Körperliche Gesundheit zuerst | MGvsKG

Körperliche Gesundheit zuerst | MGvsKG

Meine Frage(n) an Dich:

Was ist für Dich wichtiger? Mentale oder körperliche Gesundheit? Was kommt zuerst?

 

Ich sage ganz klar:

Körperliche Gesundheit steht an erster Stelle. Sie kommt vor Mentaler Gesundheit.

Klingt etwas provokant, ist aber auch so gemeint!

 

Warum sage ich das so?

Dazu muss ich mit ein paar Gegenfragen anfangen. Wenn Du also behauptest, dass mentale Gesundheit wichtiger ist, dann will ich, als praktischer und einfacher Kerl wissen, wie Du das machst. Wie verbesserst Du Deine mentale Gesundheit?

Bitte gebe mir konkrete Übungen, die ich hier und jetzt ausführen kann, damit ich mental besser drauf bin. Gib mir etwas, mit dem ich arbeiten kann. Ich will etwas greifbares von Dir bekommen. Ich will keine schlauen Sprüche oder Ideen, nein, ich will konkrete Übungen! Und dann noch am besten Übungen, die mir auch sofort Rückmeldung geben.

Und? Was hast Du im Angebot? Show me what you´ve got!

 

Ich sage Dir aber…:

  • … wenn Dein Kopf mal zu voll ist und Du nicht weißt, an was Du zuerst denken sollst und Du total überfordert bist ein Spaziergang an der frischen Luft oder sogar eine kurze Laufeinheit auf dem Laufband werden WUNDER für Deine mentalen Zustand bewirken! Und der Spaziergang ist körperliche Gesundheit in Anwendung.

  • … wenn Du traurig bist, vielleicht sogar depressiv oder einfach nur Scheiße drauf eine Trainingseinheit (Fitness, Fußball, irgendwas) wird WUNDER auf Deinen mentalen Zustand bewirken! Und diese Trainingseinheit ist angewendete körperliche Gesundheit!
  • …wenn Du in einer heftigen Diskussion warst, in einem Streit mit irgendjemanden oder über jemand anderen abkotzt eine gute Nacht darüber schlafen wird WUNDER für Deinen mentalen Zustand bewirken. Und dieser gute Schlaf ist angewendete körperliche Gesundheit!
  • … wenn Du Dich eingeengt in Deinen Gedanken fühlst und irgendwie in Deinem Projekt oder Problemchen nicht weiterkommst Fünf bis zehn Minuten eine Atemübung durchführen wird WUNDER auf Deinen mentalen Zustand bewirken. Und diese Atemübung ist körperliche Gesundheit in Anwendung!

 

Die Verbesserung Deines mentalen Zustandes, Deiner mentalen Gesundheit wird immer ein riesengroßer, positiver Nebeneffekt von körperlicher Gesundheit sein. Immer!

 

Spazieren gehen, trainieren gehen, an seinem Schlaf arbeiten und Atemübungen machen geht immer und überall! Dafür brauche ich niemanden. Dafür brauche ich keinen Psychologen oder Psychotherapeuten.

Ich bin einfach gestrickt. Ich will Dinge, die ich ohne große fremde Hilfe auch anwenden kann. Die unter meiner Kontrolle sind. Es gibt so viele Möglichkeiten an seiner körperlichen Gesundheit zu arbeiten. (Dir fällt gerade keine ein? Dann nimm nach dem nächsten Satzende kurz einen kräftigen Schluck Waser zu Dir. Das wäre doch ein Anfang.)

 

Kannst Du mir jetzt folgen, warum ich körperliche Gesundheit für wichtiger finde?

Für mich ist die körperliche Gesundheit sogar der Generalschlüssel zur mentalen Gesundheit. Natürlich gibt es weitere Wege. Aber diejenigen, die sich um ihre körperliche Gesundheit kümmern, werden immer einen Schritt voraus sein.

 

Wenn Du Dich also das nächste Mal in einem der folgenden Zustände befindest, BITTE FRAGE DICH SELBST:

Habe ich heute schon trainiert?

Du bist depressiv und down Habe ich heute schon trainiert?
Du bist einfach nur scheiße drauf Habe ich heute schon trainiert?
Du fühlst Dich überfordert Habe ich heute schon trainiert?
Du fühlst Dich nicht anerkannt Habe ich heute schon trainiert?
Du wälzt ein Problem mit Dir Habe ich heute schon trainiert?
Du hast Kummer, Angst oder Sorgen Habe ich heute schon trainiert?

