Tipps für den Weihnachtstisch

Tipps für den Weihnachtstisch

Wenn in der Vergangenheit der Streit an Weihnachten innerhalb der Familie schon vorprogrammiert war, fängt er in diesem Quarantänejahr jetzt schon an. Vier Wochen vor Weihnachten.

Wir kennen doch alle die Streitereien, die in dieser gemeinsamen Familienzeit immer wieder aufkommen und dann regelrecht einen Keil in die Beziehungen zueinander schlagen.

Dieses Jahr geht es damit schon früher los. Wir müssen strategisch im Vorfeld planen, wer wann wen besuchen darf. Dürfen wir zur Oma ins Altersheim, wie sieht es mit den eigenen Eltern aus oder gehen wir zu den Schwiegereltern? Dürfen wir beide Seiten überhaupt besuchen? Wie sieht es mit den Geschwistern, Onkel und Tanten aus? Darf ich die in den Feiertagen sehen oder nicht?

Und an Silvester geht das im engen Freundeskreis gerade mal so weiter.

Diese Fragen stellen uns vor eine sehr heikle Differenzierungs-Aufgabe. Ich muss mich also entscheiden, wen aus meiner Verwandtschaft ich besuche. Das heißt, dass da definitiv einige hinten runterfallen werden.

So wie damals in der Schule im Sportunterricht. Da gab es auch immer die, die als letztes ins Team gewählt worden sind. Das sind jetzt also die, die wir an Weihnachten nicht besuchen.

 

Familienzeit ist…

Wie auch immer diese Entscheidungen gefällt werden, es wird sich dieses Jahr auf den engsten Kreis reduzieren. Hoffentlich auf die Leute, die euch in eurem Leben am wichtigsten und wertvollsten sind.

Jedoch auch in diesem Kreis gehen in unserer Coronazeit die Meinungen dazu weit auseinander. Das bedeutet, dass auch hier großes Potential für Streitgespräche liegt. Streitgespräche, die so eskalieren können, dass sie zu dem oben genannten Keil werden können. Wer will das im engsten und wertvollsten Familienkreis?

Und selbst wenn die Meinungen gleich sind, ist das Thema sehr negativ behaftet und wird auch dementsprechend die Stimmung im Familienkreise aufbauen. Wer will das an Weihnachten?

Kurz:
Wir treffen uns also dieses Jahr an Weihnachten nicht nur auf einem Pulverfass für Familienbeziehungen wie sonst,
nein, dieses Jahr brennt schon die Zündschnur.

 

Wer sich dessen bewusst ist, kann steuern. Ein guter Kapitän erkennt den Eisberg lange bevor er damit kollidieren könnte und umfährt ihn. Das ist zwar unspektakulär, rettet aber Leben.
Oder für unser Zündschnurbeispiel. Ein scharfer Verstand ist immer fähig die brennende Zündschnur zu kappen.

 

In zwei Minuten Lesezeit könnt ihr zu diesem Thema auf folgenden Artikel noch lesen:

Über was würden wir uns nur unterhalten?

 

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/inoehren-13950881/

Danke liebe Bundesregierung

Danke liebe Bundesregierung

Die aktuellen (November 2020) Werbespots der Bundesregierung zu ihrer #besonderehelden Kampagne haben, kaum das sie veröffentlicht waren, viel Aufregung vor allem in der Gesundheitsbranche ausgelöst. (LINK zu Videos)

Bitte macht euch eure eigene Meinung. Hier ist meine.

Fangen wir mal mit ein paar „positiven“ Aspekten an.

Der Inhalt der Werbespots ist auf alle Fälle so gut, dass er extrem kontrovers diskutiert wird. Fitness- und Gesundheitsexperten regen sich im großen Maße darüber auf und verbreiten und teilen sie auf ihren Kanälen. Dadurch werden die Spots automatisch von mehr Leuten gesehen und haben eine wesentlich höhere Reichweite. Etwas Besseres kann einer Werbekampagne nicht passieren.

Wären die Spots in ihrem Inhalt durchschnittlich und uninteressant, würden sie ohne große Aufmerksamkeit verebben. Deswegen sind die Spots gut. Viele Leute fühlen sich herausgefordert darüber zu reden oder, wie ich es hier tue, zu schreiben.

