Yoga – Warum Nicht!

Yoga – Warum Nicht!

Im Buch (Erscheinung 2024) habe ich euch versprochen, einen kleinen Abstecher ins Yoga zu machen. Gerne würde ich euch meine Ansicht darstellen, damit ihr besser über die Teilnahme an einem Yogakurs entscheiden könnt. Auf geht´s.

Yoga wird leider von viel zu vielen als „Verbiegen in die unmöglichsten Positionen“ definiert. Das wirkt meiner Meinung nach eher abschreckend.

Das Yoga, welches sich stark in der westlichen Welt ausgebreitet hat und große Popularität genießt, ist sehr körperbetont und man kann es eher als „Workout“ betrachten. Ganz sicher will ich hier nicht die Yogawelt gegen mich aufziehen, da ich eigentlich großer Yogafan bin. Jedoch habe ich ein paar Vorsichtsmaßnahmen für meine Leser.

Zuallererst kommt es immer auf den Yogalehrer an! Dieser muss dir den Eindruck erwecken, dass er um dich und deinen individuellen Fitnesszustand bemüht ist.

Und da kommen wir auch schon zur Hauptvorsichtsmaßnahme. Wenn du in deiner Yogastunde Körperpositionen einnehmen musst, die für dich ganz klar in die Richtung Zirkusakrobatik gehen und nur mit fürchterlichen Schmerzen oder starken unangenehmen Gefühlen möglich sind, höre sofort auf! Ein guter Yogalehrer erkennt das und wird dir umgehend helfen und Alternativen anbieten. Wenn das aber nicht passiert, hör bitte sofort auf und suche dir einen neuen Yogalehrer.

Zum einen würdest du ein negatives Bild von Yoga erhalten, was sehr schade wäre, und zum anderen wirst du deinem Körper damit sicherlich nichts Gutes antun.

Ein Beispiel will ich euch nicht vorenthalten. Einer meiner Personaltraining-Sportler: Arzt, über 60 Jahre, fit, absolut positiv dem Thema Sport und Bewegung eingestellt, ging mit seiner Frau auf ein Yoga-Achtsamkeits-Wochenende.
Um es kurz zu machen, er kam mit Kniebeschwerden zurück, die über viele Monate anhielten. Warum? Er musste zur Meditation für 20 in einer Schneidersitzposition verharren. Ein guter Trainer hätte ihm aufgrund seiner Körperstatur und die Art, wie er im Schneidersitz sitzt, sofort eine andere Position angeboten. Nein, und nicht, weil er Arzt ist, hätte er es besser wissen sollen. Diese Verantwortung trägt in diesem Fall der Lehrer.

Was mit dieser Geschichte rüberkommen soll, ist, dass selbst eine Meditationsposition, die für dich ungewohnt und unangenehm ist, zu Problemen führen kann.
Ich persönlich habe aufgrund einer von mir falsch ausgeführten Yogastunde selbst schon sehr unangenehme Schmerzen in der Halswirbelsäule erlebt.

Fazit: Nimm  bitte keine Positionen ein, die für dich sehr ungewohnt sind und unangenehm vorkommen. Auch im Yoga gibt es immer Alternativen, um sich langsam an die eigentliche Endposition heranzuarbeiten.
Vor allem will ich damit die Männer unter euch ansprechen, denen Yoga sicherlich guttun würde, jedoch viel zu oft mit falschem Ehrgeiz gleich zu viel wollen. Ganz nach dem Motto: „Wenn die das neben mir kann, dann kann ich das auch. Ich zeige doch keine Schwäche.

Mein zweites Argument, was jeder Yogaschüler und Yogalehrer, die ganzheitlich trainieren wollen, berücksichtigen muss!

Ich spreche von dem Verhältnis zwischen Oberkörperdruck- und Oberkörperzugbewegungen. Ohne zu tief einzutauchen, diese zwei Bewegungen sollten bei einem ganzheitlichen Training immer ausgeglichen sein.
Im Yoga wirst du ausschließlich Oberkörperdruckbewegungen finden aber keine Oberkörperzugbewegungen. Alle Muskelgruppen, die für Oberkörperdruckbewegungen zuständig sind, werden im Yoga oft und intensiv beansprucht und alle Muskelgruppen, die für Oberkörperzugbewegungen zuständig sind, werden im Yoga wenig und mit sehr geringer Intensität beansprucht.

Das Problem ist, dass man für Oberkörperzugbewegungen eigentlich immer ein Hilfsmittel benötigt. Zum Beispiel ein Widerstandsband, ein Schlingentrainer, Gewichte oder eine Kraftmaschine. Keines davon findet man in einer Yogastunde.
Das soll kein Argument gegen Yoga sein, dass soll nur jeden Lehrer und Schüler darauf aufmerksam machen, dass man außerhalb der Yogastunden auf ein Oberkörperzugtraining achten sollte.

