Der Geist in Deiner Festplatte

Der Geist in Deiner Festplatte

Für Tierbesitzer ist es schon immer ein Problem gewesen. Obwohl Du einen Hund, eine Katze oder sogar ein Pferd besitzt, hast Du trotzdem das Verlangen hin und wieder in den Urlaub zu fahren. Andere Länder zu sehen, neue Menschen kennenzulernen, das Fernweh stillen oder einfach nur mal einen ordentlichen Tapetenwechsel vollziehen.

Der Wille und das Verlangen dafür ist da und Du bist bereit.

Was ist jedoch der nächste Gedanke eines Tierbesitzers?
„Mist, leider geht das aber nicht wegen „Lassie“, „Garfiled“ oder „Bukephalos“ nicht.

 

Gedanke:
Du bist bereit für etwas Neues, kannst es aber nicht erleben, weil Dich das „Alte“ zu stark zurückhält, an sich zieht oder festhält.

 

Diesen Gedanken könnte man natürlich nicht nur auf Tierbesitzer beziehen. Das gilt für alles was Du denkst zu besitzen.
Dein Haus, Dein Auto, Deine Freunde, Deine Familie und einfach alles, was zu Deinem Leben dazugehört. Was Du mit deinem Leben identifizierst. Es scheint Dich zu dem zu machen was Du bist und hält Dich dort stabil und fest.

 

Ich glaube fast alle Menschen hatten in ihrem Leben schon mal große und kleinere Träume.

Der eine würde gerne ein Auslandsjahr machen, die nächste eine Weltreise und wieder jemand anderes mit dem Motorrad durch Südamerika, sich selbstständig machen, den Job wechseln, die Partnerschaft ändern, ein Buch schreiben und und und…

 

Wie viele Menschen kennt ihr die träumen, sie jedoch nie umsetzen oder umgesetzt haben?

Und wie viele Menschen kennt ihr, die es tun?

Zu welchen zählst Du Dich?

Stopp:
Das hier ist keine Beurteilung in „gute oder schlechte Menschen“. Das ist einfach nur mal eine Feststellung.

 

Dein Geist ist…

Auf was ich hinaus will ist Deine Gedankenwelt. Bezeichnen wir es mal als Deinen Geist. Ich finde das ein gutes Wort in der deutschen Sprache für die Energie eines jeden einzelnen Menschen. Das was Dich antreibt.

Ein guter Vergleich wäre der Strom aus der Steckdose. Den Strom brauchen wir um unsere Geräte zum Leben zu erwecken.

Der beste Computer, mit den schnellsten Prozessoren, den sichersten Festplatten und den besten Grafikkarten kann überhaupt gar nichts ohne Strom.

Bleiben wir für einen Moment bei unserem Computerbeispiel. Ich sitze hier gerade vor meinem Laptop und habe unten auf dem Bildschirm eine Suchzeile. In diese Suchzeile kann ich alle möglichen Begriffe eingeben und mein Laptop sucht dann lokal in seinen Datensätzen nach Zusammenhängen. Dann schlägt er mir alles vor, was er dazu in seiner Innenwelt gefunden hat.

Genauso ist es mit Deiner Gedankenwelt, mit Deinem Bewusstsein.

Dein Geist, kann auf Deiner Festplatte (in Deinem Kopf) nur durch die Datensätze durchfließen und antreiben, die vorhanden sind. Und nur mit den vorhandenen Datensätzen kann er Zusammenhänge finden und neue Erkenntnisse bilden.

 

Ich stelle mir folgendes vor:

Hätte mein Gehirn auch eine Suchzeile und ich würde in diese Suchzeile zum Beispiel das Wort „Relativitätstheorie“ eingeben, wäre das maximale Suchergebnis irgendwas mit „E…“.
Würde jedoch ein Mathematiker oder Physiker dieses Wort in seine Suchzeile eingeben, könnte er sich vor Suchergebnissen wahrscheinlich gar nicht mehr retten.

