Es ist 21 Uhr, ich bin total entspannt, liege im Bett und gehe im Kopf meine Argumente und Geschichten durch, die ich am nächsten Tag in meinem Vortrag mit meinen Zuhörern teilen will.

Der Vortrag morgen wird eine etwas größere Herausforderung, denn er wird in englischer Sprache sein. Das ist nicht meine Muttersprache aber ich behaupte mal, dass mein Englisch ganz gut ist und absolut ausreichend für meinen Vortrag. Nein, sogar besser!

Gerade geht in meinem Kopf nämlich folgendes auf Englisch ab:
Ich finde die richtigen Wörter und habe sofort die richtige Übersetzung am Start, ich bilde die Sätze grammatikalisch absolut korrekt zusammen, ich fühle mich gut und muss nicht über das nächste Wort nachdenken, da es einfach so in meinen Gedanken hervorschießt. Im Moment könnte ich meinen, Englisch ist meine Muttersprache.

Ich bin also perfekt für den Vortrag morgen vorbereitet. Klasse!

 

Showtime

Ein paar Stunden später stehe ich nun vor meinem Publikum und will mit meinem Vortrag loslegen.
Die Show beginnt und ich tue mir total schwer meinen Vortrag rüberzubringen. Auf einmal finde ich eben nicht mehr die richtigen Wörter, die Sätze sind auch nicht mehr korrekt zusammengesetzt und klingen eher abgehakt. Ich verfalle sofort in einfaches Vokabular und ich fühle mich überhaupt nicht gut dabei!

Was ist passiert?
Wie kann das sein?
Ich habe doch gestern noch alles perfekt in meinen Gedanken durchgespielt!
Was ist da nur los mit mir?

 

Analyse der Situation:

  1. Ich habe mir bewiesen, dass ich das Wissen und die Fähigkeiten habe, den Workshop in englischer Sprache zu halten.
    Ich weiß, dass ich es kann.
  2. Jeodoch bin ich vor der Gruppe kläglich gescheitert.
  3. Das bedeutet also, dass ich zwar das Wissen besitze, es jedoch dieses in der Situation vor der Gruppe nicht abrufen konnte.
  4. AHA!

 

Woran lag es also?

Ich war in einem Zustand, in dem ich dieses Wissen nicht abrufen konnte.

 

No business like showbusiness

Jeder, der mal in irgendeiner Form vor einer Gruppe stehen durfte, weiß was „Lampenfieber“ ist.

Wenn wir „Lampenfieber“ haben, sind wir einfach in einem aufgeregten Zustand. Unser Gehirn sieht sich gerade eher in einer gefährlichen Situation als in einer ungefährlichen Situation und fährt somit sein System hoch, auf Gefahren besser vorbereitet zu sein.

Dadurch verändern sich auch Deine Frequenzen im Hirn, die im Lampenfieberzustand definitiv anders ihre Wellen schlagen als in einem entspannten Zustand zum Beispiel im Bett.

 

Was kann ich tun?

Die Reaktion ist meist die, dass wir dann kurz vor dem Vortrag nochmal unsere Notizen, Slides und andere Inhalte durchgehen.

Ich habe einen anderen Vorschlag
Wie wäre es, wenn Du kurz vor dem Vortrag versuchst, etwas mehr in einen entspannten Zustand zu kommen, damit Deine Gehirnfrequenzen auch dahin schwingen können, wo Du das Wissen für diesen Vortrag gespeichert hast?

 

Wie das geht?

Die einfachste Variante ist wohl die Bauchatmung.
Gibt doch einfach mal den Begriff „Bauchatmung“ in eine Suchmaschine ein. Du findest zigtausende von Tipps. Ich verspreche euch, dass einer meiner nächsten Blogs auch über die Bauchatmung geht.

Keep yourself reminding:

Clam down and memory up

 

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