Gedanken zur Ruhe bringen

Gedanken zur Ruhe bringen

Schlaflose Nächte gehören für viele von uns fast schon zur Normalität. Nächte, in denen wir nicht schlafen können, weil uns tausende von Gedanken durch den Kopf gehen, die uns einfach nicht mehr einschlafen lassen wollen.

Auch wenn Du sicherlich viele Anregungen und Tipps findest, wie Du mit solchen Schlafproblemen umgehen kannst, will ich Dir hier eine weitere Idee vorstellen, die Du nicht nur in schlaflosen Nächten, sondern in jeder Situation anwenden kannst, wenn Dich Deine Gedanken stören. Um diese Idee – Gedanken zur Ruhe bringen (siehe unten) – zu verstehen, brauchen wir erst noch ein wenig Vorstellungskraft.

 

Ein Aquarium voller Gedanken

Stell Dir vor, Du hast seit dem Tag Deiner Geburt alle Wörter, Sätze, Aussagen und Meinungen, die Du gehört und gelesen hast, in einem großen Glaskasten gesammelt. Und nicht nur die, auch alles was Du in Deinem Leben gesehen und als Bilder abgespeichert hast, ist auch in diesem Glaskasten gelandet. Im Prinzip alle Informationen, die Du mit all Deinen Sinnesorganen von Tag eins aufgenommen hast, sind dort abgelegt. Du bist einfach ein leidenschaftlicher Sammler.

Diese Sammlung ist Dein Verstand.

Der Glaskasten ist ziemlich groß, rappelvoll und man könnte ihn mit einem großen Aquarium vergleichen, in dem tausende von Fischen in verschiedenen Arten und Farben herumschwimmen. Wunderschön. Und jeder Fisch repräsentiert eine gespeicherte Information.

Jedes Mal, wenn Du über etwas nachdenken willst, musst Du erst diesen Glaskasten öffnen, um eine oder mehrere Informationen rauszuholen. Erst dann kann Dein Verstand anfangen zu denken. Er braucht die Informationen als „Denk-Inhalt“.

Dieser Glaskasten bildet sozusagen die Grundlage für Deinen Verstand.

 

Du bist nicht Deine Gedanken | Du bist nur der, der sie denkt

Wenn Du das oben geschriebene überdenkst, merkst Du sicherlich, dass es zwar Du bist, der diese Gedanken gesammelt hat, jedoch gehören sie Dir nicht. Du hast mit ihnen eigentlich gar nichts zu tun. Du hast sie nur aufgenommen und zu Deiner Sammlung in Deinem Glaskasten abgelegt.
Du hast diese Gedanken wie Daten aus dem Internet gezogen und auf Deiner lokalen Computerfestplatte abgelegt.

Da Du keine anderen Daten auf Deinem Computer hast, sondern nur diese, kannst Du (Dein Verstand) auch nur mit diesen Daten arbeiten. Beziehungsweise gibst Du Deinem Verstand durch diese Daten sein „Arbeitsmaterial“.

Anderes Arbeitsmaterial oder mehr Daten stehen Dir nicht zur Verfügung. Außer Du gehst natürlich wieder ins Netz und ziehst Dir neue Daten runter.

 

Gedanken zur Ruhe bringen

In diesen schlaflosen Nächten ist der Glaskasten sperrangelweit geöffnet. Die Fische springen wild darin umher und die Informationen quellen nur so heraus und laufen über. Es ist unmöglich ihn zu schließen.
Und doch gibt es eine Möglichkeit seine Gedanken zur Ruhe zu bringen.

Genau in diesen schlaflosen Nächten, wenn Dich Dein Verstand nicht schlafen lässt, kannst Du Dir folgendes vorstellen.

Setzt Dich vor Deinen Glaskasten und schaue Deinen Gedanken nur zu. Du beobachtest sie nur. Du beobachtest Deine Gedanken wie Fische in einem Aquarium. Wirklich nur beobachten. Nicht bewerten oder analysieren. Nur anschauen.