Om Shanti my friends.

Beispiele

Es gibt viele Varianten von Oberkörperzug-Bewegungen. Du kannst diese Bewegungen wie folgt definieren:

Alle Bewegungen, bei denen Du die Arme gegen einen Widerstand zum Körper heranziehst oder Du die Arme verwendest,
um Deinen Körper an einem Gegenstand hochzuziehen.

Wie gesagt, um diese Oberkörperzug-Bewegungen mit genügend Intensität ausführen zu können, brauchst Du ein Hilfsmittel.

Das wohl einfachstes Hilfsmittel dazu ist ein Widerstandsband oder auch Theraband genannt. Ein weiteres superflexibel einsetzbares Trainingshilfsmittel, mit dem man wunderbar Oberkörperzugbewegungen ausführen kann, ist ein Schligentrainer oder auch TRX genannt.

Und selbstverständlich kannst Du für Oberkörperzugbewegungen auch Hanteln, Kettlebells und extra dafür hergestellte Kraftmaschinen im Fitnessstudio verwenden.

Bilder sagen mehr als Worte und deswegen werde ich euch in einem kurzen Video zeigen, wie Oberkörperzugbewegungen mit einem Widerstandsband und dem Schlingentrainer aussehen können.

Sportmedizinisches Seminar 2023 | WLSB

Sportmedizinisches Seminar 2023 | WLSB

Melde Dich hier zum Sportmedizinischen Seminar 2023 an und erlebe unter vielen Vorträgen und Workshops auch den ROBSTR mit seinem Workshop: „Das perfekte Warm Up“.

11. November 2023 im SpOrt Stuttgart | 09:00 – 16:00 Uhr

Alle Infos hier oder auf die Bilder klicken.

Der ROBSTR PushCast

Der ROBSTR PushCast

Der etwas andere Podcast! 

Es ist soweit. Auch der ROBSTR hat sich jetzt unter die Podcast-Hosts katapultiert. Aber es wäre nicht der ROBSTR, wenn er sich nicht hätte ein „etwas anderes“ Format einfallen lassen!

In 10 Minuten stellen wir unseren Gästen insgesamt 10 Fragen. Jede Frage ist nur mit einer Minute Antwortzeit bemessen. Doch vor jeder Frage gibt es immer eine kurze, energiegeladene Einlage: Der Gast, der Moderator und auch gerne Du als Zuschauer, absolvieren 10 Liegestütze. So wird nicht nur der Geist, sondern auch der Körper aktiviert. Am Ende jeder PushCast-Folge hat der Zuschauer nicht nur wertvolle Einblicke in die Welt unseres Gastes gewonnen, sondern auch gemeinsam mit dem Gast und dem Moderator ein intensives Oberkörper-Workout absolviert.

Auch gibt es ein „Casual-Talk“ Format des PushCast. 

Finde aber alle weiteren Informationen und auch die schon stattgefundenen Sessions auf der Offiziellen PushCast Seite.

 

Wertvoll ohne Anstrengung gibt es nicht

Wertvoll ohne Anstrengung gibt es nicht

Wie kann man auf etwas stolz sein, das keinen Wert hat?

„Wertvoll und Stolz“ gehören zusammen. Sie sind die eine Seite der Münze, auf deren anderer Seite „Anstrengung und Schwierigkeiten“ stehen.

Nur wer sich für etwas anstrengt und dafür durch Schwierigkeiten geht, kann etwas Wertvolles erschaffen und dann stolz auf sich sein.

Jeder Lagerfeuergitarrist sieht mit großen Augen zu den Virtuosen der Gitarrenwelt auf, da sie die schwierigsten und schnellsten Solis mit unscheinbarer Leichtigkeit spielen.
Genau deswegen ist diese Fähigkeit so wertvoll, weil tausende von Übungsstunden in den Fingern dieser Gitarrenvirtuosen stecken. Weil enorm viel Aufopferung dazugehört. Darauf kann man mit Recht stolz sein!
Könnte man sich diese Fähigkeit im Supermarkt kaufen, hätte sie keinen Wert mehr.

Jeder weiß, dass ein muskulöser Körper und eine schöne Bauchmuskulatur nur von jahrelangen Trainingsangewohnheiten und disziplinierter Ernährung kommen können.
Dieses Ziel ist nur genau deswegen so wertvoll. Weil es so verdammt hart ist, dort hinzukommen. Darauf kann man mit Recht stolz sein!
Könnte man sich so eine Figur im Supermarkt kaufen, hätte sie keinen Wert mehr.