Dadurch ist auch ein großflächiger „Umbruch im Denken“ der Bevölkerung eher möglich. In welche Richtung dieser Umbruch auch immer geht. Zum Bespiel könnten es gerade auch die Leute zum Anlass nehmen sich mehr zu bewegen und gesünder zu ernähren, die sonst sehr wenig in diesem Bereich für sich tun. Eben weil sie sich durch die Werbespots ertappt und angegriffen fühlen und zum Gegenangriff übergehen wollen. Somit haben die Werbespots als Motiv gedient. Das finde ich positiv.

 

Die Zielgruppe

Erfolgreiche Werbeagenturen und in diesem Fall bestimmt auch irgendwelche Ministerien, bzw. Verantwortliche aus den Ministerien, machen sich im Vorfeld zu solchen Spots reichlich Gedanken dazu, welcher Inhalt am besten bei der Zielgruppe einschlägt. Denn schließlich sollen die Spots ja erfolgreich sein. Also muss man dafür auch umfangreiche Recherchearbeit betreiben und Hintergrundwissen zur Zielgruppe, deren Verhaltensmuster, Vorlieben, Motive und ganz bestimmt vieles mehr sammeln.

Ich bin kein Marketingexperte, kann mir aber gut vorstellen, dass wenn ich als Marketingagentur von der Bundesregierung beauftragt werde, schon ein dementsprechendes „Standing“ in der Werbebranche haben muss. Es müssen also absolute Profis am Werk gewesen sein.

 

Die Message

Stellen wir uns mal vor, die Message der Spots kommt bei der Zielgruppe erfolgreich an.

Ich kürze die Message mal kurz ab:

Gesundheit und ein starkes Immunsystem kommt durch
fettiges Essen, Faulenzen und Zocken am Computer.

 

Was müssen die Macher der Spots dann bitteschön von der Zielgruppe gedacht haben, beziehungsweise denken sie von ihr? Was haben sie nur bei ihrer professionellen Recherchearbeit über die Zielgruppe herausbekommen?

Ich kürze auch hier mal kurz ab:

Die Zielgruppe hat absolut kein bisschen Ahnung vom Erhalt der
eigenen Gesundheit. Die sind wirklich komplett verblödet und glauben das.

 

Und wenn das jetzt auch noch eintreffen sollte, dann haben die auch noch Recht!

Wenn ich also als Macher der Werbespots und als Verantwortlicher der Bundesregierung davon ausgehe, dass die Spots erfolgreich sein werden, kann ich mir auch sehr gut ausmalen, was sie von der Zielgruppe denken.

Das ist ja schon fast eine kleine Offenbarung. Auf alle Fälle macht es mir Sorgen.

 

Totale Unsicherheit

Was wird die Zielgruppe nur denken, wenn sie mal wegen irgendwelchen gesundheitlichen Beschwerden in Kur oder Reha müssen. Die werden komplett durch den Wind sein, wenn sie sich dort auf einmal bewegen, Sport treiben und gesund ernähren müssen. Die werden die Welt nicht mehr verstehen.
Erst heißt es nix tun, Scheißdreck essen und zocken fördert die Gesundheit und dann, wenn man in eine Rehaeinrichtung kommt um gesund zu werden, muss man genau das Gegenteil tun. Das wird hart. An was soll man denn da noch glauben?

Wenn die Macher der Spots und die Verantwortlichen auf Seiten der Regierung also wirklich schlaue Experten auf ihrem Gebiet sind und erfolgreich damit sein werden, dann gute Nacht.

 

Wer kann heute auf die Vergangenheit zurückblicken

Ich frage mich auch, was sollen unsere Eltern, Opas und Omas davon denken?

Die Leute, die heute alt sind und auf vergangene Jahre zurückblicken können. Sie sind doch der Grund, warum es uns heute in diesem Land so gut geht. Ich stelle mir das fast schon wie ein Schlag ins Gesicht vor. Die müssen sich doch total verarscht vorkommen.

„Och, wäre ich doch damals auch nur zu Hause geblieben und hätte mir schön die Plauze gekrault“ ist die Message der Werbespots an die alten Leute. Wo wäre dieses Land heute, wenn die das damals gemacht hätten?

