Drink shit – become shit!

Drink shit – become shit!

Oktober 2015  |

Leute, dass musste ich unbedingt ausprobieren. Habe dieses Experiment selbst im Internet aufgeschnappt und fand es ein super abschreckendes Beispiel.

Ich träume von einer Welt, in der man ohne schlechtes Gewissen einen Softdrink trinken kann. Ohne sich gleich zu vergiften. Das muss doch gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht gehen sollte.

Klar, wem schmeckt eine schöne kalte Cola nicht?! Ich behaupte nicht, dass mir sowas nicht auch schmeckt. Aber evtl. würde mir ja auch Rattengift oder sonstiges giftiges Zeugs gut schmecken? Es trinkt nur keiner, weil man in echte Probleme kommt, wenn man es tut. Bitte bleiben lassen!

Ich habe schon etliche Artikel zu diesem Thema geschrieben, eine kleine Auswahl findet ihr unten.

Aber zurück zum Experiment.

Probiert das gerne mal zu Hause selbst aus. Nehmt euch eine Dose oder Flasche mit Cola, schüttet sie in einen Kochtopf und kocht es mal auf. Es wird ein bisschen dauern, aber das was dabei rauskommt ist absolut ABSCHRECKEND!

Seht hier das Video. Zwei Minuten Horrorshow!

 

Fertig geguckt?

Was meinst Du? Ich denke, dass kein Mensch sich diese klebrige Masse (aus einem fernen Universum) freiwillig aufs Brot schmieren würde. Das glaub ich einfach nicht.

Aber aus einer gekühlten Dose Cola, mit ein bisschen Kohlensäure (und im Bestfall einem Schluck Jacky) macht einem das überhaupt nichts aus!

Dieses Beispiel macht mich echt traurig. Ich bin fest davon überzeugt, dass genau solche „Lebensmittel“ (…dürfte man ja eigentlich gar nicht dazu sagen, eher „Krankmacher“) unsere Gesellschaft KRANK machen.

Überlegt euch doch mal wie verbreitet diese Krankmacher sind. Weltweit. Täglich. Überall!!!

Mein allerliebstes Argument zur Ernährung klingt ungefähr so:

 

„Wenn Du nur Scheißdreck in dich reinstopfst, wirst Du früher oder später auch nur aus Scheißdreck bestehen.“

 

Den Rest dürft ihr euch jetzt selbst denken. Wir leben in einem freien Land, wo Du jederzeit die Wahl hast.

Wähle weise mein kleiner Padawan.

Euer ROBIN

Runter von der Bremse!

Runter von der Bremse!

Du sitzt in Deinem am Hang geparkten Auto und willst losfahren. Während Du Dich anschnallst, das Auto startest und vielleicht auch das Radio anmachst, steht Dein Fuß auf dem Bremspedal, damit das Auto nicht wegrollen kann.
Dann geht die Fahrt los. Runter vom Bremspedal und rauf auf´s Gaspedal, denn beide Pedale gleichzeitig drücken macht ja überhaupt keinen Sinn wenn Du fahren willst.

Wer einen Führerschein hat und hin und wieder mal Auto fährt, kennt diese Situation.

Aber genau diese Situation lässt sich auf ganz viele andere Situationen übertragen. Die Welt da draußen hat Dir zu jedem Problemchen tausende von Lösungen, Bio-Hacks, Supplemente, Übungen, Bücher, Workshops, Tipps und Tricks… you name it.

Aber fast immer und bei fast jedem Problemchen, welches die Leute gerade beschäftigt, ist es so, dass sie die Lösung in den Dingen suchen, die sie noch nicht tun! (Read again)
Ja ich wiederhole nochmal: Sie suchen die Lösung in den Dingen, die sie noch nicht machen!

Sie fahren meistens schon Vollgas in ihrem Leben (beruflich und privat) und sehen die Problemlösung eben nur darin, noch mehr zu tun um mit dem Problem besser zurecht zu kommen.