Zur Serie:

Mentale Gesundheit vs. Körperliche Gesundheit – Die Serie

Mentale Gesundheit vs. Körperliche Gesundheit (MGvsKG) – Die Serie

 

 

 

Körperliche Gesundheit zuerst | MGvsKG

Welchen Gedanken widme ich meiner Freizeit | MGvsKG

Wir alle haben sie und wir alle kennen sie. Den Freund, Bekannten oder sogar Familienangehörigen, der immer nur über die Arbeit spricht, und vor allem darüber jammert. Er beklagt sich, bemängelt Kollegen, spricht schlecht über die Chefs und ist sich sicher, dass er sowieso alles besser machen könnte.

Man kann behaupten, dass diese Menschen mental angeschlagen sind, da sie in ihren Denkstrukturen und vor allem in ihrer Kommunikation nach außen so eingefahren und gefangen sind, dass sie, sobald sie den Mund (in ihrer Freizeit) aufmachen, zu 80% nur über ihre Arbeit jammern.

Man muss kein Wissenschaftler sein, um zu verstehen, dass sich diese Denkstrukturen und dieses Kommunikationsverhalten sehr leicht auch auf alle anderen Themen in ihrem Leben überträgt.

Wichtig zu verstehen ist, dass diese Menschen keine schlechten Menschen sind. Auf gar keinen Fall, sie sind nur in diesen Denk- und Kommunikationsstrukturen gefangen. Viele von ihnen wollen auch etwas ändern. Sie wissen nur nicht wo anfangen.

 

Hier ist ein Tipp, wie Du aus solchen Denk- und Kommunikationsmustern ausbrechen kannst.

„Welchen Gedanken widmest Du Deiner Freizeit?“ ist hier die Frage.

 

ERSTENS:

Sicherlich hast Du Ziele und Wünsche in Deinem Leben, die Du gerne erreichen würdest.

  • Vielleicht ist es ein paar Kilo abnehmen: Dafür müsstest Du Deine Ernährung umstellen.
  • Vielleicht ist es mehr Zeit mit Deinen Kindern verbringen: Dafür müsstest Du Dein Tages- und Wochenablauf anders planen.
  • Vielleicht ist es ein gutes Buch zu lesen: Dafür müsstest Du in Dich mit der unendlich großen Materie der Lektüre beschäftigen. Und so weiter.

Es ist völlig egal, welchen Wunsch Du verfolgst. Wichtig ist, dass Du ihn Dir bewusst machst. Ihn Dir auf die Kühlschranktür schreibst, ins Handy tippst oder auch an die Klotüre hängst. Es ist wichtig, dass Du mehrmals am Tag über ihn drüberstolperst.

(P.S: Champions League wäre es, wenn Du diese Absicht mit Deinen besten Freunden besprichst. Du könntest mit ihnen ausmachen, dass jedes Mal, wenn sie in der Konversation mit Dir bemerken, dass Du in diese alten Kommunikationsmuster reinrutschst, sie Dich darauf aufmerksam machen sollen.)

 

ZWEITENS

Zwinge Dich (in Deiner Freizeit) über die Themen zu sprechen/denken, die Dich Deinem Wunsch näherbringen können.

Beispiele:

  • Du willst ein paar Kilos abnehmen und Deine Ernährung umstellen Zwinge Dich mit Leuten darüber zu sprechen (oder eigene Überlegungen anzustellen), wie sie sich ernähren, was sie dafür machen, welche Bücher sie lesen, welche Influencer sie verfolgen, welche Videos sie schauen, was sie kochen und und und…
  • Du willst mehr Zeit mit Deinen Kindern verbringen ⇒  Zwinge Dich mit Leuten darüber zu sprechen (oder eigene Überlegungen anzustellen), wie sie das Thema angehen, welche Bücher sie darüber lesen, was Du selbst sofort an Deinem Tagesablauf ändern könntest und und und…

 

FAZIT

Zwinge Dich in Deiner Freizeit über Deine Wünsche und Ziele zu unterhalten oder darüber nachzudenken, um nicht Gefangener Deiner „alten“ Themen zu sein.

 

Warum aber auch das nicht ganz einfach ist (seine alten Muster verlassen ODER auch die alten Muster nicht auf die neuen Themen zu übertragen) könnt ihr unter anderem in meinem Beitrag „Du Opfer“ (siehe rechts) lesen.

Trotzdem kommst Du mit jedem Gespräch über Deine Ziele und Wünsche ihnen sicherlich näher. Warum also nicht?

 

Zur Serie:

Mentale Gesundheit vs. Körperliche Gesundheit – Die Serie

Mentale Gesundheit vs. Körperliche Gesundheit (MGvsKG) – Die Serie

 

 

 

Flip the switch

Flip the switch

Wenn es einen Schalter geben würde, so einen, mit dem man das Licht im Wohnzimmer anschaltet, nur dieser Schalter könnte etwas viel gewaltigeres anschalten, würdest Du ihn drücken?