 

Falls Du also zu den Menschen gehörst, die öfter mal nachts wach liegen und mit ihren Gedanken zu kämpfen haben,
merke Dir einfach nur AQUARIUM.

Ich würde mich freuen, wenn Dir das hilft.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

 

Weitere Gedankenwerkzeuge in diese Richtung findet ihr hier:

Du wirst geboren

Ich bin was ich nicht bin

 

Artikelbilder von:
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Calm down | Memory Up – oder wie man Gedächtnisleistung besser abrufen kann

Calm down | Memory Up – oder wie man Gedächtnisleistung besser abrufen kann

Es ist 21 Uhr, ich bin total entspannt, liege im Bett und gehe im Kopf meine Argumente und Geschichten durch, die ich am nächsten Tag in meinem Vortrag mit meinen Zuhörern teilen will.

Der Vortrag morgen wird eine etwas größere Herausforderung, denn er wird in englischer Sprache sein. Das ist nicht meine Muttersprache aber ich behaupte mal, dass mein Englisch ganz gut ist und absolut ausreichend für meinen Vortrag. Nein, sogar besser!

Gerade geht in meinem Kopf nämlich folgendes auf Englisch ab:
Ich finde die richtigen Wörter und habe sofort die richtige Übersetzung am Start, ich bilde die Sätze grammatikalisch absolut korrekt zusammen, ich fühle mich gut und muss nicht über das nächste Wort nachdenken, da es einfach so in meinen Gedanken hervorschießt. Im Moment könnte ich meinen, Englisch ist meine Muttersprache.

Ich bin also perfekt für den Vortrag morgen vorbereitet. Klasse!

 

Showtime

Ein paar Stunden später stehe ich nun vor meinem Publikum und will mit meinem Vortrag loslegen.
Die Show beginnt und ich tue mir total schwer meinen Vortrag rüberzubringen. Auf einmal finde ich eben nicht mehr die richtigen Wörter, die Sätze sind auch nicht mehr korrekt zusammengesetzt und klingen eher abgehakt. Ich verfalle sofort in einfaches Vokabular und ich fühle mich überhaupt nicht gut dabei!

Was ist passiert?
Wie kann das sein?
Ich habe doch gestern noch alles perfekt in meinen Gedanken durchgespielt!
Was ist da nur los mit mir?

 

Analyse der Situation:

  1. Ich habe mir bewiesen, dass ich das Wissen und die Fähigkeiten habe, den Workshop in englischer Sprache zu halten.
    Ich weiß, dass ich es kann.
  2. Jeodoch bin ich vor der Gruppe kläglich gescheitert.
  3. Das bedeutet also, dass ich zwar das Wissen besitze, es jedoch dieses in der Situation vor der Gruppe nicht abrufen konnte.
  4. AHA!

 

Woran lag es also?

Ich war in einem Zustand, in dem ich dieses Wissen nicht abrufen konnte.

 

No business like showbusiness

Jeder, der mal in irgendeiner Form vor einer Gruppe stehen durfte, weiß was „Lampenfieber“ ist.

Wenn wir „Lampenfieber“ haben, sind wir einfach in einem aufgeregten Zustand. Unser Gehirn sieht sich gerade eher in einer gefährlichen Situation als in einer ungefährlichen Situation und fährt somit sein System hoch, auf Gefahren besser vorbereitet zu sein.

Dadurch verändern sich auch Deine Frequenzen im Hirn, die im Lampenfieberzustand definitiv anders ihre Wellen schlagen als in einem entspannten Zustand zum Beispiel im Bett.

 

Was kann ich tun?

Die Reaktion ist meist die, dass wir dann kurz vor dem Vortrag nochmal unsere Notizen, Slides und andere Inhalte durchgehen.