Das ist das Gaspedal.
Also immer noch mehr auf´s Gas drücken und noch mehr machen und noch mehr…

Wenn ich aber mit dem Auto fahren will und ich schlau bin,
gehe ich erst von der Bremse runter, bevor ich Gas gebe.

 

Man muss sich mal vorstellen, ein Bein volle Kanne auf dem Bremspedal und das andere voll auf dem Gaspedal.
Wenn ich dann nicht vorankomme, frage ich am besten noch meinen Beifahrer, ob er mir helfen kann noch mehr auf´s Gaspedal zu treten, weil ich irgendwie nicht vorankomme. (Wer Auto fährt, kennt diese Situation totsicher nicht!)

Zwei kurze Beispiele:

1.     Du schläfst nicht gut?

Also gut, Du kaufst Dir ein Buch über Schlaf. Darin steht dann zum Beispiel:
(Tipp: www.ROBSTR.de/blog)

  •  Licht ändern
  • Raumtemperatur ändern
  • Bildschirmzeit ändern
  • Bewegungsprofil ändern
  • Atemübungen einbauen
  • Etc.
  • und alles ist sicherlich nicht falsch.

Aber die zwei Gläser Wein am Abend können es nicht sein die mich schlecht schlafen lassen! NEIN, die sind ein Muss! Außerdem kann ich viel besser einschlafen wenn ich Wein trinke. (Anmerkung der Redaktion: Früher nannten wir diese Art von einschlafen „abschmieren“.) = BREMSPEDAL

 

2.     Du hast zu viel Gewicht auf den Hüften?

Oh je, jetzt wird’s ganz bitter. Überall steht was anderes und Du springst von Diät zu Diät, mal so mal so. Und nix funktioniert so wirklich, vor allem nicht langfristig.

Aber die eine Cola am Tag oder das süße Stückchen am Nachmittag oder die Süßigkeitenschale im Büro (der ich nicht widerstehen kann), die ist es auf gar keinen Fall. Das eine Schokolädle – Schwäbisch für ein kleines Stück Schokolade – wird doch wohl erlaubt sein! Das ist doch Nahrung für´s Hirn! = BREMSPEDAL

 

Für mich ist das alles nix anderes wie ein Fuß – Pedal to the Metal – auf der Bremse
und der andere gleichzeitig auf dem Gaspedal.

Ich glaube ihr habt kapiert was ich sagen wollte. Eigentlich ganz einfach.

Wer Gas geben will:

Runter von der Bremse!

Euer

ROBIN

Blumengießen – Ein Experiment!

Blumengießen – Ein Experiment!

Ein Argument in meiner Mission gegen den Massenkonsum von „Rattengift für Menschen“ (Mit Rattengift können sich alle Limonaden wie Cola, Pepsi, EisTee und Co. angesprochen fühlen) ist folgendes:

Mit was würdet ihr eure Blumen gießen? Wasser oder Cola?

100% sagen Wasser!

Warum nicht mit Cola??

Gute Frage?!

Wenn Du mich fragst, kannst Du mit Cola die Toilette wieder frei bekommen, wenn sie mal verstopft ist. Mit Cola kannst Du verrostetes Material wieder „entrosten“, Cola kannst Du an die Leute verschenken, die Du nicht leiden kannst aber selbst trinken… auf gar keinen Fall!

Aber zurück zum Blumengießen. Jedenfalls sind wir uns alle immer ziemlich sicher, dass die Blume in kurzer Zeit absterben wird.

Aber stimmt das wirklich?

Probieren wir es aus!

 

Blumengießen – Ein Experiment

Ich werde in den nächsten Tagen zwei identische Blumentöpfe einmal mit Wasser und einmal mit Cola bewässern … ähh ne, gießen, das passt besser.

