Immer häufiger höre ich von allen Seiten, dass sich viele Jugendliche sehr schwer tun irgendetwas auf die Reihe zu bekommen.

Sie sind mit der Schule fertig.
Aber was jetzt?

Für die meisten die erste wirkliche Konfrontation mit dem Leben.

Studieren? Eine Ausbildung? Ins Ausland? Keine Ahnung!

Erstmal würde ich Dir gerne eine meiner Lieblingszeilen aus dem Lied „Sunscreen“ vorspielen. Hier klicken.

 

Was soll ich jetzt nur machen?

Ganz sicherlich gibt es „Vorbilder“ in Deinem Leben.

Es können Deine Eltern sein, Freunde, Musikstars oder Sportler, Schauspieler oder auch eine Person aus der Geschichte. Ganz egal wer es ist. Es ist eine Person, zu der Du hinaufschaust. Die Du bewunderst indem was sie tut, bzw. was sie erreicht hat.

Wenn es so jemanden gibt, dann lohnt es sich auch kurz mal nachzuforschen, was diese Person zu dem gemacht hat, was Dir so an ihr oder ihm gefällt.

  • Gute Musiker werden nicht zu guten Musikern, indem sie ihr Leben lang nur Shows gespielt und Backstageparties gefeiert haben. Ihre Leidenschaft ist das Musikinstrument, in das sie Jahre ihres Lebens investiert haben und es immer noch tun.
  • Profisportler wurden nicht zu Profisportler, indem sie die Pokale in die Höhe recken. Diese sind nur das Ergebnis von harter und täglicher Trainingsarbeit.
  • Schauspieler laufen erst über den roten Teppich zur Oskarverleihung, nachdem sie jahrzehntelang Texte auswendig gelernt haben und tausende von Szenen immer wieder übten und übten.
  • Kein erfolgreicher Buchautor hat mit seinem ersten Text einen Bestseller geschrieben.

 

Ich glaube Du weißt, was ich meine.
Sie sind durch ihre Taten zu Vorbildern für andere, für Dich geworden!

Siehe auch:

Fange einen Ball und Du bist glücklich

 

Aufgabe:
Alles was Du bis jetzt denkst erreicht zu haben:
War das aufgrund Deiner harten Arbeit oder aufgrund von Privilegien, die Du z.B. von Deinen Eltern erhalten hast.

Beispiele:
Wer zahlt die Miete für Deine Wohnung oder Dein Zimmer? Wer bezahlt für das Essen in Deinem Kühlschrank?
Wer bezahlt für die Parties am Wochenende? Wer füllt Deinen Geldbeutel?
Wer kümmert sich um Deine Wäsche? Wer putzt und räumt Deine Wohnung/Zimmer auf?
Wer kümmert sich darum, dass Du pünktlich zu wichtigen Terminen erscheinst? Wer ist interessiert und hilft Dir Deine Zukunft zu gestalten?

 

Träumst Du davon der Ritter zu sein, der das schützende Elternhaus verlässt um seine Abenteuer zu erleben und Drachen zu töten?
Dann sei der Ritter! Den Platz an der Tafelrunde erhältst Du nur durch Taten.

 

Wer ist Dein Vorbild

OK, es gibt also ein Vorbild in Deinem Leben. Aber auf das, was er oder sie für deren Erfolg gemacht hat, hast Du immer noch keinen Bock darauf es selbst zu tun.

Gut, dann lass es uns noch etwas mehr runterbrechen.

 

Deine Wahl

Wenn Du wählen könntest, ob Du eine gute Tat oder eine schlechte Tat vollbringen sollst, für welche würdest Du Dich spontan entscheiden?

Jetzt kann man natürlich streiten, was ist gut und was ist schlecht!

 

OK, dann brechen wir es noch weiter runter.

Wenn jemand anderes Dir etwas antun will und Du hättest die Wahl. Was für eine Tat sollte das sein?

A)
Sollte man Dich verletzen? Sollte man Dich beschimpfen? Sollte man Dich mobben? Sollte man Dich einsperren? Sollte man Dich hassen? Sollte man Dich erniedrigen?

B)
Oder hättest Du gerne, dass Dir geholfen wird? Dass Du unterstützt wirst? Das Dir jemand unter die Arme greift? Das Dich jemand liebt? Das Dich jemand fördert?

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du Dich für B) entscheiden würdest.

Exkurs:
Wenn Du wie A) behandelt werden willst, dann hebe jetzt Deine Hand.
Wenn Du Deine Hand nicht hebst, besteht kein Zweifel daran, dass Du genau weißt was zu tun ist!

 

Wenn Dir immer noch nicht klar ist, was Du im Moment mit Deinem Leben machen sollst, dann sage ich es Dir jetzt:

Geh raus und helfe anderen Menschen.

Sei B) für andere.

Ab diesem Entschluss wirst auch Du zu einem Vorbild für andere. Zu jemanden, den man für seine Taten bewundert, jemanden, zu dem man aufschaut.

Mach ein Freiwilliges Soziales Jahr, engagiere Dich in einem Verein, geh zur ansässigen Tafel und verteile Essen an hilfsbedürftige.
Oder noch näher. Helfe Deinen Eltern im Haushalt. Tue das für sie, was sie die letzten Jahre für Dich getan haben.

 

Dein Platz an der Tafelrunde

Wenn Dich diese Zeilen zwar ansprechen, Du aber immer noch nicht in Aktion trittst, liegt das daran, dass es Dir im Moment einfach zu gut geht. Darüber kannst Du Dich natürlich freuen. Jedoch deswegen bist Du genau da, wo Du gerade bist.

Es liegt an Dir, ob Du in Deinem Leben noch einen Pokal in die Höhe recken willst und an der Tafelrunde Platz nehmen.

 

Hau mir in die Fresse

 

 

Artikelbild von: https://pixabay.com/de/users/peggy_marco-1553824/

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