Ich habe einen anderen Vorschlag
Wie wäre es, wenn Du kurz vor dem Vortrag versuchst, etwas mehr in einen entspannten Zustand zu kommen, damit Deine Gehirnfrequenzen auch dahin schwingen können, wo Du das Wissen für diesen Vortrag gespeichert hast?

 

Wie das geht?

Die einfachste Variante ist wohl die Bauchatmung.
Gibt doch einfach mal den Begriff „Bauchatmung“ in eine Suchmaschine ein. Du findest zigtausende von Tipps. Ich verspreche euch, dass einer meiner nächsten Blogs auch über die Bauchatmung geht.

Keep yourself reminding:

Clam down and memory up

 

Wahre Größe

Wahre Größe

Was kann ich tun, wenn mich jemand dumm anmacht. Wenn ich mich auf einmal verbal angegriffen fühle?

So etwas passiert hin und wieder mal und im Nachhinein finden wir es schade, dass wir spontan nicht die richtigen Worte gefunden haben, um adäquat zu antworten.

 

Was kann ich tun

Die richtigen Worte zu finden hängt von dem Inhalt des verbalen Angriffs ab. Deswegen tun wir uns schwer auf diese spezielle Situation spontan zu antworten.
Was wir aber immer tun können, unabhängig von den Worten die auf uns geschossen werden, ist unserer innere Haltung gegen so einen Angriff zu trainieren.

Eine schöne Perspektive die man einnehmen kann, wenn man zum Beispiel beleidigt oder beschimpft wird, wenn falsche Gerüchte über einen in die Welt gesetzt werden, beziehungsweise wenn man in irgendeiner Form verbal angegriffen wird, will ich euch hier beschreiben.

 

Dazu wurde ich aus dem fünften Teil der „A journey of revelation“ Geschichte inspiriert
– The mysterious village – von Tom Morris.

 

Wahre Größe

Stellen wir uns mal etwas richtig Großes vor. Etwas von uns so weit entfernt und groß, das ein Angriff darauf überhaupt nicht erdenklich wäre. Etwas, das nicht kämpfen muss, da es von nichts und niemanden angegriffen werden kann. Etwas, das definitiv mit „Wahre Größe“ bezeichnet werden kann.

Du darfst Deiner Kreativität freien Lauf lassen. Finde etwas, dass für Dich passt. Ich nehme jetzt beispielhaft einfach mal das „Universum“.

Wenn Dich also jemand verbal angreift, kannst Du es damit vergleichen, dass diese Person gerade mit einem Bogen (Gift-)Pfeile auf Dich schießt.

Doch Du bist so groß und so weit von ihm entfernt, dass seine Pfeile auf den Boden fallen, lange bevor sie Dich überhaupt erst erreichen. Diese Pfeile können Dich nicht treffen. Und Du bist so groß und mächtig, dass Du erst gar nicht auf den Gedanken kommst, die Pfeile aufzuheben und zurückzuschießen. Weil Du einfach unangreifbar bist.

Wahre Größe kann man nicht angreifen und wahre Größe muss auch nicht zurückschießen.

 

Wenn jemand also glaubt, er ist groß, stark und mächtig und muss das auch ständig behaupten und preisgeben, oft auch dadurch, dass er andere Leute einschüchtert und verängstigt, ist er von wahrer Größe ganz weit entfernt.

Vielleicht ist so eine Person auf der Suche nach mehr Respekt. Wer weiß?
Glaubst Du das echter Respekt davon kommt, anderen Leuten Angst zu machen?
Welche Leute respektierst Du am meisten?

 

Fazit:
Wenn Du Dich also das nächste Mal in so einer Situation wiederfindest, denke an Dein „Universum“ an Deine „Wahre Größe“. Dann brauchst Du auch nicht die richtigen Worte finden.

(scroll down to P.S.)

Zu diesem Thema habe ich schon ähnliche Beiträge geschrieben. Check it out.

Ich mag kein Gift!

