Handyholiker

Handyholiker

In einem der letzten Blogbeiträge ging es über „Eigentümer oder Besitzer“, um klarzustellen, wem hier was gehört.

Hier könnt ihr ihn nachlesen.

Eigentümer oder Besitzer

 

Heute gehen wir mal einen Schritt weiter

 

Meine erste Frage an Dich:

Wie lange schaffst Du es NICHT auf Dein Handy zu schauen?

Wenn Du gerade den letzten Satz gelesen hast und Dir gehen jetzt schon Gedanken durch den Kopf, wie Du die Verwendung Deines Handys rechtfertigst, dann schlage ich Dir diesen Blogbeitrag vor:

Lösung ganz einfach

 

Also, wie lange schaffst Du es NICHT auf Dein Handy zu schauen?

Zwei Minuten, 5 Minuten, 10 Minuten, kommt drauf an…?? Hm…!

Ist es nicht sogar sehr oft so, dass Dein Handy nicht mal geklingelt hat und Du schaust trotzdem drauf?

 

Meine zweite Frage an Dich:

Was bedeutet für Dich Alkoholismus?

Versuche mal in ein, zwei Sätzen für Dich zu beschreiben, was ein Alkoholiker ist. Ja, jetzt. Lese bitte nicht weiter. Nimm Dir 20 Sekunden Zeit für Deine Definition.

Vielleicht kam so etwas Ähnliches dabei heraus:

  • „Ein Alkoholiker ist jemand, der täglich Alkohol trinken muss, da er ohne ihn nicht leben kann.“
  • „Der Tag eines Alkoholikers wird zum großen Teil vom Alkoholtrinken bestimmt, da sie süchtig danach sind.“
  • „Alkoholiker trinken jeden Tag, würden es aber in den meisten Fällen verneinen.“

 

Im Endeffekt ist es so, dass Alkohol das Leben eines Alkoholikers bestimmt, weil er es nicht schafft, seine Finger davon zu lassen.

 

So, wie war das nochmal mit Deinem Handy?

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/free-photos-242387/

 

Mentales Lauftraining

Mentales Lauftraining

Die Vögel zwitschern vor dem Fenster, die allerersten Sonnenstrahlen scheinen so langsam in Dein Zimmer, Du bist gerade von ganz alleine aufgewacht und fühlst Dich ausgeschlafen. Du rekelst und streckst Dich, ja Du hast sogar ein Lächeln auf Deinem Gesicht und willst jetzt aufstehen und in den Tag starten.

Wollen wir nicht jeden Tag so aufstehen?

 

Aber nein, im Normalfall wachst Du von einem Wecker auf, der Dich gerade erbarmungslos innerhalb von einer Sekunde aus der Tiefschlafphase in den Wachzustand katapultiert. Na ja, was man so als Wachszustand in dem Moment bezeichnen kann.
Du bist gestern Abend spät ins Bett gekommen. Erst so gegen 23/24 Uhr. Und jetzt sollst Du schon wieder aufstehen. Wie soll das gehen? Dein Bett hat eine höhere Anziehungskraft als die Erde.
Du bist noch nicht mal richtig wach und benötigst schon einen enormen Energieaufwand, um Dich mental aus dem Bett zu motivieren. Der Tag hat noch nicht mal begonnen und Du kämpfst schon gegen ihn.

Ist das der eigentliche Normalzustand?

 

Wir sind uns sicherlich einig, dass wir wesentlich mehr vom Tag haben, wenn wir erholt und ausgeschlafen sind.

 

Schlaf und Erholung

Also muss Erholung etwas mit Schlaf zu tun haben.

Was passiert im Schlaf?
(Im Schlaf passiert so ziemlich viel, machen wir es uns aber etwas einfacher.
Mehr Infos zum Thema Schlaf in der Blogrubrik „Erholung“)

Im Schlaf sind wir auf alle Fälle in einem ruhigen und entspannten Zustand.

Also muss Ruhe und Entspannung etwas mit Erholung zu tun haben.

Das macht Sinn!

 

Klar, wenn ich den ganzen Tag nur Energie gebe, brauche ich auch den nächtlichen Schlaf, um wieder Energie aufzutanken.

Absolut korrekt.