Das bedeutet auch, dass natürlich der Mathematiker in seinem Leben wesentlich mehr Kontakt und Erfahrungen mit der Relativitätstheorie gehabt hat als ich.
Er hat wesentlich mehr Datensätze zur Relativitätstheorie auf seiner Festplatte liegen als ich.

Sein Geist wird also wesentlich mehr Daten dazu in seinem Kopf finden und diese in verschiedene Zusammenhänge bringen als mein Geist in meinem Kopf.
(Mein Geist wird so wenig dazu auf meiner Festplatte finden, dass ich mich vielleicht sogar dumm fühle oder es mich eher verwirrt so wenig Ergebnisse dazu zu finden und ich Distanz dazu aufbaue.)

Und das bedeutet wiederum, dass wir beide, der Mathematiker und ich, vor allem was die Relativitätstheorie betrifft, in komplett verschiedenen Welten leben.

 

Erfahrungen = Datensätze

Alles was wir in unserem Leben erleben und erfahren, wird als Datensatz auf unserer Festplatte abgelegt und gespeichert. Manche Daten haben eine sehr starke IP-Adresse und sind immer wieder abrufbar, manche Datensätze brauchen einen starken Suchbegriff (ein Erlebnis) um ihn aufzurufen.

Mein Geist kann ausschließlich nur durch meine eigenen Datensätzen fließen, suchen, finden, Zusammenhänge erstellen und für mich neue Erkenntnisse bilden. Absolut individuell, es gibt keine Kopie. Das ist meine Welt.

Meine Welt, die aus meinen Erkenntnissen besteht, die durch das Zusammenfügen von meinen Datensätzen in meinem Gehirn gebildet worden ist.
Davon kann es gar keine Kopie geben! (Somit wird auch nie eine andere Person je das gleiche, von mir gemalte Weltbild haben oder malen können.)

Ich glaube die Zusammenhänge sind so unendlich² komplex, dass eine genaue Rückverfolgung zum Beispiel von einer Erkenntnis oder einem Verhalten einfach unmöglich ist.

 

Zurück zum Haustier

Ist es nicht interessant, wie stark unser Geist an einer gegebenen Lebensweise (kulturell, gesellschaftlich, von den Eltern, …) festgebunden ist und er sich zusätzlich auch noch hartnäckig daran festhält.

Er wird zusammengehalten von unseren Datensätzen. Von unseren Erkenntnissen, Glaubenssätzen und Vorstellungen in unserem Gehirn. Er ist darin eingesperrt.
… und das ist die Basis für Angst.

 

Warum die Basis für Angst?

Obwohl wir grundsätzlich bereit wären etwas Neues zu erfahren (Urlaub, Partnerschaft, etc.) und grundsätzlich gerne den Schritt wagen würden, haben wir Angst davor, das Bekannte zu verlassen. Es ist also nicht die Angst vor etwas Neuem, es ist eher die Angst das Gewohnte, die eigenen Überzeugungen und so weiter zu verlassen. Aufzugeben.

Exkurs:
Welcher Geist (Strom) hat Recht? Ist richtig oder falsch? Gut oder schlecht?
Kann man das überhaupt beurteilen?

An was hält ein Geist fest, wenn er in einem Gehirn lebt,
das ausschließlich aus Datensätzen von einem Leben auf Hawaii besteht?
Oder ein Leben in Reichtum?
Oder ein Leben in Armut?
Oder ein Leben mit vielen Niederschlägen, Gewalttaten, Nöten, etc.?

 

 

Ich komme jetzt nochmal auf den Gedanken von oben zurück, als wir über den Tierbesitzer gesprochen haben.

Gedanke:
Du bist bereit für etwas Neues, kannst es aber nicht erleben, weil Dich das „Alte“ zu stark zurückhält, an sich zieht oder festhält.

