nur erkannt, dass sie JETZT in einer Krise stecken und dementsprechend eine Einstellung dazu entwickelt, bzw. aufgebaut haben.

Sie haben erkannt, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist zu handeln.

Sie haben erkannt, dass sie jetzt die Chance haben zu zeigen (nein, sogar eher zeigen müssen), aus welchem Holz sie geschnitzt sind.

 

Sie wissen, dass nur das, was sie im augenblicklichen Moment tun, ihre Vergangenheit schreiben und ihre Zukunft aufbauen wird.

Sie wissen, dass sie vor ihrer Angst keine Angst haben müssen und vor ihrer Unsicherheit nicht unsicher sein müssen.

Sie wissen, dass das ihr Schicksal zwei Seiten hat. Auf der einen Seite sind es die Dinge, die Dir passieren und auf der anderen Seite sind es die Dinge, die wegen Dir passieren.

 

Auch Gewinner haben Angst und sind unsicher

Natürlich haben auch die Gewinner Angst, natürlich sind auch sie unsicher in solchen Situationen. Aber sie wissen diese Gefühle wahrzunehmen und gehen ins Gespräch mit ihnen.

Wer ins Gespräch mit ihnen geht, wird diese Gefühle als Partner haben. Als Gesprächspartner und nicht als übermächtigen Gegner. Gute Gesprächspartner hören zu, bevor sie selbst den Mund aufmachen.

 

Viele Geschenke

Was wäre, wenn Deine Gesprächspartner „Angst“ und „Unsicherheit“ Dir sagen, dass sie viele Geschenke für Dich haben?

Was wäre, wenn sie Dir sagen würden,

…dass nur sie Dir der Anfang von neuen Möglichkeiten schenken können und niemand anders.

…dass nur sie Dir neue Wege schenken können, ein Feld zu überqueren.

…dass nur sie Dich von einer neuen Zukunft träumen lassen können und Dir neue Kreativität schenken wollen.

…dass nur sie Dir Deinen Glauben an Dich selbst stärken können.

Willst Du diese Geschenke wirklich nicht annehmen?

Willst Du die Überbringer dieser Geschenke wirklich als Gegner oder Herrscher über Dich ansehen? Als jemanden, der Dich klein, schwach und am Boden liegen sehen will?

Nur das, vor was wir uns fürchten, kann unser größtes Potential eröffnen und uns zu dem machen, der wir sein wollen.

Angst und Unsicherheit wollen Dich niemals zurückhalten. Sie wollen Dich immer wachsen lassen.

 

Merke Dir

Angst passiert im Kopf!

Mut auch!

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/enriquelopezgarre-3764790/