 

Auf was willst Du raus Robin?

Wäre es nicht auch total sinnvoll, während meinen täglichen Aufgaben wie Familie, Arbeit, Hobbies, Freunde, etc. nicht so viel Energie zu verschwenden?

 

Wie soll denn das gehen?
Meine Tage sind lang, sehr intensiv, voller Herausforderungen, superstressig und scheinen immer noch zu kurz zu sein, um alles erledigen zu können. Da bin ich abends einfach nur platt!

 

Perspektivenwechsel „Lauftraining“

Du fängst das Joggen an.
Das erste Mal willst Du vorsichtig sein und wechselst immer wieder von einem schnelleren Geh-Tempo in ein lockeres Lauf-Tempo. Das machst du für drei Kilometer.
Danach bist Du einfach nur platt. Diese drei Kilometer haben Dich völlig fertig gemacht.

Aber Du wiederholst das und trainierst weiter.

Nach einem Jahr regelmäßiger Laufeinheiten, stolperst Du beim Aufräumen ausversehen über den Aufschrieb von Deinem ersten Lauf.
„Ich bin für drei Kilometer im Wechsel immer mal zügig gegangen, mal locker gelaufen. Danach war ich völlig fertig.“

Du musst lachen.
Wie konnten Dich diese drei Kilometer damals so fertig machen? Heute läufst Du zwei- bis dreimal die Woche ungefähr acht Kilometer und fühlst Dich danach richtig gut.

Heute wären diese drei Kilometer vom ersten Mal absolut keine Herausforderung mehr. Du wärst danach überhaupt nicht platt. Das wäre heute so etwas wie ein Spaziergang.

Es hat sich total gelohnt so regelmäßig zu trainieren, bzw. Laufen zu gehen.

 

Kennst Du solche Geschichten? Vielleicht ist Dir das auch schon mal so passiert oder Du kennst Leute, die solche Geschichten erzählen. Ganz sicher eines von beiden.

 

Was sagt uns dieser Perspektivenwechsel?

Ich kann es schaffen, eine Belastung, die mich anfangs völlig fertig macht,
durch regelmäßiges Training so wahrzunehmen,
dass es sich schließlich wie ein „Spaziergang“ anfühlt.

 

Bin ich Jogger oder was!

Ja, ja! Ich weiß, Dein stressiger Alltag hat nix mit Joggen zu tun. Richtig?
Körperliche Anstrengung ist so ziemlich das Wenigste über was Du Dich tagsüber beklagen kannst. Dein Tag fordert Dich eher kognitiv und emotional heraus. Richtig?
Er ist einfach stressig und lang und hat mit joggen gar nichts zu tun. Basta!

 

So! What´s the point Robin?

Dein Tag ist nicht stressig!
Dein Tag ist nur so, wie Du ihn wahrnimmst!

Und Deine Wahrnehmung kannst Du trainieren.

 

Genauso wie der Jogger es schafft, sich auch nach immer größer werdenden Belastungen nicht mehr so fertig zu fühlen, kannst Du auch Deine jetzige, so stressige mentale Belastung, nach gewisser Trainingszeit wie ein Spaziergang aussehen lassen.

Jeder kann es schaffen, seine täglichen mentalen Herausforderungen so anzugehen, dass deren Bewältigung weniger Energie benötigen.

 

+++ CUT +++

Das ist der Zeitpunkt in solchen Artikeln wie diesen hier, dass Du einen „schlauen Spruch“ vor die Füße geworfen bekommst und immer noch keine Ahnung hast, wie das funktionieren soll.
Ein Spruch, wie zum Beispiel: „Jeder kann es schaffen, seine täglichen mentalen Herausforderungen so anzugehen, dass deren Bewältigung weniger Energie benötigen.“

So will ich Dich hier nicht zurücklassen, doch habe ich auch keine „All in one – Methode“ die Du anwenden kannst.
Ein sehr guter Anfang ist, die Blogbeiträge auf www.ROBSTR.de zu lesen. Diese werden Dir definitiv Impulse geben.
Du musst es schaffen, Deine Einstellung so hinzubiegen, dass Du neuen Impulsen eine Chance gibst. Nicht immer gleich dagegenhältst. Aber auch dazu findest Du einen Blogbeitrag auf meiner Seite. Wer gerne mehr wissen will, darf mich jederzeit für Literaturtipps und weiteren Impulsen kontaktieren.

