„Warum etwas einfach machen, wenn es auch kompliziert geht?“

Diese Herangehensweise kennen wir alle ziemlich gut. Oft werden die Dinge einfach zu komplex dargestellt, dass man danach überhaupt nichts mehr kapiert. Was draus folgt, dass die Hemmschwelle, dieses Thema anzugehen, enorm steigt und man es dann wahrscheinlich ganz bleiben lässt.

So sehe ich das auch mit dem Thema „Atmung“. Wer meinen Blog ein bisschen kennt, stolpert immer wieder über das Thema „Atmung“ oder „zur Ruhe finden“. Jedoch habe ich noch nicht direkt über die Atmung geschrieben. Das wird hiermit erledigt. Jedenfalls ein kleiner Anfang dazu.

 

Letzter Gedanke – zu Anfang

Ich wollte diesen Absatz eigentlich ganz zum Schluss des Artikels bringen, jedoch fand ich ihn dann doch so wichtig, dass ich ihn jetzt gleich zu Anfang bringe.

Du kannst nur mit Deiner Lunge das einatmen, was die Bäume ausgeatmet haben. Das bedeutet knallhart: Ohne Bäume kann die Lunge nicht funktionieren. Das Du atmen kannst (auch wenn alle Funktionen in Deinem Körper perfekt funktionieren), hängt also nur zu 50% von Dir ab. Die anderen 50% kommen von den Bäumen.
Wenn Du also das nächste Mal einen Baum siehst, siehst Du ihn vielleicht mit anderen Augen.

 

Wichtigkeit Atmung

Überlege Dir mal, wie lange Du ohne Nahrung überleben könntest. Dann überlege Dir bitte, wie lange Du ohne Wasser überleben könntest. Und als letztes überlege Dir bitte mal, wie lange Du ohne Atmung überleben könntest.

Wir sind uns also einig. Atmung ist extrem wichtig.
Wird sie Dir irgendwo in der Schule oder Uni beigebracht? Nein, wir sehen das als selbstverständlich, da sie ja ganz ohne drüber nachzudenken auch funktioniert.
Du kannst Dir die Atmung auch als eine Bewegung im Körper vorstellen. Und sobald ich mir sie als Bewegung vorstelle, kann ich mir auch vorstellen, dass es Menschen gibt, die können sich ästhetisch, effizient, geschmeidig, athletisch, kontrolliert und einfach schön bewegen, und dann gibt es Menschen, die bekommen kein Schritt vor den anderen.
So ist es auch mit der Atmung. Eine optimale Atmung kann man trainieren.

 

Warum?

Gegenfrage… schau nochmal nach oben, wie wichtig für Dich die Atmung ist.

Ich muss aufpassen, dass ich hier nicht in einen Schreibfluss gerate und der Beitrag dann irgendwann aus mehreren Seiten besteht. Denn wir könnten uns sehr lange über das Thema unterhalten. Jedoch würde es sich am Ende des Tages auf ein paar wenige, jedoch sehr effektive Atemtechniken runterbrechen. Deswegen würde ich sagen, wir steigen direkt ein.
(Im Video zum Blog gehe ich noch auf ein paar weitere Aspekte ein)

 

Die Bauchatmung

Keine Angst, Du kannst Atmen so viel wie Du willst, Du wirst nie die Luft in Deinen Darm oder Magen einziehen.
„Bauchatmung“ ist nur die Bezeichnung für diese Atemtechnik, weil Du das Gefühl bekommst, als ob Du in den Bauch einatmest.

Hier nur mal ein paar Punkte, was die Bauchatmung in Deinem Körper auslösen kann. Natürlich lösen diese Funktionen dann wiederum positive Prozesse in Deinem Körper aus.

Die Bauchatmung…:

  • Aktiviert das parasympathische Nervensystem, was soviel bedeutet, dass der Körper sich entspannt.
  • Führt zu mehr Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Kreativität, Übersicht, etc.
  • Reduziert das „Gedankenkarussell“
  • Wirkt sich positiv auf die Stimmung aus
  • Wirkt Blutdruckreduzierend
  • Reduziert Nackenverspannungen
  • Ist Massage für die inneren Organe
  • Hat eine entspannende Wirkung auf die oft verkürzten Hüftmuskulatur
  • Mobilisiert die Gelenke im Rippen-Wirbelsäulenbereich
  • Ist Training für das Zwerchfell
  • Ist Training für die Lunge
  • Erhöht die Sauerstoffaufnahme
  • Gibt mehr Energie
  • Etc.

 

Wie geht die Bauchatmung

Recherchierst Du im Internet zum Thema Bauchatmung, findest Du sicherlich tausende von Ergebnissen.

Eine sehr einfache Variante sie zu lernen geht wie folgt:

  1. Lege Dich auf den Rücken.
  2. Lege Dir eine Hand auf den Bauch, leicht unterhalb des Bauchnabels und die andere Hand auf den Brustkorb (Die Hände dienen nur als Rückmeldung, damit Du besser spüren kannst, was passiert. Grundsätzlich brauchst Du sie nicht zur Bauchatmung)
  3. Atme einfach ganz normal durch die Nase ein und durch Mund und/oder Nase wieder aus
  4. Bei der Einatmung spürst Du wie sich die Hand auf dem Bauch anhebt, jedoch die Hand auf dem Brustkorb ruhig bleibt
  5. Bei der Ausatmung senkt sich dann die Hand auf dem Bauch wieder etwas ab. Die Hand auf dem Brustkorb bleibt immer noch ruhig.
  6. Das wars!

(Im Video gehe ich noch auf ein paar weitere Punkte ein)

 

Wann und wie oft soll ich die Bauchatmung über oder einnehmen?

Immer, den ganzen Tag, so oft Du willst, im Auto, bei der Arbeit, beim Mittagessen, im Meeting, beim Fernsehschauen, beim Kaffeetrinken, in der Schule, vor dem PC, beim Whatz App schreiben, beim Emaillesen…

 

 

 

Ein weiteres Video zum Thema findet ihr unter den SportCodex TrainingsImpulsen hier:

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