Damit wir „wissenschaftliche“ Bedingungen haben, werden beide Pflanzen immer die gleiche Menge Flüssigkeit erhalten. Die eine in Form von Wasser, die andere in Form von Cola.

Auch werden sie im Laufe des Experiments immer am gleichen Ort stehen bleiben.

Ich freue mich sehr auf die nächsten Tage und bin gespannt, was herauskommen wird.

Euer ROBIN

UPDATE 2023:

Entschuldigt bitte, dass man die Bilder nicht mehr erkennen kann. Sie müssen in den tiefen des Internets verloren gegangen sein.
Hier findet ihr jedoch die komplette YouTube Playlist zu diesem Experiment.


Tag 14 (27.04.2019)

ENDE DES EXPERIMENTS!

Seht im Video selbst, wie sich alles entwickelt hat und wieviel Flüssigkeit die Pflanzen über die Tage bekommen haben. Jeder darf jetzt selbst entscheiden, ob er oder sie weiterhin Cola in sich hineinschüttet und irgendwann so aussieht wie „Team Cola“ oder es einfach bleiben lässt und alleine dadurch sich viel gesundheitliche Probleme ersparen kann.

Deswegen beende ich das Experiment hier mit einem meiner Lieblingszitate im Moment (von Philip B. Bliss)

„There is a choice you have to make in everything you do,
so keep in mind that in the end, the choice you make
makes you.„

 


Tag 13 (26.04.2019)

5:30 Uhr: nicht gegeossen. Aber die Unterschiede sind deutlich zu erkennen.

Tag 13 – Am Abend (Team Cola)

Tag 13 – Am Abend (Team Wasser)

Tag 13 – Am Abend

 

 


Tag 12 (25.04.2019)

5:30 Uhr: nicht gegossen

Tag 12 – am Morgen

Tag 12 – am Morgen

 

Tag 12 am Abend – Jetzt geht´s aber ab!

Ich habe euch die Blumen auch von der Rückseite fotografiert. Da kann man deutlich sehen, wie Team Cola die „Flügel hängen lässt“.

Tag 12 – am Abend – von der Rückseite (links Team Cola)

Tag 12 – am Abend – von der Rückseite (links Team Cola)

Tag 12 – am Abend


Tag 11 (24.04.2019)

7:30 Uhr: nicht gegossen, aber auch nicht fotografiert 🙁

Hier jetzt aber die Aufnahmen von 18:00 Uhr am Tag 11.

Tag 11 – am Abend

Tag 11 – am Abend

 

 


Tag 10 (23.04.2019)

7:30 Uhr: nicht gegossen

Tag 10 – am Morgen

Tag 10 – am Morgen

 

18:30 Uhr: nicht gegossen

Tag 10 -am Abend

Tag 10 -am Abend

 


Tag 9 (22.04.2019)

8:30 Uhr: nicht gegossen. Habe es aber heute Abend wieder vor.

Tag 9 – am Morgen

Tag 9 – am Morgen

 

 

Tag 9 – am Abend 16 Uhr

Tag 9 – am Abend 16 Uhr

 


Tag 8 (21.04.2019)

8:45 Uhr morgens: nicht gegossen

Tag 8 – am Morgen

Tag 8 – am Morgen

Tag 8 – Abend: auch nicht gegossen und auch keine Bilder gemacht.

 


Tag 7 (20.04.2019)

8:30 Uhr morgens: 75 ml

Tag 7 – am Morgen

Tag 7 – am Morgen

 

 

Tag 7 – am Abend

Tag 7 – am Abend

 


Tag 6 (19.04.2019)

8:00 Uhr morgens: nicht gegossen

Tag 6 – am Morgen

Tag 6 – am Morgen

Tag 6 – am Abend

Tag 6 – am Abend

 


Tag 5 (18.04.2019)

7:00 Uhr morgens: nicht gegossen

Tag 5 – am Morgen

Tag 5 – am Morgen

 

Tag 5 – am Abend

Tag 5 – am Abend

 


Tag 4 (17.04.2019)

7:00 Uhr morgens: 50 ml

Tag 4 – am Morgen

Tag 4 – am Morgen

 

 

Tag 4 – am Abend

Tag 4 – am Abend

 

 


Tag 3 (16.04.2019)

7:00 Uhr morgens: Noch nicht gegossen.

