von Robin | 15.12.2019 | Erholung
An alle 6 Stunden pro Nacht Schläfer da draußen. Ihr habt letztes Jahr wirklich etwas Unglaubliches im Vergleich zu mir geschafft.
Kein Scherz. Ihr wart letztes Jahr einen Monat mehr wach als ich. Einen ganzen Monat! Und ich spreche von einem 24 Stunden Tag ohne Schlaf! Wow!
Wie komme ich darauf?
Ein ganz einfaches Rechenbeispiel.
- Ich schlafe mind. 8 Stunden pro Nacht.
- Bei 30 Nächten im Monat sind das 240 Stunden Schlaf pro Monat.
- 30 Nächte multipliziert mit 12 Monaten entsprechen 2.880 Stunden Schlaf pro Jahr.
Rechne ich das nochmal mit 6 Stunden Schlaf pro Nacht, komme ich auf 2.160 Stunden Schlaf pro Jahr.
2.880 – 2.160 = 720 Stunden Schlaf (Differenz)
720 Stunden : 24 Stunden = 30 Tage (á 24 Stunden)
(wenn man von einem 16 Stunden Tag ausgeht, wären das sogar 45 Tage!)
Jetzt frage ich mich, was habe ich verpasst?
Hm, Facebookposts? Fernsehserien? Onlinezeit? Fußballübertragungen?
Ja, definitiv. Alles ganz wichtige Dinge in meinem Leben, für die ich gerne diese 45 Tage Schlafzeit opfere 😉!
Ist es einfach auf seinen Schlaf zu achten? Nein!
Hättest Du nächstes Jahr gerne auch 45 Tage Schlafzeit mehr?
Ihr wisst schon… abschalten!
Oder noch ein Denkanstoß.
Was glaubst Du, wie Du Dich verändern würdest, wenn Du jede Woche 4 Stunden Zeit für Fitnesstraining investieren würdest?
Da würde superviel gehen! Jede Woche 4 Stunden Training ist wirklich klasse. Du würdest nach dem Jahr wahrscheinlich komplett anders aussehen und Dich auch anders fühlen.
Aber Moment, das sind ja aufs Jahr hochgerechnet nur 208 Stunden!
Also wenn bei 208 Stunden Training pro Jahr soviel positives mit Dir passieren würde,
was passiert dann wohl erst bei 720 Stunden mehr Schlaf?!
von Robin | 12.12.2019 | Ernährung
Ernährung???!!! Oh je!
Du kaufst Dir 15 Bücher über Ernährung und wirst 15 verschiedene Meinungen lesen!
Du suchst im Internet nach Lösungen und findest so unglaublich viel darüber, dass Du Dir superschwer tust auf einen grünen Zweig zu kommen.
Und hier lese ich ja schon wieder etwas zu dem Thema! Ich hoffe sehr, ich bin danach schlauer!
Was soll ich denn nur machen?
Wir Menschen manchen es uns aber auch gerne kompliziert. Haben ja sonst keine Probleme. Da kann man sich das mit der Ernährung auch mal kompliziert machen. Dann haben wir wenigstens auch Ausreden, wenn es nicht funktioniert!
Ernährung ist zum einen superschwer – weil wir uns selbst im Weg stehen – und zum anderen supereinfach – weil wir in einer Gesellschaft leben, die Lebensmittel im Überfluss hat.
Wenn ihr das hier lesen könnt, lebt ihr mit ziemlicher Sicherheit in einem Land, wo ihr nur an den Kühlschrank gehen müsst und vor einem Lebensmittelparadies steht. Stell Dir mal vor, wie so ein Kühlschrank vor 100 Jahren ausgesehen haben muss. Ups… was hat man denn damals überhaupt gegessen??
By the way:
Gab es vor 100 Jahren überhaupt schon einen Kühlschrank?
Ja, so ungefähr schon. In den 1930 Jahren hat der Kühlschrank den Weg in die Privathaushalte gefunden.
Warum ist Ernährung so unglaublich wichtig?
Ein Grund dafür ist dieser:
Wenn Du dreimal die Woche trainieren gehen würdest, bin ich mir ziemlich sicher, in spätestens einem halben Jahr würde man deutliche Veränderungen an Dir sehen und Du würdest sie auch fühlen.
Und das von dreimal Training pro Woche.
Wie oft am Tag schiebst Du Lebensmittel in Deinen Mund?
Ziemlich oft, gell!
Jetzt stell Dir mal vor, Du würdest nur eine Kleinigkeit an Deinen
„Lebensmittel-in-den-Mund-schieb“-Angewohnheiten
ändern! Also mehrmals am Tag! (Anstatt nur dreimal pro Woche.)
Mein Lieblingsbeispiel ist immer noch der so wohl bekannte 0,5 Liter Eistee im Tetra Pak, den wir alle schon mal getrunken haben.
Es gibt Leute, oft sogar erwachsene Menschen, die trinken den wirklich täglich!
Kurz:
Das Teil alleine beinhaltet schon ca. 20+ Zuckerwürfel. Hochgerechnet auf eine 5 Tage-Woche, sind das 100 und mehr Zuckerwürfel nur über den Eistee. (NUR ÜBER DEN EISTEE!)
Ist das angekommen?
Du hast jeden Tag mehrmals die Chance darauf zu achten, was Du in Deinen Mund schiebst, bzw. eben NICHT! Veränderst Du nur eine Kleinigkeit zu Deinen Gunsten, wirst Du am Ende der Woche schon extrem viel erreicht haben. Und das ganz ohne eine einzige Liegestütze gemacht zu haben! Hammer!
Noch was
Stell Dir mal vor, Du hättest die Möglichkeit gehabt, die letzten 5000 Jahre auf die Ernährung der Menschen herunter geschaut zu haben.
Wann ungefähr hätte es Meilensteine in der Veränderung der Ernährung gegeben?
Was waren diese?
Machen wir es uns aber nicht zu kompliziert.
Was meinst Du?
Wie viele Fertigprodukte gab es vor 100 Jahren?
Wie viele chemisch hergestellte Zutaten, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Ersatzstoffe, … in unseren Lebensmitteln und Getränken gab es vor 100 Jahren?
Wie oft haben wir vor 100 Jahren die Lebensmittel selbst gekocht und wie oft auswärts gegessen?
Wie sehr war vor 100 Jahren der Boden, auf dem wir unsere Lebensmittel wachsen lassen und kultivieren, verunreinigt?
So, diese drastischen Veränderungen haben aber NUR in den
letzten 100 Jahren stattgefunden!
Wie haben es die Menschen mit der Ernährung nur die 4900 Jahre davor geschafft?
Was hängen bleiben soll ist das, dass sich bzgl. unserer Ernährung in den letzten 100 Jahren so ziemlich alles geändert hat! Zu unseren gesundheitlichen Vorteilen???
Ich will Dir nicht sagen was Du mit Deiner Ernährung tun sollst. Ich will Dich nur zum Denken anregen. Andere Perspektiven geben, neue Ideen, andere Herangehensweisen, Denkwerkzeuge, um es Dir leichter zu machen etwas zu ändern (falls Du der Meinung bist etwas ändern zu wollen).
Mahlzeit!