+++ CUT +++

 

Um zum Anfang zurückzukommen

Schlaf ist also Erholung und Schlaf ist Ruhe und Entspannung.

Wenn Du es schaffst, Deine täglichen Herausforderungen mit mehr Ruhe und Entspannung anzugehen (was mit viel Training zu tun hat), wirst Du grundsätzlich wesentlich energievoller in allem sein was Du tust.

Hey, wenn Du Dich das nächste Mal in einer stressigen Situation wahrnimmst, dann denke doch einfach an „Spaziergang“.

Vielleicht hilft´s.

Viel Spaß beim Training.

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/composita-4384506/

Ich brauche Deinen Rat

Ich brauche Deinen Rat

Ich würde jeden von euch gerne um einen Rat bitten.

Die Situation im Moment (März 2020) ist sehr einzigartig. So etwas hatten wir noch nie. Sogar eine Ausgangssperre ist nicht ausgeschlossen.

Meine Situation ist folgende:
Gemeinsam mit meinen zwei Kollegen besitze ich die Firma SportCodex.de. Ein TrainingsCenter das von den Mitgliedsbeiträgen seiner Mitglieder lebt, Betriebssportangeboten und Personal Trainings. Alle drei Bereiche sind aufgrund der aktuellen Situation von den Behörden eingestellt worden.

 

Ich bitte euch mir folgenden Rat zu geben:

Wie soll ich als Unternehmer über die Zukunft meiner Firma denken?

Robin a)

Oh je! Wie sollen wir das nur schaffen. Wir können es in zweistelliger Tagesanzahl abzählen, wie lange wir liquide bleiben um durchzuhalten. Wie soll ich dann die Miete zahlen, meine Mitarbeiter und von welchem Geld soll ich leben?
Wie soll ich dann, wenn der Liquiditätspuffer verbraucht ist, die Verbindlichkeiten zahlen, die sich dann sehr schnell anhäufen werden? Mindestens 10 Jahre harte Arbeit werden hier gerade in kurzer Zeit zerstört.
Und um meinen ganzen Frust und meine Sorgen zu teilen, schreibe ich sie jetzt noch in all meine sozialen Kanäle, damit auch jeder weiß, wie schlecht es mir geht. Bitte habt Mitleid.

 

Robin b)

Oh Yeah! Endlich mal was los hier. Wurde Zeit, dass wir mal wieder durchgeschüttelt werden, um auf neue Ideen zu kommen. Nur in solchen Situationen kann man beweisen, aus welchem Holz man geschnitzt ist. Also, was kann ich tun um zu überleben, welche Stellschrauben muss ich jetzt drehen? Welche Dinge kann ich jetzt erledigen, die ich nach der Krise dringen brauche und dann keine Zeit mehr dafür haben könnte. Denn jetzt habe ich Zeit. Zeit um zu Lernen, Lesen, Organisieren, Schreiben, Planen, Kommunizieren, Erholen, Sporttreiben, …

 

So, bitte sage es mir. Wie soll ich denken?

Wie Robin a) oder wie Robin b)

 

Da fällt mir eines meiner ersten Denkwerkzeuge ein.

Problem? Subtract Subject!

 

Ich bin mal so frei und behaupte, dass die meisten von euch mir Robin b) raten würden.

Richtig?

 

Jetzt habe ich aber noch ein, zwei Fragen

Wie denkst Du? Welche Bilder bastelst Du Dir im Kopf zusammen? Welche Meinungen bildest Du Dir?

 

Du selbst kannst entweder ein gutartiger oder bösartiger Virus sein

Keiner von uns weiß was passieren wird. Alles was Du in Deinem Kopf denkst, sind Gedanken aus Meinungen und Aussagen anderer Personen, die genauso wenig wissen wie Du, was passieren wird.

Du nimmst natürlich selbst die Meinungen besser in Deinen eigenen Kopf auf, die Deiner Denkweise entsprechen. Wenn Du dann auch noch den größten Teil des Tages mit diesen Meinungen konfrontiert wirst (aus welchen Quellen und durch welche Algorithmen auch immer), welche Meinung wird Deine sein am Ende des Tages?