Die Pflanzen sahen heute morgen noch super aus. Auch die Erde war noch feucht und ich habe mich entschieden erstmal nicht zu gießen. Check sie nochmal heute Abend gegen 21 Uhr.

Tag 3 morgens

Tag 3 morgens

 

Tag 3 – am Abend

21:00 Uhr. Nicht gegossen, sehen super aus.

Tag 3 – am Abend

Tag 3 – am Abend

 


Tag 2 (15.04.2019)

Nicht gegossen.

Wir freuen uns jedoch über das rege Interesse an unserem Experiment. Wir sind selbst sehr gespannt, wie sich die Pflanzen entwickeln werden.

Die Pflanzen sehen wirklich sehr gut aus.

Tag 2 abends

Tag 2 abends

 

 


Tag 1 (14.04.2019)

100 ml / 11:30 Uhr

Tag 1

Tag 1

 


 

Stressige Jobs können Dich nicht stressen – Teil 2

Stressige Jobs können Dich nicht stressen – Teil 2

Teil 1: „Entspannt durch den Tag“ findet ihr hier:

Stressige Jobs können Dich nicht stressen – Teil 1

 

Teil 2:

Der Einzige was Dich stressen kann, bist Du selbst

Wenn Du glaubst, Du hast einen stressigen Job, dann holen wir uns doch mal ein paar Vergleiche in den Blick.

Behauptung – was mich stresst Was soll dann der/die sagen
Mein voller Schreibtisch, meine vielen Emails und Projekte stressen mich.  Die Pilotin, die bei schlechten Wetterbedingungen eine vollgepackte 747 sicher an ihr Ziel bringen muss.
Meine Kinder und mein/e Partner/in machen mich fertig.  Unsere Vorfahren, die unter härtesten Lebensbedingungen in kleinsten Räumen mit ihrer ganzen Großfamilie gelebt haben.
Meine vielen Meetings am Tag stressen mich total. Der Arzt, der am Tag 5 – 10 Operationen durchführen muss.
Meine Arbeitszeit stresst mich. Der in Dreischicht arbeitet, um über die Runden zu kommen. Der nachts um 3 Uhr die Brezeln bäckt, damit Du Frühstück hast.
Die dämlichen Kunden, die es nicht blicken. Die Polizistin, die täglich mehrere Kontrollen an sehr „fragwürdigen“ Personen durchführen muss. Viele Gespräche Streit- und keine Verkaufsgespräche sind.

 

Die Liste könnte sicherlich noch viel länger sein, aber auf was will ich heraus?

Es geht nicht darum was es ist das Dich stresst, es geht darum, wie Du damit umgehst.

 

Denn ob es Dich stresst oder nicht, entscheidest nur Du alleine.

Du bist das Einzige in dieser Welt das Dich stressen kann. Nichts anderes. Nur Du selbst!

Es ist Deine Reaktion auf die Situation, was Dich in einen gestressten Zustand versetzt.

 

Stell Dir vor Du stehst in einem brennenden Haus und hättest die Wahl zwischen zwei Reaktionen auf diese Situation.

1. Total ausflippen
2. Cool bleiben

Für welche würdest Du Dich entscheiden? Warum?
Wenn Du das „Warum?“ hier für Dich beantworten kannst, hast Du kapiert was ich meine.

