Wir behaupten zwar alle, dass es unser größter Wunsch ist, dass es uns gut geht. In der Familie, im Job, auf dem Bankkonto, in Form aller anderen Besitztümer, in der Spiritualität, einfach überall.

Jedoch behaupte ich, dass es Dir lieber ist, wenn es Dir schlecht geht.

Mein Gedankengang dazu ist wie folgt. Nehmen wir einfach mal das Beispiel, dass Du den Wunsch hast fitter zu sein und dass es Dir besser gehen soll und Du deswegen mit dem Sport anfangen willst. (Du kannst das aber auf alle anderen Wünsche auch beziehen.)

  1. Du weißt genau, dass wenn Du anfängst zu trainieren, es Dir besser gehen wird.
  2. Jedoch verschiebst Du das Training auf den nächsten Tag oder die nächste Woche oder in den Zeitraum, wo Du denkst nicht mehr so viel zu tun zu haben.
  3. Durch diese Entscheidung (Punkt 2) verschiebst Du zwar – auf der Ebene der Handlung – das Training aber in Wirklichkeit verschiebst Du Deinen Wunsch. Den Wunsch, dass es Dir besser gehen soll.

Und genau deswegen behaupte ich, dass Du Durch Deine „Damit-fange-ich-morgen-an-Einstellung“ willst, dass es Dir weiterhin schlecht gehen soll.

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