Und so ist es mit dem Erstellen von neuen Erkenntnissen auch. Selbst wenn Du den ersten, sehr wichtigen Schritt gemacht hast, dass Du Deine Gedankenwelt mit neuen Impulsen füttern willst, um neue Erkenntnisse zu erstellen und als neue Datensätze abzulegen, wirst Du immer extrem stark von den vorhandenen Datensätzen zurückgehalten.

Du bist an sie festgebunden. Du meinst Du bist sie und sie sind Du. Nein, es sind nur Deine Datensätze.
Sie sind nicht Dein Geist.
Dein Geist ist frei – Aber nur in der Welt, in der er lebt.

Du bist der Gestalter Deiner Welt.

 

 

Artikelbild von:
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HomeOfficeGym

HomeOfficeGym

Das HomeOfficeGym mit den HomeOffice WorkOuts

HOWO – HomeOffice WorkOut

 

Wie sparen wir unser Geld?

Meist legen wir jeden Monat einen kleinen Teil zur Seite und freuen uns dann, wenn es in ein paar Jahren ein ganzer Haufen Kohle geworden ist.
Wir rechnen also am Ende des Jahres oder nach sogar 10 Jahren ab und freuen uns über so viel angesammeltes Geld.

 

Was hat das mit einem HomeOffice WorkOut zu tun?

Tja, genauso kannst Du es mit „Mini-Trainingseinheiten“ im Büro oder HomeOffice sehen.

Das Gute ist, es gibt konkrete Übungen, die gegen die Alltagsbelastung „Sitzen“ entgegenwirken. Du kannst also spezielle mit diesen Übungen dagegenhalten.
Das Schlechte jedoch ist, niemand kann Dir die Übungen abnehmen, Du musst sie selbst durchführen.
Dann wiederum ist gut, wir machen das ab sofort total schlau und supereinfach!
Schlecht jedoch ist, dass Du in dieser Einfachheit keinen Sinn siehst…
… noch nicht!

Gut, genug „Gut und Schlecht“.

 

Rechenbeispiel:

Es gibt tatsächlich Leute, die gehen zwei bis dreimal pro Woche zum Sport. Super! Weiter so!
Und wenn sie ein gutes Trainingsprogramm besitzen, werden sie pro Trainingseinheit bestimmt auch mindestens eine Übung gegen ihre Alltagsbelastung „Sitzen machen“. Diese führen sie so ungefähr für ein bis zwei Minuten pro Trainingseinheit durch. Das wären dann bei drei Trainingseinheiten pro Woche, insgesamt sechs Minuten spezielle Übungen gegen die Alltagsbelastung (pro Woche).

Und jetzt stell Dir mal vor, Du würdest auf die total verrückte Idee kommen und Dir eine einzige Übung am Tag aussuchen und diese einmal pro Stunde durchführen. Für ungefähr 30 Sekunden oder 10 Wiederholungen.
Bei einem 8-Stunden Tag und 30 Sekunden pro Stunde Übung, sind das vier Minuten am Ende des Tages, in denen Du diese Übung gemacht hast (oder auch 80 Wiederholungen). Rechnen wir das auf eine Fünftagewoche hoch, sind wir bei ganzen 20 Minuten, in denen Du Übungen gegen Deine Alltagsbelastung gemacht hast! Hammer!
Herzlichen Glückwunsch. Das macht einen Unterschied!

Es wird also auch wie beim Geldsparen, am Ende der Woche oder des Monats oder des Jahres abgerechnet.

 

Wo kannst Du loslegen?

Genau hier!
SportCodex YouTube „HOWO“ Playlist

+++ NEWSFLASH +++ LIVE IMPULSVORTRAG +++ Freitag | 22.01.21 | 11:00 Uhr | kostenfrei | Speakers-Excellence.de

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Lass Dir die Chance nicht entgehen, ROBSTR mal LIVE zu erleben. Im Rahmen der Impulsvortragsreihe von Speakers-Excellence.de wird Robin einen Auszug aus dem ersten Teil einer vierteiligen Vortragsreihe zum Besten geben.