Du hast die Wahl

 

P.S.
Das war jetzt eher die „philosophische Herangehensweise“. Mir fällt da aber spontan eine weitere, etwas schlichtere Herangehensweise ein…

Wenn zwei Personen in einer heftigen Diskussion sind und einer davon ständig mit „Giftpfeilen“ schießt und die andere Person eher sachlich und ruhig bleibt, wird eine dritte Person immer erkennen, wer von den beiden das Arschloch ist! 😉 

 

https://BGM/digital – Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Zukunft

https://BGM/digital – Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Zukunft

https://BGM//Digital – Ein Ausblick und Eindruck auf das „Betriebliche Gesundheitsmanagement“ in Zeiten von HomeOffice und unterbesetzten Firmengebäuden von Robin Müller-Schober.

 

Anbieter von gesundheitsfördernden Maßnahmen in Firmen (Betriebliches Gesundheitsmanagement / BGM) haben in den letzten Wochen und Monaten der „Corona-Krise“ erfahren müssen, dass dieser Geschäftszweig komplett eingebrochen ist.
Sportangebote, Vorträge, Workshops, Gesundheitstage und vieles mehr, konnten aufgrund der Verordnungen nicht mehr in den Firmen umgesetzt werden.

Mittlerweile haben sich viele Mitarbeiter und auch Firmen mit der Homeoffice-Situation angefreundet. Wahrscheinlich wird diese Situation noch lange so oder so ähnlich anhalten. Das bedeutet, die Bürogebäude sind nicht mehr voll ausgelastet, da viele Mitarbeiter von zu Hause arbeiten. Persönlicher Kontakt unter den Mitarbeitern in der Firma findet nur noch sehr selten oder gar nicht mehr statt. Kein „Flurfunk“, kein Gespräch zwischen Tür und Angel, keine gemeinsame Pause zum Mittagessen, kein persönlicher Austausch in Meetings und so weiter.
Wie sich dieses Defizit der „kleinen sozialen Interaktionen“ mittel- bzw. langfristig auf die Firmenkultur auswirken wird, müssen wir abwarten.
Das Kennenlernen und Einarbeiten von neuen Mitarbeitern in ein bestehendes Team wird sicherlich zu einer Herausforderung werden.

Firmenkultur hin oder her, ein guter Abteilungsleiter ist ständig bemüht in seinem Team eine gute Atmosphäre zu schaffen. Mit welchen Mitteln das in Zukunft, bei immer mehr und mehr Onlinemeetings geschehen wird, werden wir auch sehen. Hier ist natürlich Kreativität gefragt, Kreativität in Personalführung und Teambuilding, die auch schon vor „Corona“ nicht bei jedem Abteilungsleiter optimal ausgeprägt war.

Wir wissen alle, dass die meisten Abteilungsleiter und Führungskräfte nicht pädagogisch oder anderweitig ausgebildet worden sind, um Teams erfolgreich zu führen. Und jetzt auch noch diese neue Situation. Das macht es nicht leichter.

Aber genau hier sehen wir auch wieder eine Riesenchance im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Angebote für gesundheitsfördernde Maßnahmen waren immer auch schon Maßnahmen für das „soziale Miteinander“ unter den Mitarbeitern und können jetzt noch einfacher und noch bissgerechter zugeschnitten angeboten werden.

 

Homeoffice – der „Bewegungsmangel-Booster“

Wie sich die Situation im HomeOffice in noch katastrophalerer Art und Weise auf unseren sowieso schon bestehenden Bewegungsmangel auswirkt, könnt ihr in folgenden Blogbeiträgen lesen.
Mehr Bewegung in den Alltag einzubauen ist nicht nur sinnvoll, es ist zur Pflicht geworden.