Wenn Du diese Meinung dann noch auf verschiedenen Kanälen veröffentlichst, ist die Chance groß, dass Du wie ein Virus, andere Leute damit ansteckst, die wiederum andere Leute damit anstecken, die wiederum andere Leute damit anstecken, …

 

Die Klopapiertheorie

Wenn Du meinst, dass hier oben beschriebene ist weit hergeholt. Überlege Dir mal, was gerade aktuell und sogar weltweit passiert.

Die Leute kaufen alle Klopapier in großen Mengen!

 

Die Klopapiertheorie

Warum kaufen alle auf einmal Klopapier?
Weil alle auf einmal Klopapier kaufen!

– Robin Müller-Schober –

 

Lese diese Theorie ruhig zwei oder dreimal durch und denke kurz darüber nach.

So lustig sie zuerst klingt, sie ist verdammt traurig und ein Zeichen, wie wir Menschen reagieren, wenn nur mal eine gewisse Masse an anderer Menschen etwas anfängt zu tun.

Was passiert: Wir machen mit!

Wenn Dir etwas Angst machen sollte, dann das.

 

Nochmal zurück. Würdest Du andere Leute lieber mit einem Robin-a)-Virus oder mit einem Robin-b)-Virus anstecken?

Egal zu welcher Denkweise du tendierst. Ich bin100% überzeugt, dass alle von euch da draußen lieber mit einem gutartigen Virus in die Zukunft gehen würden.

 

Und schon wieder beende ich diesen Artikel mit einem meiner Liebglingszitate:

 

„There is a choice you have to make in everything you do,
so keep in mind that in the end, the choice you make,
makes you!“

 

P.S. vielen Dank an meinen Freund Martin, der (noch) nicht weiß, dass er mich durch eine WhatsApp mit nur fünf Worten zu diesem Artikel inspiriert hat.
„Die kapieren es einfach nicht.“

 

Artikelbilder von:
https://pixabay.com/de/users/sophieja23-698836/
https://pixabay.com/de/users/alexandra_koch-621802/

Wie ein Feuerwehrmann

Wie ein Feuerwehrmann

Ein Feuerwehrmann kommt regelmäßig in Situationen, wie Brände, Verkehrsunfälle, Personen in Notlage und viele mehr.

Das sind oft sehr kritische Situationen!

 

Stellen wir uns doch mal so eine Situation vor

Du bist die Person in Notlage. Sagen wir mal, Du hattest gerade einen Autounfall und bist in Deinem Auto eingeklemmt und hast starke Blutungen. Du musst definitiv aus dem Auto herausgeschnitten werden, damit Du weiter verarztet werden kannst.

Das ist eine Situation, mit der ein Feuerwehrmann früher oder später konfrontiert wird.

 

Du bist jetzt also die Person in Notlage

Wenn Du Dir aus den nächsten zwei Beispielen einen Feuerwehrmann aussuchen könntest, der Dir in dieser Situation zur Hilfe kommen soll, für welchen würdest Du Dich entscheiden?

Feuerwehrmann…

a) Cool, kontrolliert, ruhig und bei der Sache
b) Laut, hektisch, aufgeregt und überfordert

Ich behaupte die meisten von euch entscheiden sich für Feuerwehrmann a)

 

Glaubst Du nicht, dass Feuerwehrleute auch ganz normale Menschen sind?

Wenn Dir in so einer Situation – wie oben beschrieben -, ein Feuerwehrmann a) zur Hilfe kommt, kannst Du Dir sicher sein, er musste sich das „Cool, kontrolliert, ruhig und bei der Sache“ antrainieren.

Natürlich lösen solche Situationen auch bei Feuerwehrleuten Emotionen und Reaktionen aus, die eher weniger mit „cool und kontrolliert“ zu tun haben könnten.

Doch die Situation ist das eine, die eigene Reaktion darauf ist etwas anderes.

Was Du in Dir fühlst und wie Du reagierst, sollte nicht von der Situation bestimmt werden.