Leg einfach mal für 30 Minuten die Arbeit zur Seite und lass Dich von Robin motivieren und inspirieren. Außer dieser halben Stunde musst Du nichts weiter investieren.

Freitag | 22.01.2021 | 11:00 – 11:30 Uhr

LIVE +++ DIGITAL +++ KOSTENFREI

Zum Anmeldeportal geht es hier
(Klicken und etwas auf der Seite runterscrollen)

ANMELDEN

 

 

Mehr zur kompletten Vortragsreihe findest Du hier.

HEALTH4#

 

 

Home(-Prison)Office

Home(-Prison)Office

Erst wollte ich diesen Beitrag mit einem Rückblick auf die „Bewegungs-Geschichte“ des Homo Sapiens beginnen und mit schlauen Studien und Wikipediaeinträgen usw., um meinen Ausgangspunkt für diesen Beitrag zu untermauern.
Aber dann dachte ich mir. F+c# it.

Jedem von euch Lesern da draußen ist absolut bewusst, dass wir Menschen einen Körper besitzen …

 

STOP, da muss ich kurz Pause machen und folgende Anmerkung schreiben:
… ohne zu weit abzuschweifen zu wollen: Aber die Ausdrucksweise
„… wir Menschen besitzen einen Körper…“  lässt schon auch andere Gedanken zu.
Wenn ich als Mensch den Körper also nur besitze,
dann bin ich ja etwas anderes, bzw. ich bin nicht mein Körper.
Denn den besitze ich ja nur. Wie eine Mietwohnung.
Da wohne ich ja auch nur. Ich bin ja nicht meine Wohnung.

 

Du wirst geboren

 

 

…OK, es geht weiter. Nochmal.

Jedem von euch Lesern da draußen ist absolut bewusst, dass wir Menschen einen Körper besitzen, der sich nur einer Gesundheit erfreuen kann, wenn wir ihn regelmäßig in Bewegung halten.
Von diesem Allgemeinwissen gehe ich mal bei meinen Lesern aus. Da sind wir uns bestimmt einig.

Keiner muss hier zum Olympioniken werden, jedoch ein großes Maß an regelmäßiger Bewegung tut uns allen gut.

Beim Arzt, ja vielleicht sogar in der Schule, habt ihr bestimmt auch schon mal gehört, dass wir einen „Bewegungsapparat“ besitzen. Ihr habt bestimmt den menschlichen Körper noch nie als „Ruheapparat“ bezeichnet.

 

Mal ehrlich

Wenn wir aber mal ehrlich sind, wir wissen doch, dass wir von Bewegung im Alltag definitiv zu wenig bekommen. Vor allem, wenn man zu den BüroAthleten oder DeskJokeys dieser Welt gehört.

Wie sieht so ein Bewegungsprofil im Büroalltag so aus:

  • Fahre zur Arbeit
    • Bewege mich während der Arbeit
    • Zur Kantine
    • Zur Kaffeemaschine
    • Zum Drucker
    • Auf die Toilette
    • Zu Kollegen in einen anderen Stock
    • Zu Meetingräumen
    • Und viele weitere Gänge
    • …
  • Fahr irgendwann wieder nach Hause

 

Das ist wirklich traurig

Manche können sogar ihren Bewegungsumfang durch einen Schrittzähler beweisen. Dieser zeigt nach so einem Tag manchmal auch nur ca. 3000 – 5000 Schritte am Abend an. Das bezeichnen wir schon als Bewegungsmangel.

 

Dann setzen wir mal noch einen drauf

Wenn diese oben beschrieben Situation schon traurig ist, wie bitteschön soll denn dann die Situation im HomeOffice sein?!
Katastrophal-Tod-Traurig!