Es kommt doch immer mal wieder vor, dass man einen Scheißtag hat. Das Auto ist kaputt gegangen, in der Schule bei den Kindern herrscht mal wieder totales Chaos oder Deine Arbeit kotzt Dich einfach nur an.
Wenn solche Scheißtage immer und immer wieder in Deinem Leben vorkommen, kann es passieren, dass die Aufsummierung dieser Scheißtage Dich in einen Scheiß-Zustand bringen kann. Du bist dauerhaft schlecht drauf, vielleicht negativ eingestellt, jammerst oder meckerst die ganze Zeit oder wenn es ganz dumm läuft, fällst du in eine depressive Phase.

Wenn es einen Schalter gäbe, den du nur umlegen müsstest, um dich wieder besser zu fühlen, würdest du ihn drücken?

Diesen Schalter gibt es!

Dieser Schalter heißt körperliches Training!

Noch besser: Mit der Betätigung dieses Schalters wird sich nicht nur Deine momentane Stimmung verbessern. Nein! Betätigst Du den Schalter regelmäßig, werden ganz automatisch Deine Scheißtage immer weniger werden.

Du fühlst Dich Scheiße? Hast Du heute schon trainiert?
Du steckst fest? Hast Du heute schon trainiert?
Dich kotzt alles an? Hast Du heute schon trainiert?
Du könntest ausflippen? Hast Du heute schon trainiert?

Du glaubst nicht daran, was Du in diesem Beitrag gelesen hast? Hast Du heute schon trainiert?

 

 

 

Bildquelle:
https://pixabay.com/de/users/joffi-1229850/

Ich will das es mir schlecht geht

Ich will das es mir schlecht geht

Sicherlich, einer unserer größten Wünsche im Leben ist, dass es uns gut geht. In der Familie, im Job, auf dem Bankkonto, in Form aller anderen Besitztümer, in der Spiritualität, einfach überall.

Jedoch behaupte ich, dass es Dir lieber ist, wenn es Dir schlecht geht.

Mein Gedankengang dazu ist wie folgt. Nehmen wir einfach mal das Beispiel, dass Du den Wunsch hast fitter zu sein und dass es Dir besser gehen soll und Du deswegen mit dem Sport anfangen willst. (Du kannst das aber auf alle anderen Wünsche auch beziehen.)

  1. Du weißt genau, dass wenn Du anfängst zu trainieren, es Dir besser gehen wird.
  2. Jedoch verschiebst Du das Training auf den nächsten Tag oder die nächste Woche oder in den Zeitraum, wo Du denkst nicht mehr so viel zu tun zu haben.
  3. Durch diese Entscheidung (Punkt 2) verschiebst Du zwar – auf der Ebene der Handlung – das Training aber in Wirklichkeit verschiebst Du Deinen Wunsch. Den Wunsch, dass es Dir besser gehen soll.

Und genau deswegen behaupte ich, dass Du Durch Deine „Damit-fange-ich-morgen-an-Einstellung“ willst, dass es Dir weiterhin schlecht gehen soll.

Ich bin nicht Deiner Meinung!

Ich bin nicht Deiner Meinung!

Stell Dir vor, ich bin Dein bester Freund. Trotzdem wären wir nicht in allem, was uns widerfährt, gleicher Meinung. Wir sind also in manchen Dingen unterschiedlicher Meinung.
Das heißt, wenn wir beide zum Beispiel den gleichen Film sehen, über ein bestimmtes Thema sprechen, das gleiche Erlebnis haben und so weiter, haben wir eine unterschiedliche Meinung dazu.

Warum ist das so?

Weil wir Menschen über alles, was uns widerfährt, unsere Meinung darüberstülpen.

Warum habe ich/wir diese Meinung?

Das ist genau die Frage, die wir uns stellen sollten. Das ist genau die Frage, die Dich objektiv reflektieren lässt. Das ist genau die Frage, die hinterfragt, was alles Deine Meinung geprägt hat. Das ist genau die Frage, um zu hinterfragen, welche Mechanismen eventuell hinter Deinen Denkstrukturen liegen. Das ist genau die Frage, um herauszufinden, was und warum Du so geprägt worden bist. Warum Du Dich so verhältst, wie Du Dich verhältst, leidest, wie Du leidest, dich freust, wie Du Dich freust, im Leben vorankommst, wie Du vorankommst.
Aber am Ende des Tages sind es wieder mal nur fiktionale Gedanken, die Deine Meinung beherrschen. Sie sind nicht real.

Streit?

Warum also streiten…?!