Exkurs:
Wenn Du jemand anderen die Hand gibst, fühlst Du nicht die Hand des anderen.
Du fühlst Deine Hand, wie sie sich in der Hand des anderen anfühlt.

 

Kommt mir also Feuerwehrmann a) zur Hilfe, muss er sich dessen bewusst sein. Sonst würde er nicht so reagieren.

 

Sei wie ein Feuerwehrmann

Wenn Du also selbst im Alltag ein bisschen mehr Feuerwehrmann a) sein willst, dann muss Dir klar sein, dass zum Beispiel eine „Panikmache“ durch andere um Dich herum und auch durch die Medien nur die Situation ist.

Ob Du dann wie Feuerwehrmann a) oder Feuerwehrmann b) darauf reagieren willst, bleibt Dir überlassen.

Ach ja, falls Du das Gefühl hast in so einer Situation im Moment zu sein. Gut! Nur hier kannst Du besser werden. Nur hier kannst Du wirklich sehen, wie Du reagieren kannst, wenn die Zeiten eben nicht Friede, Freude Eierkuchen sind.

Das ist mein Ernst. Wir alle wissen, dass wir nur außerhalb unserer Komfortzone besser werden können, neues erfahren und lernen können. Leider verlassen wir selbst und aus eigener Kraft sehr ungern unsere Komfortzone.

Aktuell (März 2020) werden viele Menschen aufgrund der weltweiten und landesweiten Situation, unabsichtlich von außen aus ihrer eigenen Komfortzone herausgeschmissen. Enjoy. This is the place to grow!

 

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Du hast die Wahl

 

Beitragsbild von: https://pixabay.com/de/users/skeeze-272447/

Eigentümer oder Besitzer

Eigentümer oder Besitzer

Sobald sich jemand über seinen Status definiert – ja auch den „Wie-viele-Likes-auf-Instagram-habe-ich – Status“ ist er definitiv nur ein Besitzer. Nicht der Eigentümer.

Die geilsten Klamotten, den besten Haarschnitt, im schicksten Restaurant essen, eine überteuerte Wohnung oder Haus, das neueste Handy, die lauteste Anlage im Auto, die besten und meisten Bilder auf Instagram und Co., reiche und berühmte Freunde, das bessere Urlaubsziel, you name it…

Wer schon mal solche Leute getroffen hat, kann sich ziemlich sicher sein, sie definieren sich selbst über ihren Status, den sie damit darstellen wollen.
Sie meinen, ihnen gehört das alles. Sie meinen sie sind Eigentümer von ihren tollen Autos, Handys und Klamotten.

 

Definition
Der Eigentümer ist der, der das Recht an einer Sache hat. Zum Beispiel die Person, die im Fahrzeugbrief steht.
Der Besitzer ist der, der gerade Zugriff auf die Sache hat (kann auch ein Dieb sein). Zum Beispiel die Person, die das Auto gerade fährt.
Klaut ein Dieb Dein Auto, bist Du zwar der Eigentümer Deines Autos, er ist aber im Moment der Besitzer.

 

 

Was wäre wenn?

Wenn jemand seinen Status über solche Symbole definiert, was wäre er ohne diese Statussymbole?
Stell Dir mal vor, genauso einer Person werden von heute auf morgen mit einem Zauberspruch diese ganzen Statussymbole weggezaubert.

Was für einen Wert würde diese Person dann noch in sich sehen?

 

Und jetzt stell Dir mal die Perspektive aus der Sicht der Statussymbole vor. Zum Beispiel aus der Sicht des tollen Autos.
Wie wäre es für das Auto, wenn von heute auf morgen sein Eigentümer weggezaubert wird.

Das wäre doch dem Auto egal. Es hätte immer noch den gleichen Wert.

 

Wer ist hier also von wem abhängig?
Wer gehört hier wem?
Wer ist hier der eigentliche Eigentümer und wer nur Besitzer?

 

Wenn Dir also irgendwann mal jemand dumm kommen sollte aufgrund seiner so tollen Statussymbole, dann kannst Du Dir einfach nur vorstellen, wie nicht er diese Besitzt, sondern er von genau jenen besessen wird.

 

People let things define them.
We think we own our possesions,
but it is them
who have come
to own us.