Wenn wir uns schon im normalen Alltag über Bewegungsmangel geärgert haben, uns teilweise unwohl und überhaupt nicht fit in unserem Körper gefühlt haben, wie werden wir uns dann nach längerer Zeit im HomeOffice fühlen?

 

Wir müssen anfangen, uns unsere „Rahmenbedingungen“ zurecht zu legen.
Warum? Lese hier:

Rahmenbedingungen

 

Ganz zu schweigen von den vielen kleinen „menschlichen“ Interaktionen untereinander im Büro. Mit dem Kollegen vor der Kaffeemaschine plaudern. Beim Mittagessen sich austauschen. Fragen direkt und sofort FaceToFace besprechen. Das Hallo auf dem Gang oder das Lächeln der Kollegin. Der Blickkontakt am CheckIn mit den Security Leuten, das Ausweichen im Gang oder Türe aufhalten für andere. Der Empfang von Besuchern oder Kunden, das kurze Tischkickerspiel in der Mittagspause oder der kurze Spaziergang nach dem Mittagessen.

 

Was für eine Herausforderung

Ich denke, dass sich ganz viele Menschen auf einen zukünftigen Alltag einstellen müssen, dessen größte Herausforderung darin liegt, nicht zu einem „Ruheapparat“ zu werden.
Das wird sich dann nämlich sehr schnell in vielen gesundheitlichen Beschwerden bemerkbar machen.

Es ist einfach Fakt, dass Bewegungsmangel zu Krankheiten führt.
Noch mehr Bewegungsmangel führt zu noch mehr Krankheiten und Beschwerden.

 

„Genauso wie diese Quarantänezeit
ein absoluter Booster für die Digitalisierung im Alltag ist,
ist sie auch ein enormer Booster für den Bewegungsmangel im Alltag.“

 –  Robin Müller-Schober –

 

 

Wer das nicht frühzeitig erkennt und reagiert, wird schnell davon betroffen sein.

 

Jetzt liegt es also mehr denn je in der Verantwortung der Firmenbosse und CEO´s dieser Welt, ihren HomePrisonOffice-Mitarbeitern Lösungen anzubieten.

 

Zum Glück gibt es so Anbieter wie SportCodex.de

SportCodex bietet seit vielen Jahren „Bewegungspausen“ für Firmen an.
Seit März 2020 wird diese „Bewegte (Home) Office“ Pause als kostenloser LIVE Stream auf dem SportCodex YouTube Kanal übertragen und sie können dort auch jederzeit nachträglich angeschaut werden.

Vielleicht auch etwas für Dich.
Irgendwie muss es ja losgehen im Kampf gegen den omnipräsenten Bewegungsmangel.

 

Wie, die kurze Bewegungspause bringt doch nix??

Da habe ich Dir das als Antwort:

Von einer Zigarette bekommt man kein Krebs!

 

ATTACKE!

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/pexels-2286921/

Die einfachste Art seine Ernährung in den Griff zu bekommen

Die einfachste Art seine Ernährung in den Griff zu bekommen

Ich bin mir ziemlich sicher, dass 95% derjenigen, die sich mal dazu motivieren konnten und es geschafft haben ein paar Fastentage einzulegen, danach zu folgenden Erkenntnissen neigten:

  • Das hat so gut getan
  • Mein ganzer Körper hat sich so leicht und unbeschwert angefühlt
  • Es war überhaupt nicht so schwer
  • Auch hatte ich keinen Energieabfall
  • So etwas sollte ich öfter machen
  • Wenigstens mal einen Tag pro Woche fasten
  • Etwas abgenommen habe ich auch dabei
  • Ich habe mir bewiesen, dass ich es kann, wenn ich will
  • …

 

Über das Fasten und die unglaublichen gesundheitlichen Vorteile davon, gibt es mittlerweile so viel Wissen und Beweise, dass es eigentlich jeder mal ausprobieren sollte. Meine Meinung nach ist es nur nicht so populär, da man damit nicht so gut Geld verdienen kann. Ich meine, nix essen kostet auch nicht viel.