Booster für Bewegungsmangel:

Home(-Prison)Office

 

Robin Müller-Schober: Home Office – Booster für den Bewegungsmangel – Neue Ideen sind gefragt

 

 

Die Zukunft

Natürlich tun sich die meisten Firmen im Augenblick noch schwer, gesundheitsfördernde Maßnahmen für ihre Mitarbeiter digital durchzuführen. Wie gesagt, es fühlt sich ja oft auch keiner dafür so wirklich verantwortlich. BGM-Maßnahmen wurden schon vor „Corona“ nicht hoch priorisiert. Und wenn es einen Verantwortlichen in er Firma dafür gibt, tun die sich schwer, da es erstens, im Moment noch unzureichend Informationen über digitale Angebote in diesem Bereich gibt, aber zweitens, und noch viel herausfordernder, so ein „neues“ Angebot in der Firma anzubieten einfach fremd ist. Und wir wissen ja, wie wir Menschen auf Fremdes reagieren.

Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass dieser Artikel und dieses Thema heute in zwei bis drei Jahren ganz anders aufgefasst werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass bis dahin digitale BGM-Maßnahmen völlig normal geworden sind.

Es gibt so unglaublich viele Vorteile für Arbeitgeber, solche Maßnahmen anzubieten und durchzuführen. Man stelle sich nur mal vor, bisher konnten zum Beispiel für ein „Rückentraining-Angebot“ gerade mal 15 – 20 Mitarbeiter pro Kurs bedient werden. Manchmal, aufgrund der Raumgröße, nur 5 – 8 Mitarbeiter. Jetzt könnte es man der kompletten Belegschaft anbieten.

Ein weiterer riesengroßer Vorteil ist, die Mitarbeiter fühlen sich nicht mehr „lächerlich“, wenn sie zum Beispiel ein „Bewegungspausen-Angebot“ wahrnehmen. Sie können von zu Hause aus, ohne sich anderen Kollegen gegenüber rechtfertigen zu müssen, daran teilnehmen.

 

Über die Zigarettenpause zu mehr Gesundheit

Wer diesen Artikel liest, wird eine völlig andere Perspektive auf „Bewegungspausen“ bekommen.

“Geh lieber eine rauchen, das ist ok.” Oder…

 

Genauso wie sich die Mitarbeiter in den letzten Monaten an die digitale Zusammenarbeit gewöhnt haben, werden sie sich auch an digitale BGM-Maßnahmen nicht nur gewöhnen, sie werden auch Spaß dabei haben.

Werden gesundheitsfördernde Maßnahmen in digitaler Umsetzung zum Teambuilding und zur Unterstützung der Firmenkultur beitragen?
Ganz bestimmt ja!
Zu was sie aber definitiv beitragen werden, ist die Gesundheit der Mitarbeiter.
Reicht das nicht aus?

 

Umsetzungsproblem

Dieses Problem ist nicht neu, wird aber mit einem neuen digitalen Angebot umso schwerer werden.
Selbst wenn Deine Firma ein gutes digitales Angebot im BGM organisiert hat, wird es nur an Leben gewinnen, wenn es in der Firma auch intern ständig beworben wird und darauf aufmerksam gemacht wird.
Die meisten BGM Maßnahmen versickern im Boden oft aus dem Grund, da das Angebot selbst zwar gut ist, jedoch die Aufmerksamkeit in der Firma dafür sehr schlecht.

Warum?

Obwohl es heutzutage mittlerweile Ausbildungsberufe und Studiengänge für „Gesundheitsmanager“ in der Firma gibt, werden sie noch viel zu selten eingesetzt, bzw. eingestellt. Des Weiteren kommt hinzu, dass ihnen sehr oft die Hände ganz einfach gebunden sind. Entweder in Form von Budget oder in Form von interner Hierarchie.

Langfristig sehe ich jedoch hier auch wieder nur Chancen. Denn je mehr die Leute unter Bewegungsmangel leiden, desto größer werden die Probleme, die damit einhergehen. Und wenn halt irgendwann der Betriebsarzt feststellen wird, dass im jährlichen Krankheitsbericht 90% der Krankentage aufgrund von Folgen von Bewegungsmangel genommen werden mussten, dann werden die Reaktionen schon kommen.

