Ich kann Laufen!

Ich kann Laufen!

Nein, ich will Laufen sollte es eher heißen.
Nur ein kurzer Gedankenanstoß für alle Bewegungsmuffel.
Ein kleines Baby tut alles in seiner Macht stehende so schnell wie möglich aufstehen zu können (Anmerkung: was einer tiefen Kniebeuge gleichkommt. Kniebeugen lernt man als Mensch von unten nach oben und nicht von oben nach unten…) um sich auf beiden Beinen bewegen zu können.
Das Baby will so schnell wie möglich Laufen können, sich fortbewegen, die Welt erobern.
Denken wir weiter. Für einen älteren Menschen ist es absolut notwendig sich so lange wie möglich bewegen zu können. Laufen zu können ohne fremde Hilfe, etc. Das ist für seine Lebensqualität ein muss.
So, warum vergessen wir dieses Bedürfnis so schnell in der Zeit zwischen Baby- und Seniorenalter?
Ist es einfach nur selbstverständlich? Einmal gelernt, nie mehr verlernt? Wird schon so bleiben?
Think about it!
Wenn ich mich bis ins hohe alter noch gut bewegen können will, muss ich daran arbeiten. Das bleibt keinem erspart.
Es tut mir immer sehr leid, wenn ich Menschen in einem Alter sehe, wo sie eigentlich noch richtig fit sein könnten, jedoch es nicht mal mehr schaffen vom Boden aufstehen zu können.
Du kannst laufen? Arbeite dran!
ROBIN

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Thoughts on the SportCodex TrainingsSystem – Schulterbeweglichkeit

Thoughts on the SportCodex TrainingsSystem – Schulterbeweglichkeit

Ein großes Dankeschön für diesen Gedankenanstoß geht an Michael Boyle und Gray Cook, die den „Joint by Joint Approach“ entdeckt und verbreitet haben.

Im SportCodex TrainingsSystem bekommt die Schulterbeweglichkeit sehr hohe Aufmerksamkeit. Viel zu viele Sportler führen (Überkopf)-Bewegungen aus, für die sie noch gar nicht bereit sind, da ihre Schulterbeweglichkeit es nicht zulässt. Leider merken sie das selbst gar nicht und trainieren mittelfristig somit in Verletzungen.
Beispiele hierfür sind z.B. die „Schulterpresse“ in allen Varianten, Klimmzüge, Seitheben, etc.

Übungen zu Schulterbeweglichkeit gehören wahrscheinlich auch unter den SportCodex Sportlern zu den Übungen, die nicht so viel Spaß machen und man selbst den Sinn nicht unbedingt gleich erkennt. Jedoch kommt keiner bei uns daran vorbei 🙂

Es gibt ganz einfache „Test“, durch die man erkennt, wie direkt eine schlechte Schulterbeweglichkeit sich z.B. auf eine Ausweichbewegung in der Lendenwirbelsäule auswirkt. Langfristig wird nicht nur die Schulter, sonder auch die Lendenwirbelsäule darunter leiden.

Die Schulterbeweglichkeit hängt nicht nur vom Schultergelenk alleine ab. Die Mobilität der Brustwirbelsäule und die Stabilität der Schulterblätter sind auschlaggebend für eine gesunde Beweglichkeit in der Schulter.

Ist die eingeschränkte Schulterbeweglichkeit beim Sportler ein Defizit von vielen beim Sportler, sollte sich darum zuerst gekümmert werden. Macht man dort Fortschritte, werden sich manch andere Probleme fast von ganz alleine verbessern.
Ich könnte hier tausende von Übungen auflisten, die dieses Defizit reduzieren. Eine unserer liebsten Übungen ist eine Mobilisationsübung zur Beweglichkeit in der Brustwirbelsäule wie in diesem Video gezeigt.

Wer mehr darüber wissen will ist herzlich eingeladen uns zu schreiben oder ein Kommentar zu hinterlassen.
Viel Erfolg bei der Mobilisation.

Euer ROBIN

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Mount Everest Besteigung auf Geschäftskosten

Mount Everest Besteigung auf Geschäftskosten

Vielleicht will nicht jeder von euch den Mount Everest besteigen. Jedoch wäre doch jeder gerne so fit, um auf so eine Besteigung vorbereitet zu sein. Richtig? Ich denke ja.

Was würdest Du denken, wenn Dein Arbeitgeber Dir diese Mount Everest Besteigung bezahlen würde? Glaub mir, er tut es!

Die meisten von euch haben ganz bestimmt ein Treppenhaus bei der Arbeit.

Jetzt stell Dir mal vor, Du würdest jeden Tag 60 Treppen steigen. 365 Tage im Jahr.