Natürlich kann man jetzt sagen, dass eine Nachkriegsgeneration ja auch keinen Virus bekämpfen musste. Solche Maßnahmen hätten damals nicht zum Ziel geführt. Aber mir geht es da um das „Darüberschwingende“. Nämlich die Verallgemeinerung, dass untätig sein zu Erfolg führt. Das Ausruhen auf dem Erfolg anderer Leute zukünftigen eigenen Erfolg bringt. Das nichts tun besser ist als tätig zu sein und so weiter.

 

Da man sich mit einem solchen Artikel ja schnell in die Nesseln setzen kann will ich das noch sagen.

Wenn Du der Meinung bist, dass Du Dich vor dem Virus besser schützen kannst, indem Du der Message der Werbespots folgst, darfst Du das natürlich gerne tun.
Jedoch mit dem Aufbau von Gesundheit und einem starken Immunsystem hat das aber überhaupt gar nichts zu tun. Schlimmer, es bewirkt das Gegenteil. Du wirst durch ein solches Verhalten immer anfälliger und anfälliger gegenüber Viren und Bakterien.

Wer so eine Einstellung zur Gesundheit seinem eigenen Körper entgegenbringt, braucht sich nicht wundern, wenn er überhaupt nicht so alt wird um sich zurückerinnern zu können.

Wenn Du also stärker und gesünder aus dieser schwierigen Zeit herauskommen willst, dann liegt es an Dir, wie Du diese Zeit nutzt. Auch zu Hause.

 

Dankeschön

Und damit noch ein herzliches Dankeschön an die Bundesregierung, die mit dieser Message uns in der Gesundheitsbranche eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Zukunft ins Leben gerufen hat, wie sie noch nie dagewesen ist. Für dann, wenn wir unsere Arbeit wieder ausführen dürfen.

 

 

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FUCK – Wie kann der mir nur 9 Punkte geben

FUCK – Wie kann der mir nur 9 Punkte geben

Man kann sich schon mal richtig aufregen, wenn man seine Klassenarbeit zurückbekommt und sieht da die Note 3 oder 4 oder jedenfalls nicht die Punktzahl, die man gerne erreicht hätte.

Die blöde Sau von Lehrer ist schuld, die miese und heimtückische Fragestellung in der Arbeit hat mir alles versaut, den Stoff haben wir gar nicht drangenommen, im Unterricht hat er es noch anders erklärt, mein Klassenkamerad, der viel schlechter ist als ich, hat eine besser Note, im Unterricht bin ich der Klassenbeste, und so weiter und so weiter…

Na, hattet ihr auch schon mal solche Gedanken?

 

Wenn ja, gehört ihr wahrscheinlich zu einer Altersgruppe, die gerade eine Schule oder eine Ausbildung macht oder die Uni besucht.

Und wenn ihr gerade über solche Gedanken lächelt, gehört ihr zu der Altersgruppe, die das schon mal durchgemacht hat, sich gut daran erinnern kann und jetzt darüber deswegen lächelt, da all die Aufregung drüber für das weitere Leben total unwichtig war.
Im Rückblick war es nur verschwendete Energie. Unnötiges Aufregen. Negative Gedanken. Innerer Widerstand. Absolut nicht weiterbringend.

 

Nur leider ist das Problem, das man diejenigen, die gerade mit solchen Problemen beschäftigt sind, nicht einfach so in eine Zeitmaschine setzen kann. Man könnte ihnen damit zeigen, dass auch sie in der Zukunft über ihre momentane Situation genauso „Lächeln“ würden.

Das geht also nicht und ist für diese Personen im Moment unbefriedigend.
Auch ist ihnen mit solchen gut gemeinten Sprüchen selten geholfen.

Ich meine wer von euch hat sich schon mal tierisch aufgeregt und nur weil sein Gesprächspartner gesagt hat „Wenn Du mal so alt bist wie ich, juckt Dich das nicht mehr“, warst Du wieder total happy und gut drauf und hast alles vergessen und konntest bei der nächsten Konfrontation mit so einem Problem besser umgehen?!?

 

Wie könnte man also ohne Zeitmaschine und gut gemeinten Sprüchen soviel Überzeugungsarbeit leisten, damit jeder kapiert, dass sich unnötiges Aufregen absolut nicht lohnt?