Lese dazu auch gerne:

Wie ein Feuerwehrmann

 

Nochmal, wenn Du also behauptest, dass eine Pilotin natürlich darauf trainiert wurde mit schlechten Wetterbedingungen umzugehen, oder auch ein Polizist in Streitgesprächen ausgebildet worden ist, Dich jedoch Deine vielen Emails, Projekte und Deadlines trotzdem stressen, dann bedeutet das auch, dass man Dir noch nicht beigebracht hat, wie man damit umgeht.

Und bitte glaube nicht, dass Dein Chef um die Ecke kommt und Dir das beibringt. Das kannst Du nur selbst tun.

 

Deine Wahl

Entweder Du fängst an daran zu arbeiten, dass Du selbst als Pilot einer Raumkapsel so cool bleibst, dass Dein Puls während des Fluges um die Erde immer unter 100 Schläge pro Minute bleibt (Anmerkung: So heißt es nämlich von dem Astronauten John Glenn.) oder Du wirst irgendwann mal einen Anfall von Deinem vollen Emailpostfach bekommen.

 

„It is not what happens to you, but how you react to it that matters.“

– Epictetus –

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/duongngoc1987-9206130/

Stressige Jobs können Dich nicht stressen – Teil 1

Stressige Jobs können Dich nicht stressen – Teil 1

Auch wenn Du glaubst, Dein Job stresst Dich, … Er tut es nicht!
Kein Job kann Dich stressen. Auch Deine Familie kann Dich nicht stressen. Nicht Dein/e Partner/in, Kinder oder was auch immer. Einfach nichts!

Dein Job kann Deiner Meinung nach stressig sein. Er kann Dich jedoch nicht stressen.

 

Wie ist denn das gemeint?

Wir können uns am besten erholen, wenn wir in einem entspannten Zustand sind. Zum Beispiel auf dem Sofa, in der Badewanne, bei einer Atemübung oder Meditation und natürlich selbstverständlich im Schlaf. Ich habe noch nie jemanden sagen hören, dass schlafen eine anstrengende Sache oder Stress ist.

Daraus könnte man schließen, dass Entspannung so etwas wie das Gegenteil von Stress und Anstrengung ist. Oder?

Andersrum: Wir fühlen uns vor allem dann gestresst, wenn wir nicht entspannt sind. Sozusagen haben wir uns noch nie gestresst und gleichzeitig entspannt gefühlt.

Oder so: Könnte ich in einem gestressten Zustand entspannt sein, wäre ich nicht gestresst.

 

Du glaubst Dein Job stresst Dich?

Du meinst, all die Aufgaben die Du erledigen musst, Deine Kollegen, Dein Chef, Deine Projekte, Deine Deadlines, Dein Arbeitsplatz, Deine Emails und was Du sonst noch alles zu erledigen hast, stresst Dich?
Ja?
Dann darfst Du gerne weiterlesen.

 

Ich habe Dir zwei Perspektiven dazu.

1. Entspannt durch den Tag
2. Das Einzige was Dich stressen kann, bist Du selbst

 

Entspannt durch den Tag

Weiter oben im Text haben wir herausgefunden, dass ein entspannter Zustand das Gegenteil von Stress ist.
Wie wäre es denn, wenn wir lernen, den Tag mit all seinen Aufgaben und Herausforderungen, entspannter anzugehen?

Stell Dir vor, Du könntest Deinen „stressigen Tag“, wesentlich entspannter wahrnehmen. (Anmerkung: Der Tag wäre der gleiche, nur wie Du ihn wahrnimmst, wäre etwas anderes)
Würdest Du Dich dann am Abend genauso fertig und platt wie sonst fühlen?
Ich glaube nicht.

Wenn Du es schaffen würdest, dass Du Deinen Kollegen nicht mehr so stressig wahrnimmst, dass diese vielen Meetings von Dir nicht mehr so sehr als Stress wahrgenommen werden, dass Dein mit Emails überflutetes Postfach von Dir nicht mehr als Stressfaktor wahrgenommen wird und so weiter, wäre das nicht eine tolle Fähigkeit?