 

Reaktiv handeln ist wie Reha-Sport

In welcher Sportgruppe wärst Du lieber? In der Herzsportgruppe oder in der Sportgruppe zur Prävention von Herzkreislauferkrankungen?

Rehabilitation taugt nicht viel

 

Fazit:

Ich würde mich freuen, wenn die Firmen mit Mut zu neuen Maßnahmen, vor allem so ein Thema wie Betriebliches Gesundheitsmanagement im digitalen Zeitalter angehen. Sie können wesentlich kostengünstiger ein größeres Programm anbieten wie zuvor.

Und wenn Du diesen Artikel bis hierher durchgelesen hast, und Du bist interessiert, welche Angebote man in Deiner Firma umsetzen könnte, lade ich Dich herzlich ein mit mir in Kontakt zu treten. Ich freue mich über jede Email und bin immer für eine Beratung bereit.
Info (at) ROBSTR.de

P.S.
Warum können nicht komplett neue Jobs geschaffen werden, wie zum Beispiel:

Max Mustermann
DOHH – Director of Health & Happiness
DOCC – Director of Company Culture

 

 

Drink shit – become shit!

Drink shit – become shit!

Oktober 2015  |

Leute, dass musste ich unbedingt ausprobieren. Habe dieses Experiment selbst im Internet aufgeschnappt und fand es ein super abschreckendes Beispiel.

Ich träume von einer Welt, in der man ohne schlechtes Gewissen einen Softdrink trinken kann. Ohne sich gleich zu vergiften. Das muss doch gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht gehen sollte.

Klar, wem schmeckt eine schöne kalte Cola nicht?! Ich behaupte nicht, dass mir sowas nicht auch schmeckt. Aber evtl. würde mir ja auch Rattengift oder sonstiges giftiges Zeugs gut schmecken? Es trinkt nur keiner, weil man in echte Probleme kommt, wenn man es tut. Bitte bleiben lassen!

Ich habe schon etliche Artikel zu diesem Thema geschrieben, eine kleine Auswahl findet ihr unten.

Aber zurück zum Experiment.

Probiert das gerne mal zu Hause selbst aus. Nehmt euch eine Dose oder Flasche mit Cola, schüttet sie in einen Kochtopf und kocht es mal auf. Es wird ein bisschen dauern, aber das was dabei rauskommt ist absolut ABSCHRECKEND!

Seht hier das Video. Zwei Minuten Horrorshow!

 

Fertig geguckt?

Was meinst Du? Ich denke, dass kein Mensch sich diese klebrige Masse (aus einem fernen Universum) freiwillig aufs Brot schmieren würde. Das glaub ich einfach nicht.

Aber aus einer gekühlten Dose Cola, mit ein bisschen Kohlensäure (und im Bestfall einem Schluck Jacky) macht einem das überhaupt nichts aus!

Dieses Beispiel macht mich echt traurig. Ich bin fest davon überzeugt, dass genau solche „Lebensmittel“ (…dürfte man ja eigentlich gar nicht dazu sagen, eher „Krankmacher“) unsere Gesellschaft KRANK machen.

Überlegt euch doch mal wie verbreitet diese Krankmacher sind. Weltweit. Täglich. Überall!!!

Mein allerliebstes Argument zur Ernährung klingt ungefähr so:

 

„Wenn Du nur Scheißdreck in dich reinstopfst, wirst Du früher oder später auch nur aus Scheißdreck bestehen.“

 

Den Rest dürft ihr euch jetzt selbst denken. Wir leben in einem freien Land, wo Du jederzeit die Wahl hast.

Wähle weise mein kleiner Padawan.

Euer ROBIN

Runter von der Bremse!

Runter von der Bremse!