 

Wie wäre es hiermit

Die ganze Zeit, die Du damit verbringst Dich aufzuregen, ist mehrfach verschwendetet Zeit.

Zum Beispiel ist es Zeit, die Du nutzen könntest,
das zu reflektieren was falsch gelaufen ist.

Zeit, die Du nutzen könntest,
dich körperlich zu bewegen, da Bewegung immer gut für „Dampfablassen“ ist und Dich gleichzeitig fitter macht.

Zeit, Dich hinzusetzen, um das besser zu machen, was schiefgelaufen ist.

Zeit, seinen „inneren Coach“ einzuschalten und mit ihm zu üben. Er kann Dich nämlich vor allem in solchen Situationen besser machen.

Dazu gibt’s sogar ein Vortragsmodul von ROBSTR:

HEALTH4#

 

Die Zeit ist nicht nur verschwendet, sie ist auch absolut kontraproduktiv genutzt. Denn je mehr und je länger Du Dich darüber aufregst, anderen die Schuld gibst, Dich selbst als Opfer fühlst und so weiter, desto tiefer manifestierst Du diese Denkweise in Deinem Verstand und Deinem Charakter. Das bedeutet, dass Deine Reaktion in zukünftigen ähnlichen Situationen schon vorprogrammiert ist und Du ziemlich sicher gleich reagieren wirst.

Du bist gefangen in Deiner Vergangenheit! Ich gehe sogar weiter. Deine Zukunft ist gefangen in Deiner Vergangenheit!

 

Gefangene der Vergangenheit

 

Und nicht nur das. Deine eigene mentale Beurteilung der Situation beschert Dir zusätzlich noch negative Gefühle. Du denkst nicht nur negativ darüber, Du fühlst Dich auch sche*$e. Also so etwas wie eine mentale und emotionale Negativität!

Glaubst Du in so einem Zustand löst Du Probleme? Glaubst Du in so einem Zustand gibt Raum für Lösungen?

 

Dein eigener Verstand gibt Dir diesen Widerstand gegen Dich selbst. Das ist so, als ob Du Dir mit Deiner eigenen Faust ins Gesicht haust.
Damit ist Dir dann also auch nicht geholfen.

 

Coach John Wooden

Eine wunderbare Definition zum Thema „Erfolgreich sein“ gibt es vom großen Coach John Wooden:

„Success is peace of mind which is a direct result of self-satisfaction in knowing
you did your best to become the best you are capable of becoming.”

 

Für alle die Coach John Wooden nicht kennen. Er war einer der absolut erfolgreichsten (wenn nicht der erfolgreichste) Basketballcoach der NBA Geschichte.

 

Man könnte das Zitat wie folgt interpretieren:

Erfolg ist, wenn Du vom Platz runtergehst und ganz genau weißt und absolut ehrlich zu Dir selbst sagen kannst, dass Du nicht weniger als Dein Bestes gegeben hast. Dann ist es völlig egal, ob das Spiel verloren oder gewonnen wurde. Ob es die Note 1 oder 6 ist, die Punktzahl 15 oder 5.

Dieses Zitat sollte jedoch aber auch nicht als Ausrede dienen! Es ist immer leicht gesagt, dass man sein Bestes gegeben hat. Aber hast Du Dich auch perfekt vorbereitet, hast Du schon im Vorfeld alle möglichen Hürden aus dem Weg geräumt? Und so weiter…

Eines ist sicher: Erfolg kommt nie über Nacht!

 

Ich habe mein Ziel verfehlt

„Aber verdammt nochmal, ich habe mein vor mir selbst gestecktes Ziel verfehlt. Das demotiviert mich, schwächt mein Selbstwertgefühl und reduziert mein Selbstvertrauen. Das bringt mich in eine Abwärtsspirale.“ Höre ich sagen.

Jetzt muss ich mal kurz überlegen, wie ich das erklären soll. Ich bin nämlich ein großer Fan von Zieldefinitionen. Aber auf der anderen Seite ist das eigentlich gesteckte Ziel eher unwichtig!

Zieldefinition kann ein wichtiges Mittel zur persönlichen Weiterentwicklung sein. Zum Beispiel eine „Ich-Bin-Visualisierung (IBV)“ aufstellen. So eine IBV besteht aus verschiedenen Zielen, die Dein Weg bestimmen sollen.