Ich mache sogar jede Wette, Du wärst am Abend ein anderer Mensch.

Nein, Du wärst sogar schon während des ganzen Tages ein anderer Mensch.

 

Wie kann man das machen?

Diese Frage ist für Dich natürlich nur interessant, wenn Du denkst, dass Du einen stressigen Job hast.

Ich kann Dir keine Lösung geben, sondern nur einen Vorschlag. Aber ich behaupte, dass Du damit einen Riesenschritt in Richtung „Entspannt durch den Tag“ kommen wirst.
Und nein, niemand kann mit dem Zauberstab winken, um Dir diese Fähigkeit zu geben. Diese muss man sich antrainieren.

Wie?

Ich kann Dir ganz gewaltig ans Herz legen, dass Du anfängst zu meditieren. Atemübungen zu machen. Dich mal intensiv mit dem Thema in Theorie und Praxis zu beschäftigen.

 

Warum es bei Dir nicht funktionieren wird

Und ich kann Dir jetzt schon verraten, warum es bei Dir nicht funktionieren wird.
Weil Du es nicht regelmäßig und intensiv genug betreiben wirst.

„Nö, bei mir hat das nicht funktioniert“, heißt es dann.
Ja, wenn man nen dicken Bizeps will aber nicht trainiert und regelmäßig seine Bizeps-Curls macht, tja, dann wird er auch nicht dick werden.
Genauso ist es auch mit Meditation und die draus hervorgehenden positiven Adaptionen. Wenn Du es nur hin und wieder ausprobierst, wirst Du keinen Benefit davon haben.

„Nö, ich kann das nicht“, ist eine weitere Antwort.
Die finde ich sogar noch besser.
Ich sage Dir was Du kannst:
Du kannst Dich jeden Tag von allem möglichen Dingen den stressen lassen. Du kannst Dich von Deinem Tag fertig machen lassen, Du kannst abends völlig platt nach Hause kommen und Deine Familie vernachlässigen ABER Du kannst nicht für 5 oder 10 Minuten ruhig sitzen und atmen? Wenn das so ist, dann solltest Du aber ganz ganz dringend damit anfangen.

Wisst ihr, ich könnte mit Pro-Meditation-Argumenten, wissenschaftlichen Belegen darüber und Tonnen von Literaturvorlagen ganze Bücher füllen, es wird Dir nichts bringen.

Das Einzige was Dir etwas bringen wird, ist dass Du es selbst ausprobierst, erfährst und erlebst. Du musst für eine gewisse Zeit dranbleiben, um Veränderungen in Deinem Körper wahrzunehmen.

 

Die Zitrone

Im Prinzip könntest Du Dein ganzes Leben damit verbringen, sämtliche vorhandene Literatur über „Die Zitrone“ zu lesen. Du könntest jedem dann alles über die Zitrone erzählen. Wie viele Vitamine und Mineralstoffe sie hat, wo sie herkommt, wie sie verstoffwechselt wird, wie sie sich auf Deinen PH-Wert auswirkt und so weiter. Du könntest aber niemanden etwas darüber erzählen, wie sie schmeckt, welchen Geschmack sie in Deinem Mund auslöst, wie Du Dich dabei fühlst, wie sich Deine Gesichtsmuskeln verhalten wenn Du reinbeißt, wie es brennt, wenn Du etwas davon in die Augen bekommst, wie sie zusammen mit Tequila schmeckt 😊 und so weiter…

Also, dieser Blog ist auch nur eine weitere Literaturvorlage, warum es eine gute Idee wäre, mit dem Meditieren anzufangen. Ich hoffe dieser Beitrag kann dazu beitragen, dass Du es mal ausprobieren wirst.

 

Teil 2 dieses Blogbeitrags „Das Einzige was Dich stressen kann, bist Du selbst“ findest Du hier:

Stressige Jobs können Dich nicht stressen – Teil 2

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/