Glücklich 2024

Glücklich 2024

Schon immer bin ich fest davon überzeugt, dass man selbst nur glücklich sein kann, wenn man andere Menschen glücklich macht.

In einem sehr interessanten Podcast mit Dr. Jordan Peterson habe ich jetzt erfahren, dass es sogar ein psychologisches „Mess/Test-Verfahren“ gibt, mit dem man feststellen kann, wie stark depressiv eine Person ist. Das bedeutet, durch dieses Verfahren kann man den Grad der Depression herausfinden und somit auch die Therapie abstimmen.

Nehmen wir heute einfach mal an: „Glücklich“ ist da Gegenteil von „Depressiv“.

Das oben beschriebene Testverfahren sieht (mit meinen laienhaften Worten) ungefähr so aus:

Je öfter eine Person über sich selbst spricht, je mehr sie über sich nachdenkt, je mehr sie sich auf sich selbst beziehen, desto unglücklicher und depressiver ist sie. (Anscheinend kann dieser Test den Grad der Depression sogar mit einer 75%igen Genauigkeit sagen.) 

Es ist völlig egal aus welchem Grund (welchen Gründen) die Person das tut. Ob sie chronisch krank ist, ob sie in einer schlechten Beziehung ist, ob sie finanziell nicht gut dasteht und so weiter. Völlig egal aus welchem Grund. Je öfter die Person an sich denkt, desto depressiver ist sie.

 

Schlussfolgerung:

Kümmere ich mich um andere Menschen und helfe ihnen dabei etwas zu erreichen, macht mich das glücklich.

Aus zwei Gründen:

1. Wenn ich mich um andere kümmere, denke ich weniger an mich, da ich ja beschäftigt bin, andere glücklich zu machen.
2. Erreichen andere etwas durch mich, macht mich das glücklich.

 

Des Weiteren erzählt Jordan Peterson von einer guten „Technik“ die man anwenden kann, wenn man sich ängstlich, beziehungsweise eingeengt oder aufgeregt fühlt.

Zum Beispiel in einem Gespräch, wo alle Augen auf Dich gerichtet sind. Du nur noch daran denkst, was andere von Dir jetzt halten (wie sehe ICH aus, wie mache ICH mich, wie komme ICH bei den anderen an).
Wenn Du das Gefühl hast, in so einer Situation festzustecken, kümmere Dich um andere. Versuche die Personen um Dich herum gut fühlen zu lassen. Lobe sie über ihr Outfit oder die Wahl ihrer Schuhe. Mach ihnen ein Kompliment oder was auch immer, um sie gut fühlen zu lassen.
Mit dieser Technik schaffst Du es, Dich selbst von Dir abzulenken, deine „Angst“ verschwinden zu lassen und Dein Umfeld glücklicher zu machen.

 

Long story short:

Wenn Du 2024 glücklicher sein willst, versuche es doch mal mit: Andere Menschen glücklich zu machen.

 

Eigentlich wollte ich jetzt den Artikel beenden, doch mit dem letzten Satz kam mir noch ein Gedanke:
Stell Dir mal eine Stadt, ein Land oder sogar die ganze Welt vor, in der die Menschen die dort leben, sich genau so verhalten.

HAPPY NEW YEAR

 

P.S. hier findest Du den Podcast. Er ist ziemlich lang und die Inspiration von Jordan Peterson für diesen Artikel kommt erst gegen Ende. Doch in kann diesen Podcast wirklich nur empfehlen anzuhören. Mindestens ab 1 Std. und 30 Minuten.

 

 

Aufwärmtraining für die 100 Liegestütze

Aufwärmtraining für die 100 Liegestütze

Nicht immer haben wir vor unseren 100 Liegestütze genug Zeit für ein Workout oder ein gründliches Aufwärmtraining.

Deswegen habe ich hier auf den Wunsch eines Teilnehmers (vielen Dank dafür), ein kurzes, knackiges Aufwärmtraining für euch zusammengestellt.
Grundsätzlich sind es Bewegungen, um die Schultern, die Brustwirbelsäule, die Schulterblätter und natürliche alle umgebenden Muskeln auf die Belastung von 100 Liegestütze vorzubereiten. Das können viele Übungen darstellen, ich habe mich für diese im Video entschieden.

100 Liegestütze JEDEN TAG LIVE auf Instagram. Follow me here.

Wer auf der Suche nach einem ordentlichen Widerstandsband ist, Du findest es in meinem Shop bei den BlackRoll Artikeln.
Natürliche habe ich Dir auch ein komplettes WarmUp bereitgestellt. Du findest es in dem Artikel „Das perfekte WarmUp“.

Black Roll Superband (Set)

I feel good! But why?

I feel good! But why?

Wenn die schnellsten Männer der Welt an der Startlinie der 100-Meter-Bahn im Finale der Olympischen Spiele stehen und sich für den Lauf ihres Lebens vorbereiten, wird sicherlich nicht der gewinnen, der sich in diesem Moment scheiße fühlt. Jedoch derjenige, der sich in diesem Moment in seinem Körper super fühlt, steigert seine Chancen, dieses Rennen zu gewinnen. Das habe ich oft bei 100-Meter-Rennen beobachten können, an denen Usain Bolt mitgelaufen ist. Einer der absolut schnellsten Männer der Welt. Bekannt durch seine „Lightning Bolt“ Körperposition. An der Startlinie stehen neben Usain Bolt neun weitere Weltklasseläufer, die alle gewinnen könnten. Was Usain Bolt aber von den anderen unterscheidet, ist, dass er so aussieht, als ob er sich einfach super in seinem Körper fühlt. Bereit, das Rennen zu gewinnen. Bereit, die Gegner zu pulverisieren. Nein, er ist sich sicher, dass er das Rennen gewinnen wird. Er fühlt sich einfach fantastisch.