From the Book: The Oasis within

 

 

Beitragsbild von:https://pixabay.com/de/users/JosepMonter

 

 

Feuer mit Feuer bekämpfen

Feuer mit Feuer bekämpfen

Vielleicht müssen Situationen, Zustände, Gefühle erstmal so schwer und groß werden, dass man sie einfach nicht mehr halten kann.
Man sagt ja auch „man trägt Trauer in sich“ oder der oder die „trägt viel Ballast mit sich“.

 

OK, aber wenn ich etwas trage, dann sollte ich es auch doch loslassen können, oder?!

Irgendwie geht das aber nicht so leicht.

 

Du trägst zum Beispiel ein Gefühl der Unsicherheit in Dir oder hast eine Beziehung aufgelöst oder bist irgendwie psychisch angeschlagen, hast Angst vor irgendetwas oder kommst mit Deiner momentanen Situation schwer zurecht.

 

Schwere Last

Auf alle Fälle trägst Du in irgendeiner Weise eine schwere Last in Dir, die aber dann doch noch nicht so schwer ist, dass Du sie einfach nicht mehr tragen kannst und Du keine andere Wahl hast außer Loslassen.

Oder Du stellst Dir es wie ein Magnetismus vor.
Du bist die eine Seite des Magnetes und ziemlich stark. Du kannst viel Last aufnehmen und genau diese hängt jetzt an Dir und fällt einfach nicht ab. Die Last müsste noch wesentlich schwerer werden, dass sie abfallen kann.

Anmerkung:
Wer zieht hier eigentlich wen an? Die Last Dich oder Du die Last?

Wenn jetzt ständig irgendwelche Leute kommen, die Dir versuchen die Last etwas leichter zu machen, Dir zu helfen die Last ein paar Meter mitzutragen und dann aber wieder gehen… hm?
Das ist genau das gleich als ob ich einem Hungrigen zu essen gebe obwohl ich ihm zeigen sollte, wie er das Land bestellen kann.

 

Schuß vor den Bug

Wenn man Veränderung in sich selbst hervorrufen will, muss es auch erst den „Klick“ in einem selbst machen.

Mache Leute brauchen den „Schuss vor den Bug“.

Zum Beispiel „Herzsportgruppen“. Die Teilnehmer dieser Gruppen haben alle schon mal „das Licht am Ende des Tunnels“ gesehen. Dann hat es „Klick“ gemacht und sie haben kapiert, dass sie so langsam mal etwas für ihre Gesundheit tun könnten.

Oder Personen die kurz vor dem Burnout stehen. Sie müssen erst zu dem Punkt kommen, wo sie morgens nicht mehr aus dem Bett aufstehen können.

 

Packen wir also noch was drauf

Wie kann ich also die Last in mir so schwer machen, damit mir gar nichts anderes übrig bleibt als loszulassen? Ohne mir dabei natürlich selbst weiter zu schaden?

Die Last die wir tragen, sind Gedankenkonstrukte aus der Vergangenheit (Aus der Kindheit, Jugend, oder auch erst vom gestrigen Tag). Wir haben sie uns in unserem Kopf so zurechtgelegt, dass sie uns schaden.

Nehmen wir also den Kampf mit den gleichen Mitteln auf: „Fight fire with fire“.

 

Fight fire with fire

Wir haben die Möglichkeit uns vorzustellen, was diese Last mit uns in der Zukunft machen wird, wenn wir sie nicht ablegen.
Wie wird in meiner Zukunft meine Leistung sein, meine Gesundheit, meine Gefühlswelt, mein Freundeskreis, meine Familie, mein Egeintum, mein Job, meine usw…, wenn die Last so hängen bleibt.

Stelle Dir sämtliche Situationen vor, die Dir gefallen und Spaß machen, jedoch mit dieser schweren Last an Dir hängend.

 

Will ich dieser Mensch in Zukunft sein? Bin ich das?

 

Wir können also vorausdenken, uns unsere Zukunft vorstellen, die auf uns zukommen wird. Extrem abkürzen. Ich brauche nicht zu warten. Ich brauche nicht den „Schuss vor den Bug“.

Vielleicht kann das ein Mittel – Denkwerkzeug – für Dich sein, um den „Klick“ klicken zu lassen.