Es hinterlässt ja schon ein kleines Lächeln auf dem Gesicht, wenn man hört, wie sich manche Leute sehr teure Einrichtungen buchen, um dann für eine Woche oder so nix zu essen.
Aber keine Frage, die Rahmenbedingungen sind immer wichtig, egal was man macht. Ich würde so etwas auch machen.
Jedoch ist das Fasten keine Art sich zu ernähren. Warum und weshalb man Fasten sollte, könnt ihr bei anderen Experten besser erfahren als bei mir.

 

„Um seine Ernährung zu verbessern, muss man seine Ernährung nicht ändern.“

 – Robin Müller-Schober –

 

Ich will euch heute die einfachste Art vorstellen, wie man seine Ernährung verbessern kann. Und zwar dadurch, dass man die Ernährung gar nicht verbessert beziehungsweise ändert.

Mal ehrlich, wie oft hat es langfristig funktioniert, dass man sich anders ernährt? Die Ernährungsumstellungen, die man bei einem Ernährungsplan/Programm bekommt, hält man meist nur für die geplante Zeit des Programms durch. Dann lässt es ganz schnell wieder nach und die alten Ernährungsgewohnheiten schleichen sich wieder ein.

Wie könnte es also auch anders gehen? Schließlich haben die meisten von uns den Wunsch etwas abzunehmen oder mehr Energie zu haben, etc. Jedoch mit einer Umstellung der Ernährung sind sie mehrmals gescheitert.

 

Es ist Zeit

Wie wäre es, wenn wir nicht die Ernährung umstellen, sondern die Zeit?

Hä?

Ja. Wie wäre es, wenn wir einfach weiterhin genau das essen, was wir immer gegessen haben… NUR zu einer anderen Uhrzeit.
Hier liegt für mich der größte und einflussreichste Unterschied für den Erfolg.

Oft sind unsere Ernährungsgewohnheiten eine „Belohnung für den Tag“. Und wir belohnen uns halt nun mal selten mit Gemüsesticks und Obstsalat. Wir befriedigen damit nicht unsere Wünsche.

Wie wäre es, wenn Du weiterhin Deine Wünsche mit dem befriedigen dürftest, auf was Du am meisten Lust hast, nur halt zu einer bestimmten Uhrzeit am Tag, beziehungsweise in einem bestimmtem Zeitfenster am Tag?
Die Belohnung wäre die gleiche, nur die Zeit eine andere.

Meinst Du nicht auch, dass das funktionieren könnte?

 

Intervallfasten

Ich will nicht zu lange um den heißen Brei reden. Die meisten haben sowieso schon kapiert auf was ich hinaus will. Das Intervallfasten. Oder wie Du es auch immer nennen willst, wenn Du nur für einen bestimmten Zeitraum an Tag etwas essen darfst und sonst die feste Nahrungsaufnahme einstellst.

Einfacher geht es nicht!
Probiere es doch einfach mal aus. (Vor allem, wenn alle anderen vorherigen Versuche gescheitert sind!)
Und bitte mache es Dir nicht zu kompliziert.

Nimm Dir einfach eine Anzahl von Stunden vor, in denen Du nichts essen willst.
Zum Beispiel nachts, wenn Du sowieso schläfst. Da isst Du nichts. Perfekt, dann hätten wir schon acht Stunden ohne feste Nahrungsaufnahme geschafft.

Wie könnten wir jetzt aus den acht Stunden auf zum Beispiel 12 Stunden ohne Nahrungsaufnahme machen?
Eine Möglichkeit wäre es, dass Du zwei Stunden bevor Du ins Bett gehst nichts mehr isst und auch erst das erste Mal wieder etwas zu Dir nimmst, zwei Stunden nachdem Du aufgestanden bist. Und Schwupps, hast Du 12 Stunden ohne Nahrungsaufnahme geschafft. Easy!