Ich behaupte mal, eine durchschnittliche Stufe hat so ca. 20 cm Höhe.

Das macht:

60 x 20 cm = 12 Höhenmeter am Tag!

12 Höhenmeter * 365 Tage = 4380 Höhenmeter!!

Das mag vielleicht noch nicht der Mount Everest sein, aber Du hast mit 4380 Höhenmetern den Kilimandscharo bestiegen! Ach ja, 4380 Meter ist auch so ungefähr die Höhe, aus der sich Fallschirmspringer aus dem Flugzeug stürzen J!

Ha, und jetzt lass es mal 80 oder 100 Treppen am Tag sein. Ich glaube Du hast begriffen was ich meine.

So, Du kannst ziemlich sicher sein, wenn Du diese Treppenstufen täglich nimmst,

  • Dein Herzkreislaufsystem,
  • Dein Gefäßsystem,
  • Deine Muskulatur,
  • Deine Atmung,
  • Deine Faszien,
  • und ganz ganz viel mehr im Körper

WESENTLICH besser trainiert ist, als bei jemanden, der das nicht tut.

Und jetzt kommt der Hammer. Du wirst für dieses „Treppensteigen“ sogar noch bezahlt. Du machst es während der Arbeit.

Und um das noch zu toppen: Dein Chef wird ganz bestimmt nicht sagen, „nimm lieber den Aufzug“. Jeder weiß, dass Treppensteigen gut für ihn ist.

Mit Deiner Geldanlage machst Du es ja genau gleich. Jeden Tag oder jeden Monat ein bisschen anlegen und am Ende des Jahres steht da ein satter Betrag. Ist genau das Gleiche!

Du kannst das Beispiel auch andersherum sehen. Stell Dir vor Du hast Dir eine schlechte Angewohnheit antrainiert. Z.B. einen Schokoriegel am Nachmittag um die Mittagsmüdigkeit zu überwinden. Klar könnte ich sagen, „der eine Riegel macht doch nix“. Tu ich aber nicht!!!! Genau der ist es!

Ein durchschnittlicher Schokoriegel hat so ungefähr 30 Gramm Zucker in sich. Hört sich nicht viel an.

30 Gramm Zucker sind jedoch ca. 10 – 13 Zuckerwürfel!!! Das ist schon einiges!

So, hier wieder das Rechenbeispiel:

365 Tage x 10 Zuckerwürfel = 3650 Zuckerwürfel pro Jahr!!!

(wenn ich richtig gerechnet habe, sind das wiederum über 12 kg reiner Einfachzucker, den Du über diese Riegel pro Jahr zu Dir nimmst!)

Zucker, mit dem Dein Körper nichts anfangen kann und sehr schädlich für ihn ist.

Also schnell lieber wieder zurück zu den guten Angewohnheiten. Wie z.B. das Treppensteigen, den Extra-Weg zum Drucker, das Auto etwas weiter wegstellen und den Rest laufen, etc… Es gibt so viele gute Ideen, die wir in unseren Alltag einbauen können.

Wir leben nun mal in dieser Welt, die uns die Bewegung wegnimmt, also brauchen wir Tipps und Tricks, Bewegung wieder in unseren Alltag zu bekommen.

Now! What are you gonna do?

 

„She is not sick, she is a dancer“ – Sir Ken Robinson

„She is not sick, she is a dancer“ – Sir Ken Robinson

Bewegungsdrang – Ein kleiner Gedankenanstoß

„She is not sick, she is a dancer“ – Sir Ken Robinson

 Wie ihr schon in anderen Artikeln lesen konntet, erzähle ich in meinen Gesundheitsvorträgen und Seminaren viel darüber, dass der Mensch einen natürlichen Bewegungsdrang hat. Wie schon gesagt, wir haben einen „Bewegungsapparat“ keinen „Ruheapparat“.

Und ehrlich gesagt hat mich ein Video, welches ich gestern auf YouTube gesehen habe, dazu gebracht, diesen Artikel zu schreiben. Ihr erfahrt später mehr vom Video.

 Dieser Artikel soll einfach mal wieder ein kleiner Gedankenanstoß an euch sein.

 Schau Dir doch mal Kinder im Kindergartenalter und davor an. Wenn die von einem Ort an den anderen wollen, rennen sie meistens. Sobald sie etwas zum draufklettern sehen, klettern sie drauf und springen runter. Einfach so, setzten sie zu einem Sprint an. In einem sind wir uns auf alle Fälle einig: Wir sehen sie selten gemächlich spazieren gehen, wie wir es nach einem üppigen Essen kennen.

So, jetzt kommen die Kinder in die Schule. Was passiert da?!

Hinsetzen und ruhig sein. Vielleicht noch nicht in der ersten oder zweiten Klasse. Aber es wird immer schlimmer, je länger sie in der Schule sind.

Meiner Meinung nach wird unser natürlicher Bewegungsdrang von der Schule systematisch ausradiert.

Ich schieb der Schule (bzw. dem derzeitigen Schulsystem) viel Schuld in die Schuhe, dass wir uns dann im Jugend- und Erwachsenenalter zu wenig bewegen.

Klar haben sie Sportunterricht. Aber die Rechenaufgabe ist einfach. Wie viel Stunden Schule hat ein Kind im Durchschnitt? Ich weiß es nicht, aber ich schätze mal auf so ca. 20 – 25 Stunden pro Woche.

Davon sind maximal 2 – 3 Stunden Sport. Haben wir also ein Verhältnis von ca. 10 zu 1. 20 Stunden sitzen, 2 Stunden Sport.

 So geht das dann bis zum Haupt-/Realschulabschluss oder Abitur. Dann geht’s vielleicht ins Studium oder in eine Ausbildung mit mehr oder weniger Bewegung. Dann ist man vielleicht Anfang oder Mitte zwanzig und hat eigentlich gar keine Lust mehr sich zu bewegen.

 In meinen Gedanken gehe ich sogar so weit, dass Kinder mit AD/HS (Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung) eigentlich die normalen Kinder sind.

Vielleicht sind das die Menschen, die schon im Kindesalter davon Krank werden wenn man ihnen die Bewegung wegnimmt. Im Erwachsenenalter passiert das dann sowieso… J

(Anmerkung: Ich weiß, dass ich mit dieser Aussage Mediziner oder Fachleute auf diesem Gebiet vielleicht widerspreche. Ich bin weder Mediziner noch Fachmann in diesem Bereich, noch habe ich irgendwelche Studien oder Fachartikel dazu gelesen. Ich mache mir nur meine Gedanken.)

 Ich habe am Anfang erzählt, dass ein Video mich dazu gebracht hat, meine Gedanken an euch weiterzugeben. Es hat mich bestätigt, dass ich auf alle Fälle nicht der einzige bin, der so denkt.

Es lohnt sich mehr von Sir Ken Robinson zu lesen und zu hören. Aber hier ist das Video von dem ich gesprochen habe.

Wer es nicht ganz ansehen will, kann bis 15:00 Min vorspulen. Da erzählt er die Geschichte: „She is not sick, she is a dancer!“

https://www.youtube.com/watch?v=iG9CE55wbtY

 Kennst Du das, dass mache Ideen, Einfälle oder Problemlösungen beim Joggen kommen?

 Bleib in Bewegung AND start move your kids!

„Mental hübsch“

Auf folgenden Gedanken bin ich auch aufgrund eines Newsletters gekommen, den ich abonniert habe.

Täglich nehmen wir uns viel Zeit um uns „hübsch“ zu machen. Wir nehmen viel Zeit UND Geld in die Hand um Klamotten zu kaufen, zum Frisör zu gehen, Make Up aufzutragen, Schönheitsprodukte aufzutragen, Dinge an uns künstlich zu verändern, nur um nach außen „gut aus zu sehen“ bevor wir einen Fuß auf die Straße setzen. Ich glaub ihr wisst, was ich meine.

Jetzt stell Dir mal vor, Du würdest täglich nur ein Bruchteil von dieser Zeit und von diesem Geld darin investieren, dich mental und körperlich „hübsch“ zu machen. Dein Gedanken zu ordnen, Dich auf Dich selbst zu konzentrieren, in Dich zu gehen, Dich positiv auszurichten, Dich selbst kennen zu lernen, usw.

Was glaubst Du, wie viel besser Du Dich dann tag täglich fühlen würdest?!

Ich glaube, das würde einen riesen Unterschied in jeglicher Richtung machen. In Deiner beruflichen Performance, in Deinen Beziehungsangelegenheiten, Familiär, etc.

Think about it. Fang klein an.

Vielleicht mit einer einzigen Minute „Quality Time“ für Dich selbst. Die könnte so aussehen, dass Du einfach nur für eine Minute jeden Morgen die Augen schließt und in den Bauch atmest.

Try it.

Es ist ein wunderbares Gefühl nichts zu tun außer zu atmen. Hört sich einfach an, ist aber gar nicht so leicht.

Tipp:
Stell Dir von mir aus einen Timer für 60 Sekunden. Schließ die Augen, atme in den Bauch und zähle Deine Atemzüge. Mehr nicht! Aber auch nicht weniger. Verzählst Du Dich, fang von vorne an.

Vielen Dank an meinen Tai Chi Meister (Jule) der mir vor vielen Jahren, diese einfach und effektive Übung beigebracht hat.

Ich freue mich über euer Feedback.

ROBIN