IBV Beispiel:

„Ich bin ausgeruht und energievoll“

Das ist also wie ich gerne sein will. Mein Ziel. Gut so!

 

Wenn wir aber ganz ehrlich sind, ist es bei den meisten (nicht allen) doch so, dass sie sich dieses Ziel definieren, weil sie es im Moment noch nicht erreicht haben.

Also geht es bei der Zielsetzung doch in erster Linie nicht darum, das Ziel zu erreichen, sondern alles zu tun um das Ziel zu erreichen, Dinge in die Gänge zu setzen. Den Arsch hochkriegen.

 

Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Zielsetzung bedeutet Freiheit! Warum Freiheit?

Weil wir unsere Ziele meistens nur nicht erreichen können, da wir im „Trott“ gefangen sind.

Mehr dazu hier:

Ziel = Freiheit

 

Der Weg ist das Ziel – NEIN – Dein Weg bist Du

Der nächste schlaue Spruch „Der Weg ist das Ziel“. Aber da steckt sehr viel Wahrheit drin.

Ich versuch ihn mal anders zu beleuchten.

Ich behaupte Du bist der Weg zum Ziel.
Du bist weder Dein gestecktes Ziel noch das Ergebnis.
Du bist der Weg.

Je näher Dein gestecktes Ziel und das Ergebnis oder die Tatsache beieinander sind, desto besser. Richtig? Das ist Erfolg.

Das ist aber eher selten der Fall. So funktioniert das Leben nicht. Dein Ziel und das Ergebnis liegen oft etwas auseinander. Es entsteht also Raum zwischen Ziel und Ergebnis.

Da das Ziel und das Ergebnis noch nicht übereinstimmen und somit Raum dazwischen entsteht, fängst Du den dazwischen freigewordenen Raum zu füllen.

Das Füllmaterial darfst Du aussuchen.

Du kannst den Raum zum Beispiel mit Ärger, Wut, Opferhaltung, Beschuldigungen und so weiter füllen, Du kannst den Raum aber auch mit Selbstreflektion, Fehlerbehebung, Kurskorrektur füllen.

Du kannst ihn zum Raum für Wachstum und Verbesserung ernennen.

Denn Du bist die Person im Raum zwischen Ziel und Ergebnis. Du bist der Weg vom Ziel zum Ergebnis.
So wie Du wählst den Weg zum Ziel zu gehen, macht Dich zu dem der Du bist. Wer und wie willst Du sein?

 

Fazit:
Wer Ziele setzt muss wissen, er öffnet damit eine Türe. Zu welchem Raum die Türe führt entscheidest Du.

 

 

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Gefangene der Vergangenheit

Gefangene der Vergangenheit

Unser Bewusstseinszustand, also das was wir alle als unser ICH bezeichnen, kann ja nur aus den Informationen und Eindrücken zusammengesetzt worden sein, die wir in unserer individuellen Vergangenheit gesammelt haben und wie wir dann über diese Informationen und Eindrücke nachgedacht haben und nachdenken.

Also besteht mein Bewusstseinszustand (Ich) aus meiner Vergangenheit und meiner Art zu denken.

Ich bin somit ein Gefangener meiner Vergangenheit.

(Denkpause / gerne nochmal lesen)

 

Hätte ich eine andere Vergangenheit gehabt, wenn ich anders über Dinge nachgedacht hätte?

Ziemlich sicher ja!

 

Was soviel bedeutet, dass Deine Zukunft so aussehen wird, wir Du über sie nachdenkst.

 

Labersack!

„Ja ja Robin, laber Du nur. Was weißt Du schon von meiner Vergangenheit. Ich hatte es wirklich hart und mir hat das Leben viele Steine in den Weg gelegt. Von diesen Sprüchen habe ich genug.“ Höre ich dann schon manche Leute sagen.

 

Warum reagieren Menschen so?

Je stärker man sich mit seinen Erfahrungen aus der Vergangenheit identifiziert, je länger man so gelebt, daran festgehalten und geglaubt hat, desto stärker ist dieses Bewusstsein (Ich) manifestiert. Das kann man als Konditionierung durch die Vergangenheit bezeichnen.