 

Die optimale Zeit

Wenn man etwas über das Intervallfasten recherchiert, wird man ziemlich schnell zu dem Schluss kommen, dass die optimale Stundenanzahl, seinen Körper keine feste Nahrung zuzuführen, so zwischen 14 und 16 Stunden liegt. Du bist also mit den 12 Stunden gar nicht so weit vom Ziel entfernt. Deswegen heißt es auch oft 16:8. Das soll nur bedeuten, 16 Stunden nichts essen, 8 Stunden essen. Aber ob bei Dir 12:12 oder 14:10 oder 16:8 am besten funktioniert, musst Du ausprobieren.

Für mich kann ich nur sagen, dass ich mir einfach so oft wie möglich unter der Woche vornehme, vor 12 Uhr nachmittags nichts zu essen und spätestens um 20/21 Uhr das letzte Mal feste Nahrung zu mir zu nehmen.

 

Warum tue ich das?

Weil man genau diese ganz oben genannten Erkenntnisse mit jedem Tag Intervallfasten auch hat. Man kann spüren, dass man seinem Magen- und gesamten Verdauungstrakt eine Pause gibt. Urlaub gibt. Das fühlt sich einfach gut an. Das fühlt sich unbeschwert an.

Lass Dir nicht einreden, dass „Nichts essen“ mit „Schlecht fühlen“ zu tun hat. Ganz im Gegenteil, wenn man das „Nichts essen“ gut in seinem Alltag integriert, ist die Chance sehr groß, dass man sich in vielen Bereichen besser fühlt.

 

Fazit

Wenn Du also schon oft versucht hast, durch eine Ernährungsumstellung gesünder zu leben, jedoch auch oft gescheitert bist, dann versuche doch mal die Zeitumstellung.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und gute Gefühle.

 

 

Artikelbild von
https://pixabay.com/de/users/ryanmcguire-123690/

Fragen zu Angst und Unsicherheit

Fragen zu Angst und Unsicherheit

Welche Strapazen, Ängste, Sorgen, Schmerzen, Depressionen und vieles mehr nehmen wir auf uns, bevor wir eine Situation ändern?

Stellen wir uns doch mal einen Job vor, der einen total fertig macht. Alles leidet darunter. Die Familie, die eigene Gesundheit, das Umfeld und so weiter.

Wie viele von solchen Beispielen kennst Du? Wie lange geht diese Situation schon? Jahre?

 

Stellen wir uns eine Beziehung vor, die total zerrissen ist. Auch hier leidet alles und jeder darunter.

Wie viele von solchen Beispielen kennst Du? Wie lange geht diese Beziehung schon so? Jahre?

 

Stellen wir uns eine Krankheit vor, eine schlechter Freundeskreis, einen stark gesundheitsschädigenden Lebensstil und so weiter und so weiter.

Nennen wir es eine „Beziehung mit einer schlechten Situation“.

 

Nochmal.
Welche Strapazen, Ängste, Sorgen, Schmerzen, Depressionen und vieles mehr nehmen wir auf uns, bevor wir eine Situation ändern?

 

Leiden wir gerne?

Ist es nicht interessant, dass wir Menschen dazu neigen, eine Situation, durch die wir körperlich, mental und auch emotional leiden (und das manchmal sehr stark), trotzdem nicht ändern?!

Was hält uns nur fest – alles so zu belassen und weiter zu leiden?
Was hält uns auf – diesen Beziehungsstatus zu ändern?

Haben wir Angst davor, dass die Änderung der Situation alles nur noch schlimmer machen könnte?

 

Ist das Unsicherheit?

Schieben wir alle nicht gerne ein „Ich bin mir nicht sicher, ob…“ vor eine Änderung der Situation?