Du willst also ein bisschen mehr Stolz auf Dich sein? Du willst wertvolle Dinge erschaffen?
Dann kommst Du nicht darum herum, Dir den Arsch aufzureißen!

P.S. und wenn wir schon davon reden: auf etwas stolz sein zu können… check this out: Ich pumpe mit Dir jeden Tag 100 Liegestütze. LIVE auf Instagram! Klick Dich rein und mach mit. Ich freue mich.

10×10

 

(Fotoquelle Titelbild: https://unsplash.com/de/fotos/0HlI76m4jxU )

 

PopUpGym – Ein Traum für jeden Fitnessbegeisterten

PopUpGym – Ein Traum für jeden Fitnessbegeisterten

Das PopUpGym ist die einzigartige Möglichkeit für alle Jugendliche zwischen 14 – 25 Jahren in einer Turnhalle ein Fitnesstraining durchzuführen.

Dieses einmalige Konzept bietet den Teilnehmern die Möglichkeit alle Vorzüge einer Turnhalle zu nutzen, um topfit zu werden.

Die Turngeräte, wie zum Beispiel Barren, Reck, Taue, Weichbodenmatten, Bänke, Sprossenwände und viele mehr, sind so in das Training eingebunden, dass Du sie für Dein Fitnesstraining nutzen kannst.
Anwesende Trainer betreuen die Teilnehmer und geben individuelle Trainingspläne aus, die nicht nur durch „Stationskarten“, sondern auch durch Videos unterstütz sind.
Kein Fitnessstudio kann das bieten, was eine Turnhalle bieten kann. Allein schon die sportliche Atmosphäre in so einer Turnhalle motiviert zum Training.

Wenn Du also zu dieser Zielgruppe gehörst oder Bekannte und Freunde hast, die auf so etwas Bock haben könnten, leite einfach diese Info weiter.

Du musst Dich nicht anmelden. Einfach nur vorbeischauen. Und bis mind. Ende Mai 2023 ist das auch noch völlig kostenlos. Also ab in die Halle.

 

Alle detaillierten Informationen findest Du hier:

Stadt Stuttgart:

https://www.stuttgart-bewegt-sich.de/entdecke/pop-up-gym

 

PopUpGym auf Instagram:

https://www.instagram.com/pop_up_gym_stuttgart/

 

Fotoquelle: Jürgen Altmann

Morning Routine – Bewegung

Morning Routine – Bewegung

Ja ja ja, mehr ist besser… ABER… was bringt mir zu wissen UND mir ein schlechtes Gewissen zu machen, dass zwar 2 – 3 Stunden Sport pro Woche richtig gut wären, ich sie aber nicht mache?!

Deswegen bin ich sehr großer Fan von Trainings geworden, die nur 10, 20 oder 30 Minuten gehen.

Selbst wenn es nur 10 Minuten am Tag oder sogar nur jeden zweiten Tag sind. Diese „Routine“ wird Dich ganz gewaltig nach vorne katapultieren!

 

Du fragst Dich, was Du in den 10 Minuten konkret machen sollst?

Kräftigung, Mobilisierung, ein bisschen Stretching, mit oder ohne Zusatzgewicht, Stabilisationsübungen, welche Übungen sind am effektivsten, Rumpftraining, Bauchmuskeln, benötige ich andere Hilfsmittel und so weiter …

Natürlich kannst Du Dir diese Fragen stellen. Und alle sind auch berechtigt. Jedoch mache bitte keine Wissenschaft daraus. Wenn Dir wirklich gar nix einfällt, gehe 15 Minuten an der frischen Luft spazieren. Bäng!

Leider ticken wir Menschen viel zu oft so, dass wenn wir der Meinung sind (und diese ist oft laienhaft), dass es viel zu kompliziert ist, wir dann als Konsequenz halt GAR NIX machen.

Zum Thema Bewegung findest Du superviele Beiträge auf meinem Blog. Check it out. Auch findest Du auf meinem YouTube Kanal Übungen dazu.

Und wenn Du dann immer noch nicht fündig geworden bist… schreibe mich gerne an. Vielleicht ist ja ein „Online Training“ etwas für Dich. Auch diese gibt es bei mir ab 20 Minuten.

Finde DEIN TRAINING

P.S. 5 – 10 Minuten Bewegung sind unter anderem perfekt dafür, dass die nächste „Morning Routine“ wesentlich einfacher funktioniert…

 

Die Gesamtübersicht aller Module aus meiner „Morning Routine“ findet ihr in diesem Artikel.

Schaut öfter mal vorbei, da sich immer wieder neue Module dazugesellen werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren.