Yoga ist Hip! Yoga hat seine Zielgruppe gefunden und ich freue mich über jede „Sportart“, die es schafft, so viele Leute zum Sport zu treiben. Grundsätzlich ist es mir erstmal egal was die Leute an Sport und Bewegung machen, Hauptsache sie machen etwas.

Es gibt so viele gute Yoga-Lehrer und auch SportCodex bietet Yoga im Rahmen von „Sport im Park“ an. Doch wie in allen „Extrem-Sportarten“, benötigt vor allem Yoga (ich vergleiche das so ein bisschen mit Crossfit) diese extrem guten Lehrer/Trainer, damit den Teilnehmern nichts passiert.Yoga in 10.000 Meter Höhe

Was ich an Yoga gar nicht gut finde, lest ihr gleich hier.

SportCodex baut viele Elemente aus dem Yoga in sein TrainingsSystem ein. Wie alle anderen guten TrainingsSysteme es auch tun. Man kommt um manche „Dehn- und Stützpositionen“ gar nicht herum, die es schon Jahrhunderte lang im Yoga gibt.

Das größte Problem jedoch ist oft, der „falsche Ehrgeiz“ der Teilnehmer, die eine Yogastunde besuchen. Auch für uns im SportCodex TrainingsCenter ist es einer der schwierigsten aber auch wichtigsten Aufgaben, übermotivierte Sportler im Training zu bremsen.

Diese übermotivierten, oder mit falschem Ehrgeiz ausgeprägten Teilnehmer (ich zähle mich da auch dazu) nehmen Positionen ein (im Yoga nennt man diese Asanas), die sie erstmal lieber nicht einnehmen sollten.

Beispiel:
Die Halswirbelsäule ist IMMER mit ABSOLUTER VORSICHT zu betrachten, sie ist mit der sensibelste Teil der Wirbelsäule. Wenn ich diese nicht super vorbereite (in allen Varianten) und dann in einen „Pflug“ oder in eine „Kerze“ (Position / Asana im Yoga) gehe oder intensiv Kopfstände übe (ja, ich weiß wer sich angesprochen fühlt :-)) muss ich mit Problemen in diesem Bereich rechnen!

Es ist kaum zu glauben, wie vorsichtig wir mit unseren Sportlern umgehen, mit bestem Wissen und Gewissen alle Bewegungen und Intensitäten vermeiden, die dem Sportler schaden könnten und dann gehen sie am gleichen Tag noch Tennis/Fußball spielen oder in eine Yogastunde. Bumm!

Kurz, es ist eigentlich gar nicht das Yoga an sich, dass ich dabei schlecht finde, es ist eher der Teilnehmer, der es nicht lassen kann Positionen einzunehmen, die er nicht einnehmen sollte.

Klar, jetzt könnte ich sofort den Yogalehrer dafür verantwortlich machen. Tu ich auch zu einem gewissen Grad. Doch ich weiß selbst wie schwer es ist, vor allem in großen Klassen, so individuell auf den einzelnen einzugehen.

Whatever you do. Keep moving, have fun and stay fit.

Ohm Shanti my friends 🙂

ROBIN

P.S. ich habe mir sogar fest vorgenommen, einen Acroyoga-Workshop zu besuchen. Da freu ich mich schon richtig drauf.

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