Geburt, Leben und Tod – ist wie ein Kinobesuch

 

Der Kinobesuch:

Du löst die Deine Eintrittskarte und betrittst das Kinotheater.
Du schaust den Film an und im besten Falle, genießt Du den Film auch.
Der Film ist zu Ende und Du verlässt das Kinotheater.

 

Das Leben:

Der Eintritt in das Kinotheater entspricht Deiner Geburt
Der Film entspricht Deinem Leben
Das Verlassen des Kinotheaters entspricht Deinem Tod.

 

Angst vor dem Tod

Doch wer oder was hat das Kinotheater überhaupt betreten? Wer hat das Ticket für den Film gelöst? Den das alles ist ja vor Deinem Leben passiert.

Der Film ist wieder klar. Das bist Du. Das ist Dein Leben. Alles was Du verkörperst und für was Du stehst. Was Du erreicht hast und welchen Status Du hast. Alles was Du angesammelt hast. Gegenstände, Gedanken, Konzepte, Glaube, Familie, einfach alles.
Das alles geht verloren, wenn man das Kinotheater verlässt. Man kann es nicht mitnehmen. Du hast Angst das Kino zu verlassen und zu sterben.

 

Doch vor einem Kinobesuch haben wir ja auch keine Angst, warum sollten wir es dann vor dem Tod haben?

 

Den „Der/Die/Das“, was das Kino auch immer betreten hat, wird das Kino auch wieder verlassen.

 

Was bist Du?

Der/Die/Das, bist Du!

 

Was bist Du nicht?

Du bist nicht Dein Haus, nicht Dein Auto, nicht Deine Familie, nicht Deine Taten, nicht Dein Status, nicht Dein Kontostand, einfach nichts, was Du in dieser Zeit auf diesem Planeten in der Gestalt eines Menschen erreicht hast.

Das ist ein schwieriger Gedanke, gell?!

Wenn man sich zu sehr mit diesen, in seinem Leben angehäuften Dingen identifiziert, hat man Angst vor dem Tod. Doch es sind nur diese Dinge, die mit dem Verlassen des Kinotheaters sterben. Das wars dann auch schon.

 

Du denkst bestimmt

Aber natürlich macht mich doch meine Familie aus, natürlich bestimmt mein Kontostand meine Lebensqualität, natürlich bin ich für meine Taten verantwortlich, etc…

Du kannst Dir das alles aber auch als Software vorstellen. Das Betriebssystem betritt das Kino. Der Film entspricht die Programmierung Deiner individuellen Software, die auf dem Betriebssystem läuft. Sie wird ständig während des gesamten Films weiterentwickelt. Es kommen Applikationen wie Familienmitglieder, Geld, Glaubenssysteme, Beruf, usw. hinzu und verlassen Dich wieder.

Alle Besitztümer hast Du nur aufgrund Deiner Reaktion auf Deine Umwelt erreicht. Der eine macht Dreck zu Geld, der andere Wasser zu Wein. Welche Taten sie dazu vollbringen müssen, liegt in ihrer Programmierung der Software. Nicht an ihrem Betriebssystem.

Komischerweise sprechen wir von Hunden ganz normal in dieser Art und Weise.
Ist ein Hund aggressiv, so heißt es, dass es nicht der Hund ist, der aggressiv ist. Es ist der Mensch, der den Hund so erzogen hat.

Wie und was der Mensch aus seinem Leben macht, hat damit zu tun, wie er auf seine Umwelt reagiert. Wer seine Software programmiert.

Ich schlage vor:

Werde zum Softwareprogrammierer!

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Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/lu_lettering-1973841/

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