Deswegen ist auch die Reaktion mancher Menschen auf meine Aussage „Die Zukunft wird so aussehen, wie Du über sie nachdenkst“ vorprogrammiert. Weil dieses von der Vergangenheit konditionierte Bewusstsein so reagieren will. Es ist stark und mächtig und ganz tief eingemeißelt.

Aber legen wir noch einen drauf.

Und nach dem Du den nächsten Absatz gelesen hast, wirst Du zustimmen! „Die Zukunft wird so aussehen, wie Du über sie nachdenkst“

 

Je stärker diese von der Vergangenheit vorprogrammierte und von ihr beherrschte Reaktion auf diese Aussage ist, desto mehr wird sich diese Vergangenheit weiterhin in der Person manifestieren und somit deren Zukunft bestimmen. Die Zukunft wird also so aussehen, wie Du über sie nachdenkst.

 

Die große Frage: Wie kann ich diese tief in mir konditionierte Vergangenheit aufbrechen?

 

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Über was würden wir uns nur unterhalten?

Über was würden wir uns nur unterhalten?

Fragst Du Dich nicht auch hin und wieder, über was sich die Leute nur unterhalten würden, wenn es keine CoronaCovid19SarsVirus-Pandemie geben würde?

Was ist nur aus den tiefgründigen Gesprächen über Fußball oder was-hast-du-gestern-gemacht geworden? Kaum zu glauben, dass diese Themen einem hätten mal fehlen können.
Man muss auch nicht unbedingt mehr das Wetter ins Spiel einer Konversation bringen wenn man mal nicht mehr weis was man sagen soll.

Mal ehrlich, seine Meinung über eine Pandemie zu äußern ist doch viel wichtiger als über das Wetter. Da kann man zusätzlich dem Gesprächspartner super signalisieren, wie gut informiert und interessiert man daran ist. Todeszahlen klingen doch wesentlich intellektueller als Bundesliga Ergebnisse.

Wie intensiv würden wir uns über die olympischen Spiele, die Fußball EM, den Brexit und andere wichtige Ereignisse auf der Welt unterhalten, die wir momentan, sind wir doch mal ehrlich, total vergessen haben. Oder wie vielen da draußen ist bewusst, dass wir diesen Sommer (2020) eigentlich die olympischen Spiele in Tokio hätten anschauen können oder wie intensiv und dramatisch noch bis vor nicht mal einem Jahr der Brexit öffentlich diskutiert worden ist.

 

Offenbarung

Betrachten wir es doch aber mal anders. Hätten wir weiterhin smalltalk über Fußball geführt, hätte man nie im Leben einen so tiefen Einblick in die charakteristischen Eigenschaften der Leute erhalten können. Egal wie sie sich in dieser aktuellen Situation verhalten, sie offenbaren ihren Charakter, stellen Eigenschaften zur Schau, die sonst nie an die öffentliche Oberfläche gekommen wären. Ist das nicht interessant?!

Gibt diese individuelle Offenbarung dir nicht erst die Möglichkeit die Leute um dich herum noch besser verstehen zu können?!
Carl G. Jung hätte wohl seine größte wissenschaftliche Freude daran, zu sehen, wie stark die Schattenseiten der Menschen ins Licht rücken.

Diese Offenbarung wird sicherlich zum einen Menschen zusammenführen und zum anderen aber auch einen Keil zwischen alte Freundschaften treiben.

 

Weiterentwicklung

Auch das gibt wieder eine Chance an seiner persönlichen Weiterentwicklung zu arbeiten.

Stell Dir doch mal vor, dein wirklich allerbester Freund oder deine allerbeste Freundin oder sogar deine Geschwister, mit denen du schon immer wahnsinnig gut zurechtkommst, verhalten sich in dieser Situation komplett anders als du.

Wie würdest Du ihnen gegenüber reagieren?

Sicherlich mit Verständnis.

Du hättest auch mehr Informationen über deren eigene Geschichte. Haben sie zum Beispiel eine Krankheit von der keiner weiß und sie somit einem solchem Virus eher zum Opfer fallen. Oder ein Bekannter leidet finanziell extrem unter den Folgen. Vielleicht hatten sie noch nie eine gewisse „mentale Stärke“, die aber auch noch nie so wirklich gebraucht wurde. Wenn alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, ist nun mal alles Friede, Freude, Eierkuchen. Oder sagen wir es so: Wer will schon aus seiner Komfortzone freiwillig raus, wenn es keinen Anlass dazu gibt?