Wer will sich nicht fantastisch in seinem Körper fühlen? Vor allem, wie kann man das erreichen?

Es gibt eine kleine Wunderwaffe, die sich BlackRoll nennt. Und ENDLICH ENDLICH ENDLICH gibt es auch wissenschaftliche Beweise für das, was schon lange bekannt ist.

Ganz egal was physiologisch in Deinem Körper passiert, wenn Du ihn ordentlich mit der BlackRoll durchmassierst, ist für mich der wesentliche wichtigere Effekt, dass Du Dich danach in Deinem Körper einfach wohl fühlst!

Ich durfte in meiner Trainerkarriere bisher zig-tausende von Trainings geben. Die BlackRoll ist seit 2009 ein fester Bestandteil davon. Es gab noch nie jemanden, der sich nach der Eigenmassage mit der BlackRoll schlecht in seinem Körper gefühlt hat. Noch nie!

Und wer das jetzt wissenschaftlich fundiert haben will: There you go! (Links unten)

Roll`n´Feelgood!

P.S: wer 10% Rabatt auf alle BlackRoll Produkte haben will, darf diesen Code verwenden: ROBSTR_10

Myofascial Tissue and Depression – PubMed (nih.gov)

https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/artikel-detailansicht/42914-steifer-nacken-truebe-gedanken.html

 

Gefangener der eigenen Gedanken

Gefangener der eigenen Gedanken

Eine meiner Absichten mit meinen Texten und meiner Argumentation ist es, Dir durch Perspektivenwechsel neue Inspiration zu geben, bestimmte Dinge möglicherweise anders zu sehen oder anzugehen. Wir stecken alle in unseren Denkstrukturen fest. Das ist völlig normal. Wir sind in unserem täglichen Leben so eingespannt und beschäftigt, dass wir weder Raum noch Zeit für neue Gedanken schaffen oder finden können.

Wir sind Gefangene unsere eigenen Gedanken. Sich aus diesen Denkstrukturen hin und wieder zu befreien tut gut und öffnet neue Horizonte.

Vielleicht hilft Dir folgender Blogbeitrag dabei:

Die Kunst des Lesens

 

Die Kunst des Lesens

Die Kunst des Lesens

Die Kunst des Lesens oder auch des Zuhörens besteht darin, wirklich zuzuhören oder zu lesen. Klingt logisch und einfach, ist es aber nicht. Versuche zuzuhören oder zu lesen ohne Ablenkung, ohne die ständig präsente Stimme im Kopf. Die Stimme, die sofort alles bewertet, was man hört und liest. Diese Stimme auszuschalten ist eine hohe Kunst und muss geübt werden.

Normalerweise läuft es doch so ab:

Du hörst jemandem zu oder liest etwas und sofort beginnt es in deinem Kopf zu rattern. Der Satz ist vielleicht noch nicht einmal zu Ende gesprochen und schon fangen deine eigenen Bewertungen im Kopf an. Du bewertest das Gesagte anhand deiner eigenen Ansichten und deines bereits vorhandenen Wissens. Alles, was du in der Vergangenheit als Wissen angesammelt hast und zu deinen eigenen Ansichten und Meinungen zusammengebaut hast, ist die Grundlage der Person, die du bist. Beziehungsweise mit der du dich identifizierst. Bestätigt das, was du liest oder hörst, diese Identifikation, freust du dich. Widerspricht es deiner Identifikation, ärgerst du dich und argumentierst dagegen.

Beispiel:

Jemand sagt:  „Mach das ab sofort so…“

Deine Gedanken: „Das habe ich noch nie so gemacht, so bin ich nicht, das werde ich auch in Zukunft nicht so tun.“

Noch während die Person mit dir spricht, fallen diese Gedanken über dich her und leiten einen sofortigen Bewertungsprozess ein. In diesem Fall hier, widersprichst du der Aussage. Das Problem ist, dass während dieser gedankliche Prozess des Zustimmens oder Ablehnens in deinem Kopf abläuft, du dir damit freie Aufnahmefähigkeit für neue Gedankeninformationen versperrst. Informationen, mit denen du Neues lernen könntest. Eventuell wird damit sehr wichtigen neuen Informationen kein Zugang gewährt, da du mit „Bewerten“ beschäftigt bist. Die Kunst beim Zuhören oder Lesen besteht darin, währenddessen zunächst neutral zu bleiben.

Eine schöne Art des Lesens ist es, kurz innezuhalten, nachdem man einen Satz oder Absatz gelesen hat, der einen in irgendeiner Weise anspricht, der ein Gefühl oder eine innere Reaktion in einem hervorruft. Ganz egal, ob man dem Inhalt zustimmt oder widerspricht. Nimm dir einen Moment und reflektiere. Bei jedem neuen Kapitel habe ich Platz für deine eigenen Notizen vorgesehen, damit deine Gedanken nicht verloren gehen.

Bitte nimm meine Vorschläge nicht blind an. Egal, ob du zustimmst oder widersprichst. Ob sie für dich funktionieren oder nicht, kannst du nur selbst herausfinden. Solange du das nicht getan hast, wirst du nichts wissen. Du wirst es nur irgendwo mal gelesen oder gehört haben.