Bestimmt. Aber glaubst Du, die nächste Minute, die nächste Stunde oder der nächste Tag in Deiner aktuellen Situation ist sicher? Und wenn sie das wären, ist vor allem eines sicher: Weiterer Schmerz, Leid, Angst, Sorgen Strapazen, etc.

 

Die dunkle Seite?

Ups, vielleicht ist es ja gerade dieses Leiden, diese Opfersituation, die Du denkst zu brauchen. So etwas wie die dunkle Seite der Macht. Etwas, was Dich magisch an diesem Ort des Leidens hält. Etwas das Du besitzt, etwas was Dir gehört, etwas was Du nicht hergeben willst. Etwas, das so tief in Dich eingefressen hat, dass Du es gar nicht mehr loswerden kannst. Etwas, das Du unterbewusst mit Dir selbst identifizierst?

Ist es das? Brauchst Du das?

Bitte, bevor Du die obige Frage verneinst, denke genau nach. Lass Dich auf diese Frage ein und frage weiter.
Zum Beispiel: Kennst Du Dich denn anders? Gesund, fröhlich, ausgeglichen, aktiv und energievoll. Ist so ein Verhalten noch ein Teil von Dir? Kannst Du Dich so  vorstellen? Wie weit ist es weg?

Und je weiter es weg ist, desto wichtiger ist es sich auf die Reise dorthin zu machen. Dazu muss man meist den Ort verlassen, an dem man gerade ist.

Ich würde es nicht auf die Unsicherheit schieben. Unsicherheit existiert fast immer. Unsicherheit kannst Du durch das Ändern einer Situation nicht auflösen.

 

Ist es also doch Angst?

Wenn Du ganz tief in Dich hineinhörst. Hast Du da nicht eher Angst, dass zu verlieren was Du besitzt?
Obwohl das was Du besitzt, Dich leiden lässt?
Hast Du nicht eher Angst die jetzige Situation loszulassen, weil Du durch das Loslassen das verlieren könntest, was Du im Moment besitzt?
Obwohl es Leid, Schmerz, Krankheit, Depressionen, etc. sind.

Du brauchst keine Angst vor der „Angst vor Auflösung“ einer solchen Beziehung haben. Denn die „Angst vor Auflösung“ einer Beziehung wird durch die Auflösung der Beziehung verschwinden.

 

Angst vor dem Loslassen?

Du hängst an der Sache, die Du loslassen solltest, obwohl die Sache, die Du loslassen solltest, an Dir hängt. Sieh zieht an Dir und bremst Dich.

 

 – Robin Müller-Schober –

 

Und trotzdem ist es schwer loszulassen. Warum?

Du hängst an ihr, da sie ein großer Teil davon ist, was Du bis jetzt aufgebaut hast. Wo Du viel Zeit und Energie hineininvestiert hast. Das, was Du mit viel Mühe zu Dir selbst gemacht hast. Das, mit dem Du Dich identifizierst.

Doch sie zieht an Dir und bremst Dich neu zu beginnen, anders weiterzumachen, neue Horizonte zu öffnen, Deine Zukunft neu zu gestalten, Deine Gesundheit und gute Familienverhältnisse wiederaufzubauen.
Loslassen bedeutet dazugewinnen, nicht verlieren.

 

Angst vor dem Tod?

Es gibt Leute, die haben Angst vor dem Tod und es gibt Leute, die haben keine Angst vor dem Tod. Wenn Du zu denen gehörst, die Angst vor dem Tod haben, weil Du denkst dann alles zu verlieren was Du besitzt, überlege mal folgendes.
Wenn Du alles, wirklich alles mit dem Tod verlierst, wirst Du auch die Angst vor dem Tod verlieren!

Das sollen keine ermutigenden Worte zum Selbstmord sein, das soll nur in stoisch angehauchter Manier vorschlagen, dass wenn Du in einer schwierigen Situation steckst, keine Angst vor dem Auflösen und Loslassen haben solltest. Diese Angst löst sich mit dem Ändern der Situation nämlich selbst auf.

 

 

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