 

Also gut, Du würdest ihnen gegenüber sicherlich mit mehr Verständnis reagieren wie zum Beispiel gegenüber einem totalen Fremden. Richtig?

Aber warum?

Könnte der oder die „Fremde“ nicht auch solche Hintergründe haben, von denen du bloß nichts weißt?

Gibt uns genau diese Frage nicht die riesengroße Chance, besser aufeinander zuzugehen?

Du kannst mit dieser Frage anfangen, die Menschen um dich herum besser verstehen zu wollen um auch besser miteinander leben zu können?

 

Egal welche Seite Du vertrittst. Am Ende wollen wir doch alle das Gleiche.

Egal welche Seite Du vertrittst, ich wünsche Dir viel Gesundheit und Verständnis für andere Leute.

 

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/giselafotografie-2364908/

Du willst Dich verändern? So geht´s.

Du willst Dich verändern? So geht´s.

Veränderungen in Deinem Leben passieren, ob Du daran teilnimmst oder nicht.

Ich bin in Mutlangen zur Schule gegangen. Mutlangen liegt bei Schwäbisch Gmünd im Süden Deutschlands und ist vielleicht noch unter denen bekannt, die die Zeiten des „Kalten Kriegs“ miterlebt haben.

In Mutlangen gibt es ein Gebiet, welches den schönen Namen „Mutlanger Heide“ trägt. Die Mutlanger Heide kann auf eine ordentliche Geschichte in den letzten Jahrzehnten zurückblicken. Die Mutlanger Heide war nämlich vor noch gar nicht langer Zeit ein „Hot-Spot“ des Kalten Krieges. (Wow, ich sehe gerade, dass die Mutlanger Heide sogar ein Wikipediaeintrag besitzt. Hier.)

Um es kurz zu machen, mein Schulgebäude in Mutlangen war ca. 300 Meter Luftlinie von nicht nur einer, sondern zwei in der Mutlanger Heide stationierten Atomraketen der amerikanischen Streitkräfte entfernt. Die Pershing II Raketen.

Ihr könnt euch also vielleicht vorstellen, wie es dort zugegangen ist. Dort war ein Armeestützpunkt der amerikanischen Streitkräfte mit allem was dazugehört. Großen LKW´s, Hubschrauber, ja sogar solche Bananenhubschrauber wie aus ein „Trio mit vier Fäusten“. Selbstverständlich auch Raketenbunker und es gab sogar eine kleine Landebahn für Flugzeuge. Wie gesagt, dass alles gerade mal 300 Meter Luftlinie von unserem Klassenzimmer entfernt.

 

Du veränderst Dich, ob Du willst oder nicht

Du bist ganz sicher nicht mehr der gleiche Mensch wie vor 10 Jahren. Rein biologisch unmöglich, da sich Dein Körper in einem ständigen Remodellierungs-Stadium“ befindet. Jeden Tag sterben Zellen ab und jeden Tag bildet Dein Körper neue Zellen wieder auf.
Also, rein biologisch schon mal unmöglich.

Aber wie sieht es so mit Deinen Ansichten, Vorlieben, Angewohnheiten und charakteristischen Eigenschaften aus? Auch die haben sich sicherlich verändert.

Aber wann ist das passiert? Warum und wie ist das passiert?

 

Du glaubst nicht, dass Du Dich verändert hast?

Hier ein Beispiel.
(Ersetze „Skateboard“ einfach mit etwas, was Du vor einigen Jahren gerne gehabt hättest. Es spielt keine Rolle ob Du es dann auch bekommen hast oder nicht.)

Wie gerne hättest Du früher ein Skateboard gehabt? Was hättest Du alles dafür gegeben?
Wie gerne hättest Du heute ein Skateboard? Was würdest Du heute dafür alles geben?

Blödes Beispiel?
OK, another one.

Erinnerst Du Dich noch an Deine erste (Jugend-)Liebe? Oder an die Kennenlernzeit mit Deiner Ex-Partnerin/Partner?
Wie gerne hast Du damals Zeit mit ihr/ihm verbracht?
Wir gerne würdest Du heute Zeit mit ihr/ihm verbringen?