Du sitzt in Deinem am Hang geparkten Auto und willst losfahren. Während Du Dich anschnallst, das Auto startest und vielleicht auch das Radio anmachst, steht Dein Fuß auf dem Bremspedal, damit das Auto nicht wegrollen kann.
Dann geht die Fahrt los. Runter vom Bremspedal und rauf auf´s Gaspedal, denn beide Pedale gleichzeitig drücken macht ja überhaupt keinen Sinn wenn Du fahren willst.

Wer einen Führerschein hat und hin und wieder mal Auto fährt, kennt diese Situation.

Aber genau diese Situation lässt sich auf ganz viele andere Situationen übertragen. Die Welt da draußen hat Dir zu jedem Problemchen tausende von Lösungen, Bio-Hacks, Supplemente, Übungen, Bücher, Workshops, Tipps und Tricks… you name it.

Aber fast immer und bei fast jedem Problemchen, welches die Leute gerade beschäftigt, ist es so, dass sie die Lösung in den Dingen suchen, die sie noch nicht tun! (Read again)
Ja ich wiederhole nochmal: Sie suchen die Lösung in den Dingen, die sie noch nicht machen!

Sie fahren meistens schon Vollgas in ihrem Leben (beruflich und privat) und sehen die Problemlösung eben nur darin, noch mehr zu tun um mit dem Problem besser zurecht zu kommen.

Das ist das Gaspedal.
Also immer noch mehr auf´s Gas drücken und noch mehr machen und noch mehr…

Wenn ich aber mit dem Auto fahren will und ich schlau bin,
gehe ich erst von der Bremse runter, bevor ich Gas gebe.

 

Man muss sich mal vorstellen, ein Bein volle Kanne auf dem Bremspedal und das andere voll auf dem Gaspedal.
Wenn ich dann nicht vorankomme, frage ich am besten noch meinen Beifahrer, ob er mir helfen kann noch mehr auf´s Gaspedal zu treten, weil ich irgendwie nicht vorankomme. (Wer Auto fährt, kennt diese Situation totsicher nicht!)

Zwei kurze Beispiele:

1.     Du schläfst nicht gut?

Also gut, Du kaufst Dir ein Buch über Schlaf. Darin steht dann zum Beispiel:
(Tipp: www.ROBSTR.de/blog)

  •  Licht ändern
  • Raumtemperatur ändern
  • Bildschirmzeit ändern
  • Bewegungsprofil ändern
  • Atemübungen einbauen
  • Etc.
  • und alles ist sicherlich nicht falsch.

Aber die zwei Gläser Wein am Abend können es nicht sein die mich schlecht schlafen lassen! NEIN, die sind ein Muss! Außerdem kann ich viel besser einschlafen wenn ich Wein trinke. (Anmerkung der Redaktion: Früher nannten wir diese Art von einschlafen „abschmieren“.) = BREMSPEDAL

 

2.     Du hast zu viel Gewicht auf den Hüften?

Oh je, jetzt wird’s ganz bitter. Überall steht was anderes und Du springst von Diät zu Diät, mal so mal so. Und nix funktioniert so wirklich, vor allem nicht langfristig.

Aber die eine Cola am Tag oder das süße Stückchen am Nachmittag oder die Süßigkeitenschale im Büro (der ich nicht widerstehen kann), die ist es auf gar keinen Fall. Das eine Schokolädle – Schwäbisch für ein kleines Stück Schokolade – wird doch wohl erlaubt sein! Das ist doch Nahrung für´s Hirn! = BREMSPEDAL

 

Für mich ist das alles nix anderes wie ein Fuß – Pedal to the Metal – auf der Bremse
und der andere gleichzeitig auf dem Gaspedal.

Ich glaube ihr habt kapiert was ich sagen wollte. Eigentlich ganz einfach.

Wer Gas geben will:

Runter von der Bremse!

Euer

ROBIN