Ernährung – Bibliothek
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Ein wunderschönes Lied, ein fantastisches Gemälde oder ein Theaterstück. Wir erfreuen uns daran und bewundern die künstlerischen Fähigkeiten der Autoren, Schauspieler oder Musiker. Wir gehen in Musen, auf Konzerte oder ins Theater, um sie zu hören oder anzuschauen.
Als ich gestern im Auto saß, lief „The Piano Man“ von Billy Joel im Radio. Ein ganz tolles Lied. Klavierkomposition und Text passen wie die Faust auf´s Auge.
Folgende Textzeile fachte bei mir einen Gedanken an, den ich hier mit euch teilen will.
Der Hintergrund der gleich folgenden Textzeile aus dem Lied ist der, dass der Besitzer der Bar ganz genau weiß, dass die Gäste wegen dem Piano Man, also dem Klavierspieler in seiner Bar kommen, der am Samstagabend in dort spielt. (Das Lied wird aus der Sicht des Piano Man gesungen.)
„´Cause he knows it is me, they been coming to see to forget about life for a while.”
(Übersetzt: Er weiß genau, dass die Gäste kommen, um mich zu sehen, damit sie ihr Leben für eine Weile vergessen können.)
Was hat mich an dieser Textzeile so berührt?
Ich versuche das oben gesagte gleich zusammen zu fassen.
Wir gehen auf Konzerte, ins Theater oder Museen, um das eigene Leben für ein bisschen, wenigstens für eine kurze Zeit zu vergessen. Wir lenken uns dadurch vor uns selbst ab. Beschäftigen uns eben nicht mit uns selbst. Jedoch das, was der Musiker, der Maler oder der Schauspieler gerade präsentiert, aufgenommen oder gemalt hat, konnte er nur in einem Zustand tun, in dem er vollkommen bei sich war/ist. Im sogenannten Flow-Zustand. Absolut tief in sich. Er tut die eine Sache.
Für mich der interessante Gedanke ist der: Um unser eignes Leben etwas zu vergessen, lenken wir uns am liebsten damit ab, dass wir Menschen bewundern, die absolut tief im eigenen Leben drin sind.
Ich finde das einen tollen Gedanken.
Fotoquelle:
Foto von Platforma za Društveni centar Čakovec auf Unsplash
Glücklicher hätte mein Donnerstagmorgen nicht beginnen können. Was für ein Erfolgserlebnis!
Aber was ist passiert?
Am Mittwochvormittag war es soweit. Meine Toilette war verstopft. So etwas kommt vor. Nicht oft, kann bei einem ordentlichen Stuhlgang aber schon mal passieren.
Nach misslungenen Versuchen mit der Gummisaugglocke (ich hoffe man nennt das so) habe ich es mit einem Rohrreinigungsmittel versucht. Wenn ich so ein Reinigungsmittel in den Abfluss gieße, bekomme ich immer ein schlechtes Gewissen gegenüber der Mutter Natur. Sie muss es im Wasser aufnehmen und damit umgehen. Entschuldige bitte nochmal. Aber selbst das Rohrreinigungsmittel hat nichts gebracht. Auch habe ich ein paar Corega Tabs hineingeschmissen. Aber auch nix.
Na gut, dachte ich mir. Dann kann ja nur noch die spezielle Spezialwaffe helfen. Die Waffe, von der ich immer in meinen Ernährungsvorträgen erzähle. Diese extrem toxische Flüssigkeit, welche ich schon für zwei andere Experimente genutzt habe (siehe: „Ich lade Dich auf eine Cola ein“ weiter unten) und sie dort genauso bewiesen hat, dass man die Finger davon lassen sollte, … nein MUSS!
By the way Finger davon lassen: Ein bisschen von dieser toxischen Flüssigkeit ist mir über die Finger gelaufen. Nach einer Minute musste ich mir ganz dringend die Finger waschen, da das Gefühl auf meiner Haut so war, wie das Zeugs in meiner Toilette: Scheiße!
Rohrreiniger Nummer 1
Ich spreche vom Rattengift der Menschheit. Ich spreche von der Flüssigkeit, die in meinen Augen der Hauptgrund ist, warum die Menschen krank und dick sind. Aber ich will nicht zu weit abschweifen. Ihr wisst, dass mir bei dem Thema die Halsschlagader anschwillt.
Ich spreche von Cola! (Cola steht hier repräsentativ für alle Softgetränke. Getränk ist das falsche Wort: ich nenne sie „Chemiepisse“)
Ich spreche von Cola. Ein Getränk, dass sich Millionen von Menschen zu jeder Sekunde auf diesem Planeten reinziehen. Sogar erwachsene Menschen, die klar denken können sollten.
Ich habe also drei Liter Cola gekauft. Nach dem Einkauf war ich sehr froh, dass mich niemand erkannt hat. Es wäre eine Schande gewesen, wenn mich jemand dieses Zeugs hätte Einkaufen gesehen!
Lange Rede kurzer Sinn:
Abends die drei Liter Cola in die Toilette geschüttet, eine Nacht lang gewartet, morgens die Spülung betätigt und voilá, die Rohre waren frei! Kein Scheiß… mehr drin.
Ich frage mich jetzt nur, ob ich doch die Handwerker kommen lassen soll, um nachzuschauen, ob das Cola nicht die Rohre angegriffen hat.
Hiermit bedanke ich mich bei diesem Softgetränkehersteller, dass er meine Toilette freigeätzt hat.
Was das Zeugs mit einem menschlichen Magen-Darmtrakt macht… überlasse ich eurer Vorstellung.
Abschließen will ich mit einem meiner Lieblingszitate:
„Der Morgenschiss, der kommt gewiss, auch wenn es erst am Abend ist.“
(Autor mir unbekannt)
Alle Infos hier oder auf die Bilder klicken.