Wir verändern uns. Ob Du es willst oder nicht. Die Frage ist aber vor allem, wie funktionieren diese Veränderungen und wie kann ich in diesen Veränderungsprozess eingreifen?

 

Veränderungsprozesse sind wie eine Baugebiet

Zurück zur Mutlanger Heide. Wer heute jedoch nach Mutlanger Heide googelt, wird alles andere als ein Armeestützpunkt dort vorfinden. Du wirst einen Solarpark und vor allem ein großes Wohngebiet dort entdecken. Und das schon seit vielen Jahren.

Wow, alle die noch den Armeestützpunkt dort gekannt haben denken sich wohl, wann ist das eigentlich alles passiert. Das sah hier doch mal ganz anders aus.
Und diese Gefühl kennen wir alle.

Die Einkaufsstraße in der Stadt, der Bahnhof, der Stadtgarten, irgendwas gibt es immer, dass sich in den letzten Jahren einfach total verändert hat, ohne dass man es wirklich wahrgenommen hat.

Am Rande zwar irgendwie schon, aber so wirklich habe ich erst das Ergebnis wahrgenommen. Nicht den Veränderungsprozess.

 

Wir nehmen am Veränderungsprozess nicht teil, wir lassen ihn einfach passieren

Wir nehmen an solchen Veränderungsprozessen selten aktiv teil. Deswegen bekommen wir sie auch nicht mit.
Und genauso funktioniert es auch mit Veränderungsprozessen in uns selbst.

Entweder ohne Deine aktive Teilnahme oder mit.

Nimmst Du nicht daran teil, wirst Du Dich so verändern, wie es sich auch Dein nächstes Umfeld tut. Du passt Dich an, ohne es groß zu merken.

  • Fahren alle Deine Kumpels Motorrad, ist die Chance ziemlich groß, dass Du mal Motorrad fährst.
  • Sind die meisten Deiner Bekannten politisch extrem eingestellt, ist die Chance ziemlich groß, dass Du es dann auch bist.
  • usw.

 

Nimmst Du jedoch aktiv daran teil, kannst Du Dich verändern wie Du willst. Du kannst aus Deiner eigenen Mutlanger Heide das machen, was Du Dir wünschst.

Hier lohnt es sich (vor allem für junge Eltern) einen kleinen Ausflug zu Bruce H. Lipton zu machen. Herr Lipton erklärt Dir genau, wie wichtig vor allem die ersten sieben Lebensjahre für bis zu 95% Deines Lebens sind. Denn 95% unseres Lebens steuern wir unbewusst, also mit unserem Unterbewusstsein. Und genau dieses Unterbewusstsein wird in den ersten sieben Lebensjahren programmiert.
Du kannst nach Deinem siebten Lebensjahr schon noch versuchen Dein Unterbewusstsein etwas umzuprogrammieren, jedoch hauptsächlich durch Hypnosearbeit oder WIEDERHOLUNG, WIEDERHOLUNG, WIEDERHOLUNG!

Und hier liegt der Schlüssel zum Erfolg für eigene Veränderungen.

1. Wir alle bestehen aus Angewohnheiten, die unbewusst ablaufen.
2. Das muss Dir klar sein. Dann kannst Du versuchen rauszufiltern, welche Angewohnheiten Dir eigentlich gar nicht guttun. Welche Du gerne ablegen würdest.
3. Dann heißt es den Moment, in dem diese Angewohnheit gerade abläuft, zu erkennen. Wahrzunehmen.
4. Und hier geht die Arbeit dann los.

 

Veränderungen in Deinem Leben passieren, ob Du daran teilnimmst oder nicht.

Es gibt immer wieder Situationen wo Dir Menschen begegnen, die grummelig, negativ, teilweise vielleicht sogar böse und aggressiv sind.

Dann stelle ich mir vor, dass das bestimmt doch auch mal lustige und fröhliche Kinder waren. Die gespielt haben und Spaß am Leben hatten. Diese Menschen waren doch bestimmt auch mal verliebt und konnten positive Emotionen genießen.

Was ist aus diesen Menschen geworden?

Wann haben deren Veränderungen stattgefunden?

Wollten sie diese auch wirklich?

Oder haben sie eines Tages nach draußen geschaut und alles hat sich verändert, ohne dass sie es mitbekommen haben.

 

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/